· Fachbeitrag · Prothetik
Zirkonkrone auf Einzelzahn nach digitaler Abformung
von Dental-Betriebswirtin Birgit Sayn, ZMV, sayn-rechenart.de
Der erste intraorale Scan wurde vor über 30 Jahren an der Universität Zürich von Prof. Mörmann durchgeführt. Aufgrund kontinuierlicher Weiterentwicklungen der digitalen Abformung mit intraoralen Scansystemen ist beinahe das komplette Potenzial, die konventionelle Abformung ( PA 07/2026, Seite 13 ff.) zu ersetzen, erreicht. Im Fokus dieses Beitrag steht eine Zirkonkrone auf einem Einzelzahn nach digitaler Abformung.
Vorteile der digitalen Abformung
Die Nutzung von Analysewerkzeugen bei der Abformung mit einem Intraoralscanner ermöglicht z. B. eine Kontrolle des ausreichenden Substanzabtrags und der Einschubrichtung ebenso wie das Erkennen unter sich gehender Bereiche. Eine eventuell notwendige Nachpräparation und ein Nachscannen der modifizierten Präparationen können in gleicher Sitzung erfolgen. Ein zeitnaher Versand der Daten an das Labor reduziert zudem die Transportkosten und -zeiten. Zur Abrechnung von Intraoralscans vgl. die Beiträge in PA 07/2024, Seite 5 ff., PA 08/2024, Seite 13 ff. und PA 09/2024, Seite 8 ff.
Die optisch-elektronische Abformung in der GOZ
Computergestützte optische Abformmethoden werden in der Fachliteratur mit unterschiedlichen Namen bezeichnet, wobei sich alternativ zur „optisch-elektronischen Abformung“ in der Leistungslegende der Nr. 0065 GOZ die „digitale Abformung“ etabliert hat.
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