01.01.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Lohnsteuer
Für die meisten Arbeitnehmer ist die Höhe des Nettolohnes entscheidend. Daher werden Steuerberater immer wieder mit Fragen Ihrer Mandanten konfrontiert, wie man bei einem bestimmten Mitarbeiter ohne erheblichen Mehraufwand den Nettolohn erhöhen kann. Hierbei haben einige Arbeitgeber die faktische Steuerfreiheit bestimmter Sachbezüge nach § 8 Abs. 2 S. 9 EStG entdeckt und die „44-EUR-Freigrenze“ als Gestaltungsmittel genutzt. „Benzingutscheine“ waren in der Vergangenheit das ...
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01.01.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Außergewöhnliche Belastungen
Aufwendungen für den Erwerb eines Einfamilienhauses sind in der Regel weder als außergewöhnlich noch als zwangsläufig anzusehen und daher Kosten der normalen Lebensführung. Etwas anderes kann aber gelten, wenn einem Steuerpflichtigen plötzlich völlig atypische Aufwendungen entstehen, weil das Einfamilienhaus durch Asbest oder andere Altlasten kontaminiert ist. Im folgenden Musterfall wird aufgezeigt, unter welchen Voraussetzungen dann ausnahmsweise ein Abzug in Betracht kommt.
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Da die gesetzliche Altersversorgung nach allgemeiner Ansicht völlig unzureichend ist und einen Steuerpflichtigen nicht in die Lage versetzen wird, im Alter seinen gewohnten Lebensstandart beizubehalten, muss jeder Steuerpflichtige heutzutage verstärkt privat vorsorgen. Ein interessantes Finanzierungskonzept war Gegenstand der hier dargestellten BFH-Entscheidung vom 17.8.05 (IX R 23/03, Abruf-Nr.
053194
).
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus GStB · Lohnsteuer
Das Bundeskabinett hat am 28.9.05 die Dritte Verordnung zur Änderung von gemeinsamen Vorschriften für die Sozialversicherung beschlossen. Die Sachbezugsverordnung wird hierdurch geändert. Der Bundesrat hat bereits zugestimmt. Arbeitnehmer können sich über eine moderate Anhebung der Sachbezugswerte ab dem Jahr 2006 freuen. Außerdem lässt sich durch entsprechende Gestaltungen erreichen, dass Sachbezüge im Einzelfall nicht lohnsteuerpflichtig sind.
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Nach § 17 Abs. 1 S. 1 EStG gehört ein Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft aus dem Privatvermögen zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb, wenn der Veräußerer innerhalb der letzten 5 Jahre am Kapital der Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar zu mindestens 1 v.H. beteiligt war. Im Rahmen des Systemwechsels zum Halbeinkünfteverfahren hatte der Gesetzgeber die damalige Beteiligungsgrenze von
mehr als 25 v.H.
mit Wirkung ab 1999 ohne jegliche ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
In diesem Frühjahr hat der EuGH die bisherige Unterscheidung zwischen steuerfreien Umsätzen der öffentlichen Spielbanken und der Steuerpflicht vergleichbarer Umsätze der privaten Geldspielbetreiber im deutschen UStG für EU-rechtswidrig erklärt. Eine sofortige Umsetzung dieser Entscheidung verweigerte die Finanzverwaltung zunächst. Nachdem der BFH sich aber zwischenzeitlich der Auffassung des EuGH angeschlossen hat, hat die Verwaltung ihren Widerstand aufgegeben. Im Anschluss an die ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzministerium
Im Beitrag von Pradl in diesem Heft (GStB 05, 435 ff.) hatten wir bereits darauf hingewiesen, dass Abfindungsklauseln in Pensionszusagen nach dem jüngsten BMF-Schreiben vom 6.4.05 (IV B 2 - S 2176 - 10/05, FR 05, 508) unbedingt überprüft werden müssen. Welche Erfahrungen der Autor dabei bislang in der Praxis gemacht hat, hat er in diesem Erfahrungsbericht ausführlich dargestellt.
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus GStB · Pensionszusagen
Mit Schreiben vom 6.4.05 hat das BMF zur „Bilanzsteuerlichen Berücksichtigung von Abfindungsklauseln in Pensionszusagen nach § 6a EStG“ Stellung genommen. Die Verwaltungsauffassung zwingt jeden Steuerberater noch in diesem Jahr dazu, bei jedem Mandanten zu prüfen, ob bestehende Pensionszusagen mit einer steuerschädlichen Abfindungsklausel infiziert sind. Denn dann bleibt nach der vom BMF gewährten Übergangsfrist nur noch bis zum 31.12.05 Zeit, um die steuerschädliche Klausel ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
In der neuen Bundesregierung wird offenbar erwogen, das Steuerprivileg des § 8b Abs. 2 KStG bei der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften abzuschaffen. In diesem Beitrag wird nun dargestellt, wie aller Voraussicht nach die Rechtsfolgen des § 8b Abs. 2 KStG in der aktuellen Fassung über eine Einbringung in eine Personengesellschaft für mehr als 3 Jahre „konserviert“ werden können. Durch dieses Modell wird erreicht, dass bei einer Veräußerung in den nächsten drei Jahren ...
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01.12.2005 · Fachbeitrag aus GStB · Verlustnutzung
In der letzten Ausgabe der „Gestaltenden Steuerberatung“ (GStB 05, 409 ff.) sind wir bereits ausführlich auf den erweiterten Verlustausgleich bei „überschießender“ Außenhaftung nach § 15a Abs. 1 S. 2 u. 3 EStG eingegangen und haben auf Gestaltungsmöglichkeiten zur optimalen Verlustnutzung hingewiesen. In diesem Beitrag wird nun vertiefend auf die Bereiche Einlageminderung und Haftungsminderung eingegangen. Denn auch hier ergeben sich in der Praxis erhebliche ...
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