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  • ·Fachbeitrag ·Allgemeine Zahnheilkunde

    So rechnen Sie Sedierungen richtig ab

    von Isabel Baumann, Mülsen, www.praxiskonzept-baumann.de

    | Immer häufiger kommen bei der zahnärztlichen Behandlung ‒ insbesondere bei nicht kooperativen oder ängstlichen Patienten ‒ Sedierungen zum Einsatz. Dabei stellt sich oft die Frage, wie diese berechnet werden dürfen. |

    Die verschiedenen Verfahren der Sedierung

    Im Gegensatz zur Narkose hat die Sedierung in der Zahnmedizin das Therapieziel, Ängste zu reduzieren. Sie dient insbesondere bei der Behandlung von Patienten mit Kommunikationsproblemen einer besseren Kooperation. Die Sedierung kann in vier verschiedene Stadien unterschieden werden: die oberflächliche, die moderate und die tiefe Sedierung sowie die Anästhesie. Die drei letztgenannten Sedierungsstadien dürfen nur durch einen Anästhesisten durchgeführt werden. Bei der Analgosedierung können verschiedene Verfahren zum Einsatz kommen. Eine Sedierung kann durch das Verabreichen von Tabletten oder Lösungen, durch Injektion, Infusion oder Inhalation erfolgen.

     

    In der allgemeinen Zahnmedizin ist das Behandlungsziel eine oberflächliche Sedierung. Dies wird in der Regel durch eine Analgosedierung gemacht, zu der auch die Lachgassedierung zählt. Dabei bleibt der Patient ansprechbar und kooperativ, die Schutzreflexe bleiben erhalten und er kann die Atmung selbst kontrollieren. Die Lachgassedierung wird dabei sehr gern aufgrund ihres geringen Nebenwirkungsprofils verwendet. Eine zusätzliche Lokalanästhesie des zu behandelnden Gebiets ist zu empfehlen, um eine vollständige Schmerzausschaltung zu gewährleisten.