· Fachbeitrag · Prothetik
Zirkonkrone auf Implantat nach analoger Abformung
von Dental-Betriebswirtin Birgit Sayn, ZMV, sayn-rechenart.de
Anders als bei Suprakonstruktionen auf Einzelzähnen (siehe dazu den Beitrag in PA 08/2026, Seite 10 ff.) werden einige Implantate für die Herstellung einer Suprakonstruktion noch analog abgeformt. Dieser Beitrag veranschaulicht die Fertigung und Eingliederung einer implantatgetragenen Zirkonkrone mit Titanklebebasis nach analoger Abformung anhand eines Fallbeispiels.
Zahntechnische Besonderheiten einer Titanklebebasis
Für die Herstellung einer implantatgetragenen Krone kann eine Titanklebebasis verwendet werden. Diese dient der Herstellung eines individuell angefertigten implantatprothetischen Aufbaus. Sie stellt nach dem Verkleben mit einem CAD/CAM-gefrästen Aufbau das Verbindungselement zum Implantat dar.
Zum Verkleben der Titanbasis und des Abutments wird ein geeignetes Befestigungsmaterial verwendet. Die Titanbasis wird auf ein Laborimplantat gesetzt und mit der Abutment-Schraube fixiert. Anschließend wird der Schraubenkopf mit Wachs oder Ähnlichem abgedeckt, bevor das Klebematerial aufgetragen wird. Nach dem Aushärten des Klebers wird der Kleberüberschuss im Schraubenkanal sorgfältig entfernt.
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