04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Abfindung
Die Steuervorteile für eine Abfindung (ermäßigter Steuersatz und bis 2005 der Freibetrag) sind auch in Fällen eines „Management-Buy-out“ möglich. Denn auch bei Übernahme des Geschäftsbetriebs durch Arbeitnehmer, wird das Arbeitsverhältnis zun ächst beendet. Im Urteilsfall führte eine vom Arbeitnehmer mitgegründete GmbH den Geschäftsbetrieb des bisherigen Arbeitgebers fort. Der Arbeitnehmer schloss mit der GmbH einen Anstellungsvertrag. Der bisherige Arbeitgeber gewährte dem ...
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04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Fahrtkosten
Auf seiner jährlichen Pressekonferenz am 23. Januar 2008 hat es der BFH verkündet: Auch er hält die gekürzte Entfernungspauschale für verfassungswidrig und hat den Fall deshalb dem BVerfG zur Entscheidung vorgelegt. Auf 69 Seiten haben die obersten Steuerrichter die Unzulänglichkeiten der Neuregelung lückenlos aufgedeckt. Ein Meisterwerk, das sich zu lesen lohnt.
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04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Altersteilzeit
Aufstockungsbeträge nach dem Altersteilzeitgesetz bleiben auch dann nach § 3 Nr. 28 EStG steuerfrei, wenn der Arbeitnehmer seine Arbeitszeit zwar um die Hälfte reduziert hat, aber aus betrieblichen Gründen für eine gewisse Zeit in geringem Umfang mehr arbeitet. Das entschied das FG Niedersachsen im Fall eines Lehrers, der seine Wochenstundenzahl zunächst von 21 Stunden auf 10,5 Stunden reduziert hatte. Aufgrund Lehrermangels an der Schule übernahm er zwei zusätzliche Stunden. Mehrarbeit ...
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04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Auswärtstätigkeit
Der Verpflegungsmehraufwand für Marinesoldaten richtet sich danach, ob sie mit ihrem Schiff im Heimathafen liegen, auf hoher See sind oder in einem ausländischen Hafen festgemacht haben. Nach Ansicht des Finanzgerichts Düsseldorf gilt Folgendes:
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04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Lohnsteuer
Der steuerfreie Mindestbetrag für ehrenamtliche Tätigkeiten im kommunalen Bereich wurde rückwirkend zum 1. Januar 2007 von 154 auf 175 Euro monatlich angehoben (§ 3 Nr. 12 EStG). Die mit Erhöhung des Übungsleiterfreibetrags einhergehende Anhebung war zunächst nur in den LStR 2008 verankert (R 3.12 Abs. 3 LStR). Das BMF hat jetzt klargestellt, dass die 175 Euro monatlich auch bereits für 2007 gelten. (Schreiben vom 20.12.2007, Az: IV C 5 - S 2337/0)(Abruf-Nr.
080177
)
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04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Krankenversicherung
Das BSG hat wie erwartet auch die letzten noch anhängigen Verfahren gegen die Beitragspflicht von Kapitalleistungen aus der betrieblichen Altersversorgung negativ entschieden. Das BSG hat in seiner gesamten Rechtsprechung nicht zwischen den verschiedenen Fallkonstellationen unterschieden (insgesamt gab es sieben Fallgruppen, Ausgabe 7/2005, Seite 116). Der Sozialverband VdK (
www.vdk.de
) lässt deshalb jetzt mit nur einer Verfassungsbeschwerde (Az: 1 BvR 1924/07), die Beitragspflicht von ...
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04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Pflegeversicherung
Das BSG hatte entschieden, dass der Beitragszuschlag in der Pflegeversicherung für Stiefeltern ausgeschlossen ist. Dies soll unabhängig davon gelten, ob die Stiefelterneigenschaft vor oder nach Eintritt der Volljährigkeit des Stiefkinds begründet wurde und ob mit dem Stiefkind eine Haushaltsgemeinschaft bestanden hat (Urteil vom 18.7.2007, Az: B 12 P 4/06 R; Abruf-Nr.
072723
; Ausgabe 11/2007, Seite 184). Sowohl das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) als auch die Spitzenverbände der ...
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04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Künstlersozialversicherung
Ein Kalligraf kann eine eigenschöpferische Leistung erbringen, die einem Maler, Zeichner oder künstlerischen Grafiker vergleichbar ist. Die Künstlersozialversicherung muss ihn deshalb versichern, wenn
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04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Lohnfortzahlung
Für den Antrag auf Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz (U1- und U2-Umlagen) gibt es jetzt einheitliche Formulare. Damit soll sichergestellt werden, dass Arbeitgeber den Vordruck unabhängig von der Krankenkasse verwenden können und sich der Verwaltungsaufwand reduziert.
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04.02.2008 · Fachbeitrag aus LGP · Arbeitslosengeld
Kündigt ein Arbeitnehmer, um zusammen mit seinem Kind zum neuen Lebenspartner zu ziehen, ist eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld nicht in jedem Fall gerechtfertigt. Nach Ansicht des BSG könne ein die Sperrzeit ausschließender wichtiger Grund vorliegen, wenn das Kindeswohl den Zusammenzug erfordere. Das könne der Fall sein, wenn das Kind dadurch besser untergebracht, verpflegt und betreut werden kann.
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