16.02.2016 · Fachbeitrag aus KP · Nachfolgeregelung
Inhaber übergibt an jungen Kollegen: Nach dieser einfachen Formel funktioniert es im Bereich der Kanzleinachfolge schon längst nicht mehr. Der Kanzleimarkt verändert sich gerade strukturell. So sinkt zurzeit sowohl die Nachfrage nach Kanzleien als auch die Selbstständigenquote. Die Konstellationen und Beteiligungsvarianten von Kanzleien werden immer komplexer. Alle, die in den kommenden Jahren einen Nachfolger für ihre Kanzlei suchen, müssen sich auf eine längere Vorbereitungszeit ...
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14.02.2016 · Fachbeitrag aus KP · Betriebliches Gesundheitsmanagement
Berufstätige verbringen einen großen Teil ihrer Zeit am Arbeitsplatz.
Deshalb sollte das Arbeitsumfeld so gestaltet sein, dass es dem Erhalt der Gesundheit förderlich ist. So erklärt sich die Gesundheitsförderung zu einer Managementaufgabe und muss unter den fixierten Kanzleizielen erkennbar sein. Wer die Ursachen für gesundheitliche Probleme – einseitige Belastungen, Bewegungsmangel, Stress und oft auch psychosomatische Probleme – effektiv bekämpft, steigert sowohl die ...
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10.02.2016 · Nachricht aus KP · Berufsrecht
Eine Finanzbehörde kann dann, wenn entscheidungserhebliche Originalunterlagen des Steuerpflichtigen im Bereich der Finanzverwaltung gezielt während des laufenden Verfahrens nach dem Einscannen vernichtet werden, ihre Ansprüche gerade nicht mehr auf eben diese entscheidungserheblichen Originalunterlagen stützen, sofern der Steuerpflichtige deren Echtheit bestreitet (FG Münster, 24.11.15, 14 K 1542/15.
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10.02.2016 · Nachricht aus KP · Berufsrecht
Eine Rechtsbehelfsbelehrung, die nicht darüber belehrt, dass der Rechtsbehelf auch im Wege der elektronischen Kommunikation (vgl. § 55a VwGO) eingelegt werden kann, ist unrichtig und setzt die Jahresfrist gemäß § 58 Abs. 2 VwGO in Gang, wenn der Adressat des Rechtsbehelfs den Zugang für die Übermittlung elektronischer Dokumente eröffnet hat. (Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht 5.11.15, 1 A 24/15).
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26.01.2016 · Fachbeitrag aus KP · Abschlussprüfungsreformgesetz
Das Abschlussprüfungsreformgesetz (AREG) wird die prüfungsbezogenen Regelungen der europäischen Vorgaben zur Abschlussprüfung in nationales Recht transformieren. Wichtigste Änderung im Vergleich zum Referentenentwurf ist die Abkehr vom einheitlichen Bestätigungsvermerk für Unternehmen von öffentlichem Interesse (Public Interest Entities – PIEs) und alle weiteren Unternehmen. Weitere Änderungen wurden bei den neben der Abschlussprüfung zu erbringenden Nichtprüfungsleistungen sowie ...
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26.01.2016 · Fachbeitrag aus KP · Zollverwaltungsgesetz
Ein Betroffener, der unter Verstoß gegen das Zollverwaltungsgesetz vorsätzlich 55.000 Euro Bargeld nach Deutschland einschmuggelt, kann mit einer Geldbuße von 13.200 Euro belegt werden. Das hat der 4. Senat für Bußgeldsachen des Oberlandesgerichts Hamm am 05.01.2016 entschieden und damit den erstinstanzlichen Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 04.09.2015 bestätigt.
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21.01.2016 · Fachbeitrag aus KP · Bundesverwaltungsgericht
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 20.01.16 entschieden, dass Säumniszuschläge und Nebenkosten (Mahnkosten, Pfändungsgebühren, Auslagen) für einen Abgabenbescheid rückwirkend entfallen, wenn das Verwaltungsgericht vorläufigen Rechtsschutz gegen den Abgabenbescheid gewährt.
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14.01.2016 · Fachbeitrag aus KP · Tipps für die Praxis
Zahlreiche betriebliche Prozesse wie Bestellungen oder der Versand von Rechnungen werden heute per E-Mail abgewickelt. Die rechtliche Grundlage dafür bilden die GoBD. Der Digitalverband Bitkom und der Verband elektronische Rechnung (VeR) haben die wichtigsten Anforderungen an die elektronische Post in einem Leitfaden zusammengestellt.
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14.01.2016 · Fachbeitrag aus KP · Sicherung des Honorars
Obwohl die StBVV (zuvor StBGebV) seit über 30 Jahren existiert, sind immer noch erhebliche Anwendungsschwierigkeiten im Beruf festzustellen. Das Hauptproblem liegt nach wie vor darin, eine ordnungsgemäße Abrechnung nach § 9 Abs. 2 StBVV zu erstellen. Immer wieder werden Formalien missachtet und grundlegende Fehler bei der Bestimmung der Angemessenheit der Gebühr gemacht. Häufig ist ein Totalverlust der Gebühren die Folge. Das lässt sich weitgehend vermeiden. Die hier dargestellten ...
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14.01.2016 · Fachbeitrag aus KP · Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
Ist ein fristgebundener Schriftsatz verloren gegangen, muss Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt werden, wenn die Partei bzw. deren Anwalt mit einer verständlichen, geschlossenen Schilderung der tatsächlichen Abläufe bis zur rechtzeitigen Aufgabe zur Post glaubhaft macht, dass der Verlust mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf dem Postweg eingetreten ist (BGH 10.9.15, III ZB 56/14, Abruf-Nr. 180138 ).
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