11.10.2019 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Vermögensverwaltende Personengesellschaften mit Vermietungseinkünften werden häufig mit Eigenmitteln der Gesellschafter finanziert. Der praktische Fall zeigt, welche ertragsteuerlichen Folgen sich bei der Hingabe eines Gesellschafterdarlehens ergeben.
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10.10.2019 · Fachbeitrag aus MBP · Löhne und Gehälter
Seit 2019 sind Arbeitgeberleistungen für bestimmte Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Linienverkehr sowie für Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr steuerfrei (§ 3 Nr. 15 EStG). Diese Regelung hat aber Fragen aufgeworfen, sodass sich das BMF (15.8.19, IV C 5 - S 2342/19/10007 :001, Abruf-Nr. 210780 ) nun ausführlich zu der Steuerbefreiung geäußert hat.
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10.10.2019 · Fachbeitrag aus MBP · Gewerbliche Einkünfte
Einkünfte einer Personengesellschaft aus Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen werden wegen zusätzlicher gewerblicher Beteiligungseinkünfte in gewerbliche Einkünfte umqualifiziert (§ 15 Abs. 3 Nr. 1 Alternative 2 EStG). Eine Geringfügigkeitsgrenze hat der BFH (6.6.19, IV R 30/16, Abruf-Nr. 210294 ) in diesen Fällen abgelehnt. Die positive Nachricht: Die umqualifizierten Einkünfte unterliegen nicht der Gewerbesteuer!
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01.10.2019 · Nachricht aus MBP · Einkommensteuer
Private Veräußerungsgeschäfte mit Grundstücken, bei denen der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als zehn Jahre beträgt, unterliegen der Besteuerung. Da der Eigentumsverlust durch Enteignung aber keine Veräußerung ist, so der BFH (23.7.19, IX R 28/18; BFH, PM Nr. 59 vom 19.9.19), ist ein etwaiger Gewinn nicht zu versteuern.
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30.09.2019 · Nachricht aus MBP · Außergewöhnliche Belastungen
Ob es sich bei Fitnessstudiobeiträgen um Kosten für allgemein gesundheitsfördernde Maßnahmen handelt, die zu den nicht abziehbaren Kosten der Lebensführung gehören, konnte das FG Köln (30.1.19, 7 K 2297/17, Abruf-Nr. 210781 ) im Streitfall offenlassen. Denn die Steuerpflichtige hatte keine zum Nachweis der Zwangsläufigkeit erforderliche Verordnung i. S. des § 64 Abs. 1 Nr. 1 EStDV vorgelegt. Somit schied ein Abzug als außergewöhnliche Belastung aus.
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30.09.2019 · Nachricht aus MBP · Kapitalgesellschaften
Gutschriften auf einem Wertguthabenkonto zur Finanzierung eines vorzeitigen Ruhestands sind kein gegenwärtig zufließender Arbeitslohn. Dies gilt nach der aktuellen Rechtsprechung des BFH (22.2.18, VI R 17/16) auch für Gutschriften auf dem Wertguthabenkonto eines Fremd-Geschäftsführers einer GmbH. Das BMF (8.8.19, IV C 5 - S 2332/07/0004 :004, Abruf-Nr. 210513 ) hat diese Rechtsprechung inzwischen akzeptiert und seine Aussagen zu Zeitwertkonten wie folgt geändert:
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30.09.2019 · Nachricht aus MBP · Künstlersozialversicherung
Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung wird auch im Jahr 2020 bei 4,2 % liegen (Künstlersozialabgabe-Verordnung 2020, BGBl I 19, 1354). Damit bleibt der Abgabesatz im dritten Jahr in Folge unverändert.
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30.09.2019 · Nachricht aus MBP · Einkünfteerzielung
Rentenberater sind nicht freiberuflich tätig, sondern erzielen gewerbliche Einkünfte. Nach den Entscheidungen des BFH (7.5.19, VIII R 2/16 sowie VIII R 26/16) übt ein Rentenberater keine Tätigkeit aus, die einem der in § 18 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG genannten Katalogberufe – insbesondere dem des Rechtsanwalts bzw. Steuerberaters – ähnlich ist. Es fehlt an einer Vergleichbarkeit von Ausbildung und ausgeübter Tätigkeit. Bessere Nachrichten gibt es allerdings für Prüfingenieure, die ...
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30.09.2019 · Fachbeitrag aus MBP · Vorsteueraufteilung
Eine teils umsatzsteuerfrei und teils -pflichtig genutzte Immobilie berechtigt nur zum anteiligen Vorsteuerabzug aus den Baukosten. Insofern hatte der BFH nach zwei EuGH-Verfahren in 2016 dem Grundsatz der Vorsteuer-Aufteilung den Vorrang vor einer verursachungsgerechten Vorsteuer-Zuordnung eingeräumt. Zudem hatte er eine Aufteilung nach Flächen favorisiert. Zu diesem praxisrelevanten Problemfeld gibt es nach längerer Pause nun wieder eine Entscheidung (BFH 27.3.19, V R 43/17, Abruf-Nr. ...
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30.09.2019 · Fachbeitrag aus MBP · Vorweggenommene Erbfolge
Eine steuerneutrale Übertragung von Betrieben gegen private Versorgungsleistungen unterliegt strengen Voraussetzungen. Geht die Gestaltung schief, sind im Worst Case sämtliche stille Reserven aufzudecken. Die Gestaltungsmöglichkeiten und Stolpersteine werden nachfolgend beispielhaft für die Übertragung von Ferienwohnungen erörtert.
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