18.04.2012 · Fachbeitrag aus KP · Vorbehaltsaufgaben
Sozialversicherungsrechtliche Fragen bei der Beratung und Durchführung der Lohnbuchführung sind als Vorbehaltsaufgaben i.S. des § 33 StBerG zweifelsfrei vom Steuerberater zu bearbeiten. Nach § 5 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) sind dabei auch alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit den sozialversicherungsrechtlichen Institutionen – wie z.B. Deutsche Rentenversicherung oder Berufsgenossenschaft – als Vorbehaltsaufgaben anzusehen (Rz. 5 zu § 34 StBGebV, Meyer/Goez/Schwamberger). Nicht ...
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18.04.2012 · Fachbeitrag aus KP · Haftungsrecht
Ein Beratungsfehler des Steuerberaters einer GmbH führte nach einer Umsatzsteuersonderprüfung zu einer Steuernachforderung gegen seine Mandantin. Für diese Steuernachforderung nahm das FA den Geschäftsführer per Haftungsbescheid in Anspruch. Dieser wollte seinen Schaden vom Steuerberater der GmbH ersetzt haben. Der Berater berief sich darauf, dass der Geschäftsführer nicht sein Mandant sei und daher auch keine vertraglichen Ansprüche gegen ihn haben könne. Der BGH (13.10.11, IX ZR ...
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18.04.2012 · Fachbeitrag aus KP · Haftungsrecht
Wer eine Steuerberaterpraxis übernimmt, unterliegt dem Risiko, von den Mandanten der Praxis für die Fehler seines Vorgängers haftbar gemacht zu werden.
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18.04.2012 · Fachbeitrag aus KP · Haftungsrecht
Berater, die ihre Mandanten rundum in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten betreuen, erbringen dabei vielfach auch Nebenleistungen, die vom Mandanten nicht ausdrücklich in Auftrag gegeben worden sind. In solchen Fällen kann der Berater ohne entsprechende Vereinbarung kein Honorar verlangen. Richtig problematisch wird diese Konstellation dann, wenn die Nebenleistung in irgendeiner Weise mangelhaft erbracht worden ist. Haftet der Berater dann auf Schadenersatz?
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18.04.2012 · Fachbeitrag aus KP · Verfahrenspraxis
Der Deutsche Steuerberaterverband weist darauf hin, dass nach den neuen „Anweisungen für das Straf- und Bußgeldverfahren 2012 (AStBV)“ (BStBl I 11, 1000, 1036, Nr. 132 Abs. 1) verspätet abgegebene Erklärungen sogleich an die Strafsachenstelle weiterzuleiten sind.
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12.04.2012 · Fachbeitrag aus KP · Vertragsrecht
In einem Praxisübertragungsvertrag über eine Steuerberaterpraxis hatten die Parteien einen Kaufpreis von 370.000 EUR netto vereinbart. Mit den übertragenen Mandaten war jedoch nur ein Umsatz in Höhe von 172.528,14 EUR realisierbar. Das LG Düsseldorf (6.2.12, 5 O 288/06, n.rkr., Abruf-Nr. 121070 ) bejahte einen Anspruch auf Rückabwicklung des Praxisübertragungsvertrags.
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10.04.2012 · Fachbeitrag aus KP · Zufriedenheitsmanagement
Beim Thema Zufriedenheitsbefragung antworten viele Steuerberater spontan: „Was bringt das schon, meine Mandanten sagen mir doch, wenn etwas nicht passt.“ oder „So einen Fragebogen ausfüllen ist doch nur lästig für die Mandanten.“ Trotz des nahezu in jeder Kanzleiphilosophie vorhandenen Anspruchs, zufriedene Mandanten zu haben, überlassen es nach wie vor rund 90 % der Steuerberater ihren Mandanten, ob sie sich im Falle einer Beschwerde, Kritik oder Anregung an die Kanzlei wenden.
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23.03.2012 · Nachricht aus KP ·
Das beklagte Finanzamt für Fahndung und Strafsachen hatte die Klägerin um Auskunft über Verkäufe niedersächsischer Unternehmen in den Jahren 2007 bis 2009 als Drittanbieter über eine Internethandelsplattform ersucht. Hiergegen wehrte sich die Klägerin. Das Niedersächsische Finanzgericht gab der Klage gegen das Auskunftsersuchen statt, weil es der Klägerin nach Auffassung des erkennenden Senates nicht möglich ist, die ersuchten Auskünfte zu erteilen (Niedersächsisches Finanzgericht ...
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23.03.2012 · Fachbeitrag aus KP · Berufsrecht
Bei der Gestaltung von Geschäftsbriefen müssen die Regeln der Berufsordnung (BOStB) beachtet werden. Dazu gehört z.B., dass irreführende Gestaltungen unzulässig sind (§ 19 Abs. 1 BOStB) und nicht amtlich verliehene Bezeichnungen für berufliche Qualifikationen (etwa die vom Deutschen Steuerberaterverband verliehenen Fachberaterbezeichnungen) nur in deutlicher räumlicher Abgrenzung und mit Klammerzusatz geführt werden dürfen.
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