29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Meta-Analyse
Bei Patienten mit HIV-Infektion oder AIDS sowie bei immunsupprimierten Patienten nach Organtransplantation ist das Risiko für eine ganze Reihe von Krebserkrankungen deutlich erhöht. Dies hat eine Meta-Analyse von sieben Studien mit insgesamt 444.172 HIV-/AIDS-Patienten sowie von fünf Studien mit insgesamt 31.977 Organtransplantierten ergeben, die meisten davon mit Nierentransplantation. Aufgrund der ähnlichen Muster der Risikoerhöhungen gehen die Autoren davon aus, dass die Immunsuppression das Bindeglied zum ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Asthma bronchiale
Bei Frauen, die in die Menopause kommen, nehmen allergische Atemwegsprobleme und die Häufigkeit von Asthma bronchiale zu. Besonders ausgeprägt ist dieses Phänomen bei Frauen mit Über- oder Untergewicht, so das ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
COPD
Erstmals ist der Nutzen von zwei der am häufigsten bei COPD-Patienten eingesetzten Therapien - das langwirksame Anticholinergikum Tiotropium und die Kombinationstherapie aus dem Beta-2-Mimetikum Salmeterol und dem ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
PET-Bildgebung
US-Forscher haben durch Untersuchungen mit PET (Positronen-Emissions-Tomographie)-Bildgebung bestätigen können, dass Prozesse im Gehirn, die den Placeboeffekt erklären, zumindest zum Teil in einer zentralen Hirnregion, dem Nucelus accumbens, ablaufen. Bei Studienteilnehmern, die auf ein vermeintlich neues Schmerzmittel - in Wirklichkeit ein Placebo - besonders gut ansprachen, wurde das NAC besonders stark aktiviert und der Neurotransmitter Dopamin in besonders starkem Maße freigesetzt. Die individuellen ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Psychosen
Die US-Arzneimittelbehörde FDA warnt davor, das Antipsychotikum Haloperidol in höheren Dosierungen als empfohlen oder - off label - intravenös einzusetzen. Das Risiko für eine Verlängerung der QT-Zeit und Torsade ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Rheumatoide Arthritis
Bei der Biologika-Therapie von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) besteht einigen Daten zufolge ein leicht erhöhtes Risiko für Krebserkrankung. In einer großen Beobachtungsstudie von 13.000 RA-Patienten in den ...
29.10.2007 · Fachbeitrag ·
Fibromyalgie
US-Wissenschaftler haben eine mögliche Erklärung dafür gefunden, warum Opioide bei vielen Patienten mit Fibromyalgie ungenügend wirken. Per Positronen-Emissionen-Tomographie wurde nachgewiesen, dass bei Fibromyalgie-Patienten die Verfügbarkeit an µ-Opioid-Rezeptoren in drei Hirnregionen deutlich verringert ist. Opioide, die an diese Rezeptoren andocken, können deshalb schlechter ihre Wirkung entfalten. An den Untersuchungen nahmen 17 Frauen mit Fibromyalgie und 17 Kontrollpersonen teil. Die ...