22.07.2011 · Fachbeitrag aus KP · Vermögenshaftpflichtversicherung
Die bei der Steuerberater-Vermögensschadenhaftpflichtversicherung übliche „Sozienklausel“ findet auf Kooperationen zwischen Berufsangehörigen keine Anwendung (BGH 18.5.11, IV ZR 168/09).
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22.07.2011 · Fachbeitrag aus KP · Allgemeine Geschäfts- und Vertragsbedingungen (AVB)
Die Arbeit des Steuerberaters ist gefahrgeneigt. Wöchentlich neu veröffentlichte Urteile der OLG und des BGH (dort der 3. und 9. Senat) belegen, dass immer mehr (ehemalige) Mandanten Regressansprüche gegen Steuerberater geltend machen - und leider häufig erfolgreich sind. Um existenzielle Bedrohungen des Steuerberaters zu verringern, bieten sich Haftungsbegrenzungsvereinbarungen mit dem Mandanten an. In der praktischen Anwendung sind dabei wichtige Vorgaben zu beachten.
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22.07.2011 · Fachbeitrag aus KP · Factoring und Inkasso
Das gewerbliche Inkasso oder Factoring von Honorarforderungen anderer Berufsangehöriger durch Steuerberater ist nicht zulässig. Derartige Tätigkeiten sind mit den bestehenden Berufspflichten nicht vereinbar (VG Neustadt 24.2.11, 4 K952/10 NW).
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22.07.2011 · Fachbeitrag aus KP · Überweisungen
Viele Unternehmen nutzen für Inlandsüberweisungen unverändert das herkömmliche Verfahren mit Kontonummer und Bankleitzahl. Erst wenige Firmen setzen die sogenannte SEPA-Überweisung ein, mit der sie seit 2008 Zahlungen in alle EU-Länder sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz tätigen können. Noch ist der Einsatz im Inland freiwillig und nur für Auslandszahlungen verpflichtend. Der Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V. (BVBC) empfiehlt Firmen, eine ...
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22.07.2011 · Fachbeitrag aus KP · Aktuelle Gesetzgebung
Auf Vorschlag der Europäischen Kommission sollen die nationalen Unternehmensregister in der EU miteinander elektronisch verbunden werden. Beabsichtigt ist, zukünftig eine schnelle und zuverlässige europaweite Abfrage aktueller Unternehmensinformationen zu ermöglichen. Der Öffentlichkeit, Verbrauchern und Handelspartnern, aber auch Finanzbehörden und Gerichten soll ein verbesserter Zugang zu amtlichen Unternehmensdaten verschafft werden. Durch die Verknüpfung werden auch ...
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22.07.2011 · Fachbeitrag aus KP · Datenschutzbeauftragter
Ein Arbeitgeber kann die Bestellung eines Beauftragten für den Datenschutz nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) nur unter sehr engen Voraussetzungen widerrufen. Das BAG hat klargestellt, dass der Beauftragte für den Datenschutz unter einem besonderen Abberufungsschutz stehe. Dies solle seine Unabhängigkeit und die weisungsfreie Ausübung des Amts stärken. Daher sei eine Abberufung nur aus wichtigem Grund möglich, wenn eine Fortsetzung des Rechtsverhältnisses für den Arbeitgeber ...
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22.07.2011 · Fachbeitrag aus KP · Delegieren und Freiraum schaffen
Kennen Sie das kleine Gedicht von Eugen Roth: Ein Mensch sagt - und ist stolz darauf - er geht in seinen Pflichten auf. Bald aber - gar nicht mehr so munter - geht er in seinen Pflichten unter! Diese Zeilen spiegeln die Arbeitsweise so manchen Steuerberaters wider. Damit es in der Praxis nicht ebenso wie in der Poesie endet, sollten Sie die folgenden Rezepte für eine gelungene Delegation einmal auf die Tauglichkeit und Umsetzung in der Praxis prüfen.
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22.06.2011 · Fachbeitrag aus KP · Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
Mit dem BilMoG verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die Informationsfunktion des handelsrechtlichen Jahresabschlusses zu stärken. Dieses hehre Ziel hat aber seinen Preis. Bildete die eigenständige Steuerbilanz bisher die Ausnahme und die steuerliche Überleitungsrechnung die Regel, so dürfte sich dieses Verhältnis zugunsten der Steuerbilanz verschieben. In diesem Kontext stellen sich neue gebührenrechtliche Fragen.
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22.06.2011 · Fachbeitrag aus KP · Klage vor dem Finanzgericht
Ihr Mandant ist nicht erreichbar, die Klagefrist läuft aber ab! Was tun? Guter Rat ist teuer, denn in der Einspruchsentscheidung wurde der Haftungsbescheid, um dessen Aufhebung Sie gestritten haben, i.H. von 218.000 EUR bestätigt. Sollen Sie nun als verantwortungsvoller Berater Klage vor dem Finanzgericht erheben oder nicht? Eine Notsituation! Schnelles Handeln ist erforderlich.
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22.06.2011 · Fachbeitrag aus KP · Beihilfe zur Insolvenzverschleppung
Ergibt sich bei Erstellung des Jahresabschlusses eine bilanzielle Überschuldung, muss der Steuerberater seinen Mandanten hierauf ungefragt hinweisen, es sei denn, die Krisensituation ist offensichtlich. Allein aufgrund des Steuerberatungsmandats ist der Berater nicht verpflichtet, eine GmbH bezüglich der Stellung eines Insolvenzantrags zu beraten (OLG Celle 6.4.11, 3 U 190/10).
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