· Fachbeitrag · Prothetik
Zirkonkrone auf Implantat nach digitaler Abformung
von Dental-Betriebswirtin Birgit Sayn, ZMV, sayn-rechenart.de
Eine Klebebasis bietet bei Implantaten vielseitige Behandlungsoptionen und ist seit vielen Jahren bei Suprakonstruktionen etabliert. Diese wird auch Titanbasis, Titanklebebasis oder TiBase genannt und ein vorgefertigtes Verbindungselement zwischen Implantat und der Krone. Als Abschluss dieser Beitragsserie (vgl. PA 07/2026, Seite 13 ff., PA 08/2026, Seite 10 ff. nd PA 10/2026, Seite xx ff.) wird eine Zirkonkrone auf einem Implantat mit Klebebasis nach optisch-elektronischer Abformung vorgestellt.
Zirkonkrone auf Implantat – Scan und Diagnostik für die Planung
Optisch-elektronische Abformungen werden nach Nr. 0065 GOZ, Planungsmodelle nach Nr. 0060 GOZ berechnet (PA 08/2026, Seite 10 ff.). Im Vorfeld der digitalen Implantatabformung werden alle Quadranten des Patienten gescannt (Situationsscan). Die digitalen Daten werden archiviert, Duplikate an das Labor zur Fertigung der Modelle im 3D-Druck übermittelt, die Modelle hergestellt und der Zahnärztin und dem Zahnarzt zur Auswertung und Planung der Suprakonstruktion in die Praxis geliefert. Nach den erhobenen Daten wird im Labor ein Kostenvoranschlag für die Implantatkrone angefordert, der Therapieplan erstellt und dem Patienten übermittelt. Für die Abformung wird ein Scankörper (Scanbody) entweder von der Praxis oder vom Labor bestellt.
Therapieplan (Basisleistungen)
Je nachdem wie lange die ersten digitalen Abformungen zurückliegen, sind am Tag der Implantatabformung erneut Intraoralscans von allen Quadranten zu fertigen.
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