01.08.2006 · Fachbeitrag aus KP · Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
Für jeden Steuerberater ist es wichtig, seine Mandanten an sich zu binden. Dabei ist der regelmäßige Kontakt, der über den unmittelbar auftragsbezogenen Bereich hinausgeht, besonders wichtig. Zu diesem Zweck verwenden Berater häufig das Instrument des Mandanten-Rundschreibens. Mit Hilfe der modernen Bürokommunikation versenden sie die Rundschreiben zunehmend per E-Mail. Doch bei jeder Art von werbendem E-Mail-Versand sind die seit der Novellierung des Gesetzes gegen den unlauteren ...
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus KP · Steuerberatervertrag
In einem aktuellen Urteil äußerte sich der BGH zum Nachbesserungsrecht des Steuerberaters und setzte damit die bisherige Rechtsprechung der Oberlandesgerichte außer Kraft. Die Richter entschieden, dass ein mit einem Steuerberater geschlossener Vertrag, der auch die Beratung in Steuerangelegenheiten zum Gegenstand hat, ein Dienstvertrag ist. Darüber hinaus hat der Steuerberater jedenfalls dann kein Nachbesserungsrecht hinsichtlich einer Einzelleistung mit werkvertraglichem Charakter, wenn ...
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus KP · Firma einer Steuerberatungskanzlei
Auf dem zwischenzeitlich stark umkämpften Markt der Steuerberatungskanzleien gewinnt auch der Name der Gesellschaft eine immer stärkere Bedeutung. Auf der einen Seite soll er modern und für Interessenten ansprechend klingen, auf der anderen Seite aber muss er mit den für die gewählte Rechtsform gültigen Gesetzen und - nicht zu vergessen -
mit den Standesrichtlinien vereinbar sein. Insbesondere der Gebrauch des gerade bei Freiberuflern beliebten Namenszusatzes „und Partner“ bzw.
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus KP · Maßnahmen im Überblick
Marketing wurde von Steuerberatern schon immer praktiziert: Mandantenbeziehungen aufbauen, die Kanzlei vorstellen oder auch Weiterempfehlungen durch gute Dienstleistungen fördern - das alles ist pures Marketing. Ausgangspunkt aller Marketingmaßnahmen in der Kanzlei sollte dabei die Überlegung sein, dass niemand die Hilfe eines Steuerberaters um ihrer selbst willen in Anspruch nimmt. Man tut dies, um einen Bedarf zu befriedigen, einen Nutzen zu haben oder weil man gesetzliche Anforderungen ...
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus KP · Vergütungsvereinbarung
Das Aufgabenfeld des Steuerberaters umfasst regelmäßig auch die betriebswirtschaftliche Beratung des Mandanten. So wird der Berater hinzugezogen, wenn größere Neuanschaffungen geplant sind und eine Fremdfinanzierung notwendig wird oder aber die bereits bestehende Kreditlinie erweitert werden soll. Die derzeitigen Rahmenbedingungen zur Kreditvergabe erfordern die Erstellung aussagekräftiger Unterlagen für den Mandanten und nicht selten auch die Teilnahme an den Verhandlungen mit ...
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus KP · Zum Umfang des Schadenersatzanspruchs
Über einen besonderen Fall, der auch Gegenstand der Berichterstattung in der Tagespresse war, hat jetzt das Brandenburgische OLG entschieden. Einfache Fahrlässigkeit eines Finanzbeamten, z.B. durch die Festsetzung unzutreffender Besteuerungsgrundlagen, gilt als Amtspflichtverletzung.In diesem Fall kann der Steuerpflichtige grundsätzlich die angemessenen Kosten, die ihm durch die Beauftragung eines Steuerberaters (insbesondere im Einspruchs- und Klageverfahren) entstehen, als Schaden ...
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus KP · Steuerberaterhaftung
Steuerpflichtige können gegen einen Gewerbesteuermessbescheid mit der Begründung vorgehen, dass sie Freiberufler sind, und gleichzeitig die festgesetzte Einkommensteuer anfechten, um Gewerbesteuerrückstellungen steuermindernd geltend zu machen. Der BGH hat nun entschieden, dass der mit der Prüfung des Einkommensteuerbescheids beauftragte Steuerberater verpflichtet ist, seinen Mandanten auf diese Möglichkeit hinzuweisen (BGH 23.3.06, IX ZR 140/03, DB 06,1104, Abruf-Nr.
061357
).
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01.07.2006 · Fachbeitrag aus KP · Projektplanung
Wer sich einmal für die Kanzleisoftware entschieden hat, steigt nicht so einfach um. Schließlich weiß man im Vorhinein nicht, welche Macken und Besonderheiten die anderen Anbieter aufweisen. Gerade bei der Kanzleisoftware legt man seine Entscheidung langfristig an, da zusätzliche Umstellungskosten anfallen, die im Vorfeld schwer abzuschätzen sind. Der Preis allein ist nicht das ausschlaggebende Kriterium, sondern vielmehr die Frage, inwieweit die Kanzleibedürfnisse erfüllt werden. Denn ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus KP · Keine Verletzung der Vertragspflichten
Der Steuerberater kann die Verfassungsmäßigkeit der bestehenden Steuergesetze unterstellen. Daran ändert sich auch nichts, wenn in der Finanzrundschau (FR) verfassungsrechtliche Bedenken gegen eine Vorschrift erhoben werden, da diese Zeitschrift kein „Pflichtblatt des Steuerberaters“ ist (LG Frankfurt/M., 2.2.05, 2 - O 294/04, GI 06, 64).
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus KP · Darlegungs- und Beweislastumkehr
Die falsche Beratung durch den Steuerberater ist eine häufige Ursache für Schadenersatzklagen. Leider gehen derartige Schadenersatzprozesse ebenso häufig aus Sicht des Beraters verloren. Oft ist jedoch ein negativer Prozessausgang darauf zurückzuführen, dass während des Verfahrens eine grundlegend falsche „Weichenstellung“ getroffen wird. In einem aktuellen Urteil des OLG Celle konnte ein Steuerberater die Klage erfolgreich abwehren, weil er darlegte, dass die Voraussetzungen für die ...
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