06.07.2009 · Fachbeitrag aus GStB · MoMiG und Finanzmarktstabilisierungsgesetz
Ende des vergangenen Jahres sind in großem Umfang gesellschaftsrechtliche Bestimmungen novelliert worden. Vor allem durch das am 1.11.08 in Kraft getretene MoMiG haben das GmbHG, in geringerem Umfang auch das AktG und die gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen des HGB grundlegende Veränderungen erfahren. Dabei sind viele in der Unternehmenskrise besonders relevante Bestimmungen grundlegend geändert worden. Was Sie als Steuerberater „im Krisenfall“ wissen sollten, wird in diesem Beitrag ...
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06.07.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Vermietung und Verpachtung
Bei einer „Vermietung auf Dauer“ greift seit 1997 grundsätzlich die günstige Rechtsprechung des BFH: Das Finanzamt darf nicht auf Liebhaberei prüfen und muss die Einkunftserzielungsabsicht ohne Prognoseanforderung unterstellen. Laut BFH kann eine Vermietungstätigkeit aber nur dann „auf Dauer angelegt“ sein, wenn sie keiner Befristung unterliegt. Wann eine schädliche Befristung vorliegt, ist bei nicht auf Dauer angelegten Gesamthandsgemeinschaften äußerst umstritten. Dieser ...
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06.07.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Erbschaftsteuer
Pflichtteilsansprüche spielen auch nach Inkrafttreten der Erbschaftsteuerreform in der steuerlichen Beratung eine wichtige Rolle. Die Gestaltungspraxis eröffnet hier verschiedene Möglichkeiten, die erbschaftsteuerliche Belastung zu reduzieren. Dies gilt es auszunutzen. Das Thema gewinnt durch die geplante Erbrechtsreform an Bedeutung. In diesem Beitrag werden einige häufig in der Praxis auftretende Probleme herausgegriffen und Steuersparpotenziale aufgezeigt.
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06.07.2009 · Fachbeitrag aus GStB · FG Niedersachsen/FG Rheinland-Pfalz
Ab 2007 sind Aufwendungen für ein Arbeitszimmer nur noch dann steuerlich abziehbar, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet (§ 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG). Ob diese Einschränkung allerdings verfassungsgemäß ist, ist zuletzt in der Rechtsprechung mehrfach bezweifelt worden. Jetzt bieten sich wieder Chancen.
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06.07.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Nach der Rechtsprechung des BFH wandelt sich das von einer Kapitalgesellschaft betriebene und wegen Insolvenzeröffnung zunächst unterbrochene Klageverfahren betreffend Körperschaftsteuer bei Aufnahme des Rechtsstreits durch das FA in ein Insolvenzfeststellungsverfahren. Einigen sich die Beteiligten dann über eine Verminderung der ursprünglich angesetzten vGA mit der Folge, dass das FA seine Anmeldungen zur Insolvenztabelle entsprechend ändert und der Rechtsstreit bezüglich ...
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04.06.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Der Leistungsempfänger kann aus einer Rechnung nur dann den Vorsteuerabzug erfolgreich geltend machen, wenn diese den Formerfordernissen des § 14 UStG genügt. Der BFH hat dazu jüngst klargestellt, dass eine Rechnung auch dann eine separate Angabe zum Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung enthalten muss, wenn dieser Zeitpunkt mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung identisch ist. Des Weiteren müsse die Leistungsbeschreibung i.S. von § 14 Abs. 4 Nr. 5 UStG derart konkret sein, dass ...
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04.06.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Musterfall
Selten hat eine Entscheidung des EuGH wie die in der Rechtssache Seeling so viele steuerrechtliche Folgeprobleme nach sich gezogen (EuGH 8.5.03, C-269/00). Umstritten war beispielsweise, wie die Miteigentumsfälle bei Ehegatten zu beurteilen sind, wenn nur ein Ehegatte das Gebäude teilweise unternehmerisch nutzt. Streitig war auch, ob die Seeling-Grundsätze nur für Unternehmen gelten, die steuerpflichtige (und nicht steuerfreie) Umsätze ausführen. Auch beim Ausstieg aus dem Modell, ...
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04.06.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Kommanditgesellschaften
Nach der Neuregelung des § 15a EStG durch das JStG 2009 stehen Einlagen, die nach der Gesetzesverkündung am 24.12.08 geleistet werden, nur noch bis zur Höhe des im selben Wirtschaftsjahr erzielten Verlustes als Verrechnungsvolumen zur Verfügung. Im Jahr der Zahlung nicht in voller Höhe „genutzte“ Einlagen können nicht nachträglich zum Ausgleich eines verrechenbaren Verlustes herangezogen werden. Betroffene Steuerpflichtige sollten also ihre Strategien zum Verlustausgleich ...
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04.06.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Veranlagungsverfahren
Mit mehreren Entscheidungen aus dem Jahre 2006 hatte der BFH die Rahmenbedingungen für die Durchführung einer (Pflicht-)Veranlagung erheblich zu Gunsten betroffener Steuerpflichtiger verbessert. Davon profitieren dürften regelmäßig Arbeitnehmer mit geringen positiven Einkünften oder mit negativen sonstigen Einkünften. Dieser Beitrag verdeutlicht, wann man noch in den Genuss dieser Vorteile kommen kann.
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04.06.2009 · Fachbeitrag aus GStB · Haftungs- und Berufsrecht
Die betriebliche Altersversorgung hat sich zu einem unersetzlichen Baustein unseres Alterssicherungssystems entwickelt. So setzen sowohl Durchschnittsverdiener, als auch diejenigen, deren Einkommen jenseits der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung liegt, immer öfter auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der bAV, um eine ergänzende Altersversorgung aufzubauen. Da nahezu jeder Mandant somit unmittelbar betroffen ist, erschließt sich Steuerberatern hier ein ...
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