24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Gesellschaftsform
Nach §§ 49 Abs. 1, 50 Abs. 1 S. 3, 50 a StBerG kann auch eine „GmbH & Co. KG“ als Steuerberatungsgesellschaft anerkannt werden. Die Vorschrift des § 50 Abs. 1 StBerG ist durch das 8. Steuerberatungsänderungsgesetz (BGBl I 08, 666) entsprechend ergänzt worden. Neben steuerlichen Gründen glauben viele Berufsangehörige, mit dieser Gesellschaftsform auch das Haftungsrisiko minimieren zu können. Immerhin ist der Komplementär der GmbH & Co. KG selbst als GmbH eine juristische Person - ...
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24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Mit ELFE und BIENE in die Zukunft
Die Finanzverwaltung modernisiert sich. Zu diesem Zweck hat sie das Projekt KONSENS ins Leben gerufen, das der EDV-Vereinheitlichung, der Risikominimierung und dem Bürokratieabbau dienen soll. Was steckt dahinter und was ändert sich für den Steuerberater, seine Mitarbeiter und die Mandanten? Dieser Artikel soll Ihnen einen ersten Überblick verschaffen, was in den nächsten Jahren passieren wird.
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24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Berufspflichtverletzung
Bekanntermaßen hat ein Steuerberater nach Beendigung des Mandates dem ehemaligen Mandanten alles, was er zur Ausführung des Mandates erhalten oder durch die Geschäftsbesorgung erlangt hat, herauszugeben. Auf den Steuerberatervertrag findet über § 675 BGB die entsprechende Auftragsregelung (§ 666 f. BGB) Anwendung. Dieser Herausgabeanspruch des ehemaligen Mandanten gegen seinen Steuerberater ist zunächst einmal rein schuldrechtlicher Natur.
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24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Steuerberaterhonorar
Immer wieder gibt es neue Fälle, in denen Honorarklagen vollständig abgewiesen werden, obwohl im Klageverfahren kein Zweifel darüber besteht, dass der Steuerberater für den Mandanten tätig war. Die folgenden Fälle zeigen beispielhaft, was es dabei zu vermeiden gilt.
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24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Sozietätsrecht
Der wichtigste Vermögensgegenstand einer Freiberuflerpraxis ist nicht das materielle Anlagevermögen, sondern die Mandate. Bei Beendigung einer Sozietät ist daher für die Beteiligten eine besonders wichtige Frage, wie sich die Mandate in Zukunft aufteilen. Die Fallgestaltungen und die Klauseln in den Sozietätsverträgen sind dabei vielfältig. Unklar war bis jetzt, was eigentlich im „Grundfall“ gilt, also wenn die Sozietät sich ganz auflöst und es keine vertraglichen Regeln der ...
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24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Offenbare Unrichtigkeit
Im ELSTER-Verfahren eingereichte Steuererklärungen werden in gleicher Weise wie auf amtlichem Vordruck abgegebene Formulare auf Papier vom zuständigen Sachbearbeiter der Finanzbehörde geprüft. Dabei werden Vorgänge, die bezogen auf den Sachverhalt Denk- oder Überlegungsfehler beinhalten könnten, ausreichend handschriftlich dokumentiert.
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24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser
Geht ein Freiberufler mit einer berufsfremden Person eine Mitunternehmerschaft ein, so erzielt diese gewerbliche Einkünfte. Wegen der besonderen persönlichen Eigenschaften, die mit der Ausübung eines Berufs nach § 18 EStG verbunden sind, ist die Tätigkeit einer Personengesellschaft nur dann freiberuflich, wenn alle Mitunternehmer die Voraussetzungen erfüllen. Erfüllt sie nur einer nicht, erzielen alle gewerbliche Einkünfte nach § 15 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG (BFH 10.8.10, VIII R 44/07).
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24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Gebührenrecht
Behauptet der Auftraggeber, er habe mit dem Steuerberater eine Pauschalhonorarvereinbarung getroffen, muss er dies substanziiert vortragen und beweisen. Überlässt der Auftraggeber dem Steuerberater ungeordnete und unsortierte Belege, so hat der Steuerberater für das Sortieren der Belege Anspruch auf eine Vergütung nach Stundensatz. Die Beweislast des Auftraggebers beruht auch darauf, dass der Steuerberater nach einer möglichen Ordnung der Anlagen niemals beweisen kann, dass die Unterlagen ...
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24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Abgabenordnung
Beanstandet der EuGH einen Verstoß deutscher Vorschriften gegen das Gemeinschaftsrecht, können Steuerpflichtige die positive Entscheidung nur dann anwenden, wenn ihr Steuerbescheid noch nicht bestandskräftig geworden ist. Eine Berichtigung kommt nur im Rahmen der allgemeinen Korrekturvorschriften der AO in Betracht.
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24.01.2011 · Fachbeitrag aus KP · Berufsordnung der Steuerberater
Das BMF hatte die Novellierung der Berufsordnung der Steuerberater (BOStB) ohne Einschränkung genehmigt, sodass die neue Fassung am 1.1.11 in Kraft treten konnte.
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