30.01.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Umwandlungssteuerrecht
Die Verschmelzung einer GmbH auf ihren Alleingesellschafter ist in der Praxis von erheblicher Bedeutung. Sie ermöglicht die Rückkehr aus der GmbH zum Einzelkaufmann oder zur Einzelpraxis eines Freiberuflers. Die Verschmelzung kann aber auch als Alternative zur aufwendigen Liquidation (§§ 60 ff. GmbH) gewählt werden.
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30.01.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Der Abgrenzung zwischen ermäßigt besteuerter Speisenlieferung und mit 19 % besteuerter Restaurationsdienstleistung kommt in der Praxis erhebliche Breitenwirkung zu. Mit Schreiben vom 20.3.13 hatte das BMF umfassend auf die jüngere Rechtsprechung reagiert und auch eine Anwendungs- und Übergangsregelung verfügt. Letztere hat das BMF nun neu – und unternehmerfreundlicher – gefasst (BMF 4.11.13, IV D 2 - S 7100/07/10050-06).
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30.01.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Bei Gebäuden, die sowohl für vorsteuerunschädliche Zwecke als auch für vorsteuerschädliche Zwecke (z.B. private Eigennutzung oder steuerfreie Vermietung) verwendet werden, ist nur ein anteiliger Vorsteuerabzug möglich. Hinsichtlich des Aufteilungsmaßstabs hat der BFH nun entschieden, dass der gesetzlich angeordnete Vorrang des Flächenschlüssels vor dem Umsatzschlüssel rechtens ist (BFH 22.8.13, V R 19/09, Abruf-Nr. 133944 ).
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30.01.2014 · Fachbeitrag aus GStB · Zukunftssicherungsleistungen
Leistet der Arbeitgeber Beiträge für die Zukunftssicherung des Arbeitnehmers (z.B. private Pflegezusatzversicherung und Krankentagegeldversicherung) ist die monatliche 44 EUR-Freigrenze für Sachbezüge nicht anwendbar. Nach einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums handelt es sich hierbei nämlich nicht um einen Sachbezug, sondern um Barlohn (BMF 10.10.13, IV C 5 - S 2334/13/10001, Abruf-Nr. 133228 ).
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19.12.2013 · Fachbeitrag aus GStB · Umwandlungssteuerrecht
Bei der Einbringung eines Einzelunternehmens in eine Personengesellschaft können die Vergünstigungen des § 24 UmwStG und des § 6 Abs. 3 EStG nebeneinander greifen, wie der BFH jüngst klargestellt hat. Dabei können dem Einbringenden neben Gesellschaftsrechten in bestimmtem Umfang auch andere Wirtschaftsgüter gewährt werden. Dadurch kann in vielen Fällen eine Gewinnrealisierung vermieden und die Firmennachfolge deutlich einfacher gestaltet werden (BFH 18.9.13, X R 42/10, Abruf-Nr. 133453 ...
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19.12.2013 · Fachbeitrag aus GStB · Steuergestaltung in der Familie
Ehe und Familie genießen nach Art. 6 Abs. 1 GG einen besonderen Schutz, der sich gezielt für steuerliche Gestaltungen nutzen lässt, um steuerschonend Vermögen auf Ehepartner oder nahe Angehörige zu übertragen. Geeignete Gestaltungsinstrumente hierfür sind die „Güterstandsschaukel“ oder die „Kettenschenkung“. Zudem sollte man sich die schenkungsteuerliche Privilegierung des Familienheims zunutze machen. Allerdings lauern in den Details zahlreiche Fallstricke, die man ...
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19.12.2013 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Zum 30.6.13 hat der deutsche Gesetzgeber weitere EU-Vorgaben zum Vorsteuerabzug in das Umsatzsteuergesetz transferiert (AmtshilfeRLUmsG; BStBl I 13, 802). Auch wenn die nachfolgend vorgestellten Änderungen nicht komplett neu sind und das AmtshilfeRLUmsG insoweit nur deklaratorische Wirkung hat – wie das BMF in seinem Einführungsschreiben selbst klarstellt – sind hier einige äußerst praxisrelevante Bereiche betroffen (BMF 15.11.13, IV D 2 – S 7300/12/10003).
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19.12.2013 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Es kommt immer wieder vor, dass Rechnungen einem „falschen Kunden“ geschrieben werden. Die Praxis verfährt dann ggf. recht pragmatisch: der falsche Kunde wird zunächst gebeten, die auf ihn lautende Rechnung zu vernichten oder zurückzuschicken; häufig wird auch ein Storno versandt. Sodann wird dem richtigen Kunden eine Rechnung geschickt. Hier macht es sich die Praxis zu einfach. Der Gesetzgeber sieht in der falschen Abrechnung eine Gefährdung des Steueraufkommens und verlangt zu deren ...
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