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Leserforum
Abrechnung einer Stegversorgung auf drei Implantaten bei einem Privatpatienten?
Frage: "Bei einem privat versicherten Patienten soll im Unterkiefer eine Stegversorgung auf drei Implantaten eingegliedert werden. Die Â?Continentale' behauptet, dass die Nr. 503 für die Stegkappen auf Implantaten bereits durch die Nrn. 508 und 523 abgegolten sei. Stimmt das?"
Antwort: Der GOZ-Ausschuss der Landeszahnärztekammer Baden-Würt-temberg hat 1997 zu der Problematik folgenden Beschluss gefasst: "Die Frage, ob die GOZ-Pos. 220 bzw. 500 oder die GOZ-Pos. 221 und 501 Kronen/Brückenanker auf Implantaten zugrundegelegt werden können, ist danach zu beantworten, welche Eingliederung vorgenommen wird. Bei konfektionierten Systemen kommen die GOZ-Pos. 220 und 500 in Frage. Wenn tatsächlich präpariert und abgeformt wurde, kann nach dem Leistungsinhalt der GOZ-Pos. 221 und 501 abgerechnet werden."
Unseres Erachtens gelten folgende Grundsätze für die Berechnung von Kronen auf Implantaten:
a)Bei Implantaten ansetzbar sind nur die GOZ-Nrn. 500 oder 200. Ausnahme: Werden Implantatpfosten beschliffen, dann sind zusätzlich die GOZ-Nrn. 221 oder 501 abrechenbar.
b)Wenn Teleskop- oder Konuskronen auf Implantaten angefertigt werden, sind die GOZ-Nrn. 504 und 508 abrechenbar.
c)Wenn Wurzelstiftkappen auf Implantaten angefertigt werden: Nr. 503.
d)Bei Stegverbindungen mit Friktion zwischen den Implantaten fällt zusätzlich zur GOZ-Nr. 507 auch noch die GOZ-Nr. 508 für den Steg an.
Quelle: Privatliquidation aktuell - Ausgabe 10/2004, Seite 14
Quelle: Ausgabe 10 / 2004 | Seite 14 | ID 104984