29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Meta-Analyse
Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI), allein wie auch in Kombination mit NSAR, erhöhen das Risiko für gastrointestinale Nebenwirkungen beträchtlich. Das hat eine Meta-Analyse von vier Beobachtungsstudien mit Daten von 153.000 Patienten bestätigt. Unter einer antidepressiven Therapie mit SSRI ist das Risiko für gastrointestinale Blutungen mehr als verdoppelt. Werden zusätzlich NSAR eingesetzt, steigt das Risiko auf mehr als das Sechsfache. Der Analyse zufolge ist bei alleiniger SSRI-Therapie bei ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Medikamenteninteraktionen
Bei Rauchern gibt es zahlreiche Interaktionen mit Medikamenten, die über das Cytochrom-P-450-Enzymsystem verstoffwechselt werden. Dies führt dazu, dass die Wirksamkeit einiger Medikamente, - zum Beispiel von ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Durchfallerkrankungen
Akute, zum Teil blutige Durchfallerkrankungen infolge von Infektionen mit enterohämorrhagischen Escherichia Coli (EHEC) wurden bisher vor allem auf den Konsum von belastetem Rindfleisch oder Rohmilch zurückgeführt.
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Schilddrüsendysfunktion
Eine Schilddrüsenunterfunktion wird bei vielen Patienten - vor allem älteren - erst mit großer Verzögerung erkannt, berichtete Prof. Dr. Rainer Hehrmann aus Stuttgart während der Konferenz „Schilddrüse 2007“ in Heidelberg. Sein Rat: Bei auffälligen Symptomen, etwa Erschöpfungszustände und Müdigkeit, fahler Hautfarbe oder teigigen Schwellungen im Gesicht, sollte frühzeitig eine Schilddrüsendysfunktion abgeklärt und eine Hormondiagnostik veranlasst werden. „Ein TSH-Wert im mittleren Normalbereich ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Übergewicht
Unabhängig vom Blutdruck und den Cholesterinwerten erhöht bereits mäßiges Übergewicht das Risiko für Herzerkrankungen. Das hat eine Metaanalyse von 21 Studien mit Daten von mehr als 300.000 Personen aus Europa und ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Endokarditis-Prophylaxe
Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) folgt in einem neuen, demnächst veröffentlichten Positionspapier zur Endokarditis-Prophylaxe den kürzlich in den USA aktualisierten Empfehlungen (siehe „Medizin ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Herzbericht 2006
Die Sterblichkeit bei Herzerkrankungen ist in Deutschland weiter gesunken. Das zeigt der bei der Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Köln präsentierte „Herzbericht 2006“. Doch nicht alle Deutschen profitieren davon in gleicher Weise: Bremer, Hamburger, Baden-Württemberger und Berliner haben bundesweit das geringste Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben. Das höchste kardiale Risiko haben Einwohner aus dem Saarland, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.