03.11.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Mit dem JStG 2007 wurde durch eine ganze Reihe von Neuregelungen die sog. materielle und formelle Korrespondenz für vGA und verdeckte Einlagen eingeführt. Dadurch sollten künftig sowohl völlig unversteuerte „weiße“ Einkünfte als auch die doppelte Versteuerung von vGA vermieden werden. Zwar wurde bei der Regelung der formellen und materiellen Korrespondenz wohl ausschließlich an die bereits in GStB 08, 295 ff. behandelten Dreiecksfälle gedacht; anwendbar dürfte die Regelung jedoch ...
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03.11.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Organschaft
Vereinbaren zwei Kapitalgesellschaften eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft, hat das meist den Grund, dass Verluste und Gewinne der beiden Gesellschaften Steuer sparend miteinander saldiert werden sollen. Mit Urteil vom 28.11.07 (I R 94/06, Abruf-Nr. 081840) hat der BFH allerdings darauf hingewiesen, dass der für eine Organschaft erforderliche Gewinnabführungsvertrag nach § 14 Abs. 1 Nr.?3 KStG ohne wenn und aber auf mindestens fünf Jahre abgeschlossen sein muss. Ist das ...
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03.11.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Der praktische Fall
Nicht zuletzt wegen der Absenkung des KSt-Satzes auf 15 v.H. wünschen Mandanten immer häufiger, bestehende Personengesellschaften in Kapitalgesellschaften umzuwandeln. Der folgende Praxisfall zeigt auf, wie man eine solche Umwandlung einer GmbH & Co. KG in eine GmbH optimal durchführt.
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03.11.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Gewerbesteuer
Neben der steuerlichen Nichtabziehbarkeit der GewSt als Betriebsausgabe hat die Unternehmensteuerreform auch erhebliche Änderungen bei den Hinzurechnungstatbeständen gebracht. Was auf den ersten Blick wie eine Arbeitserleichterung aussah, ist nichts anderes als eine Erhöhung der Bemessungsgrundlage der GewSt. Mit Anwendungserlass vom 4.7.08 (BStBl I, 730) haben die Bundesländer nun ausführlich zur ab 2008 geltenden Neuregelung Stellung genommen. Die Auswirkungen werden nachfolgend anhand ...
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03.11.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Verlagerung von Kapitaleinkünften
Einnahmen aus der Veräußerung von Zinsscheinen und Zinsforderungen gehören nach § 20 Abs. 2 Nr. 3 EStG in der Fassung des UntStRefG zu den Einkünften aus Kapitalvermögen, wenn die dazugehörigen Schuldverschreibungen mitveräußert werden und die sog. Stückzinsen besonders in Rechnung gestellt werden. Somit fallen die im Rahmen der Veräußerung solcher Schuldverschreibungen anfallenden Erträge ab 1.1.09 unter die Abgeltungsteuer, und zwar auch dann, wenn die im Rahmen der Anschaffung ...
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03.11.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Der durch das SEStEG eingeführte Anspruch auf ratierliche Auszahlung des KSt-Guthabens gemäß § 37 Abs. 5 KStG ist nach dem BFH-Beschluss vom 15.7.08 (I B 16/08, Abruf-Nr. 082825) steuerneutral zu aktivieren. Auch der aufgrund der Unverzinslichkeit des Auszahlungsanspruchs entstehende Abzinsungsbetrag ist steuerlich nicht gewinnmindernd zu berücksichtigen. Damit bestätigt der BFH die Auffassung der Finanzverwaltung (BMF 14.1.08, BStBl I, 280).
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03.11.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Die Erschließung von Grundstücksflächen ist grundsätzlich öffentlich-rechtliche Aufgabe. Häufig verpflichten sich jedoch Privatunternehmen, Erschließungsmaßnahmen an öffentlichen Grundstücken (hier ein Kreisverkehr) auf eigene Kosten durchzuführen, wenn das für ihre unternehmerischen Belange wichtig ist. Ungeklärt war bislang, welche umsatzsteuerlichen Folgen sich daraus ergeben. Der BFH hat nun entschieden, dass ein Unternehmer damit gegenüber der öffentlichen Hand eine ...
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03.11.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Unternehmensteuerreform 2008
Der Wechsel vom Halbeinkünfte- zum Teileinkünfteverfahren und die Einführung der Abgeltungsteuer führen zu äußerst unterschiedlichen steuerlichen Belastungen, je nachdem, ob eine Ausschüttung oder ein Veräußerungsgewinn noch in 2008 oder erst in 2009 der Besteuerung unterworfen wird. Für Steuerpflichtige ergeben sich dadurch erhebliche Gestaltungsmöglichkeiten, die man unbedingt nutzen sollte.
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03.11.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Während eine ertragsteuerliche Organschaft neben der „finanziellen Eingliederung“ lediglich einen wirksamen Ergebnisabführungsvertrag fordert, verlangt die umsatzsteuerliche Organschaft zusätzlich eine „organisatorische und wirtschaftliche Eingliederung“. Der BFH hat nun die Bedeutung der organisatorischen Eingliederung gestärkt und deutlich gemacht, dass bei einer Betriebsaufspaltung nicht automatisch auch eine umsatzsteuerliche Organschaft von Besitz- und Betriebsunternehmen ...
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08.10.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Pensionszusagen
In GStB 08, 283 ff. und 329 ff. haben wir die Ergebnisse einer neuen Studie zu „Pensionszusagen an GmbH-Geschäftsführer“ vorgestellt und aufgezeigt, wie Unternehmen in der Praxis versuchen, die meist unterfinanzierten Pensionszusagen zu restrukturieren und damit die Versäumnisse der Vergangenheit auszubügeln. Vor neuen Versorgungszusagen scheuen die meisten mittelständischen Gesellschaften zurzeit zurück, obwohl der Versorgungsbedarf so hoch ist wie nie zuvor. Dies ist eine eindeutige ...
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