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  • ·Fachbeitrag ·Einkommensteuer

    Kauf eines betrieblichen Pkw: Steuersparmodell „Nachträglicher Einbau der Sonderausstattung“

    von Dipl.-Finanzwirt Marvin Gummels, Hage, www.steuer-webinar.de

    | Wird ein betrieblicher Pkw auch privat genutzt, unterliegt die private Mitbenutzung der Besteuerung ‒ entweder nach der pauschalen 1 %-Methode oder es muss ein Fahrtenbuch geführt werden. Wer sich für Variante 1 entscheidet, sollte bei einem Neuwagenkauf Sonderausstattungen möglichst nachträglich einbauen lassen. Denn so lässt sich die Steuerlast für die Privatfahrten erheblich reduzieren. Der schöne Nebeneffekt: die Sonderausstattung wird quasi vom Finanzamt bezahlt. Dass sich das Modell rentiert, zeigt das nachfolgende Rechenbeispiel. |

    1. Der praktische Fall

    Der voll zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmer Spar möchte einen Neuwagen erwerben. Dieser soll überwiegend betrieblich genutzt und daneben für private Fahrten zur Verfügung stehen. Auch möchte er an rund 210 Tagen jährlich zu seinem Betrieb fahren (einfache Entfernung 30 km). Folgende Angebote eines Kfz-Händlers liegen ihm vor:

     

    • Vergleichsbeispiel
    Angebot A
    Angebot B*

    Listenneupreis

    60.000 EUR

    60.000 EUR

    zzgl. Aufpreis für Sonderausstattung

    20.000 EUR

    15.000 EUR*

    Zwischensumme

    80.000 EUR

    75.000 EUR

    abzgl. Händlerrabatt

    10.000 EUR

    10.000 EUR

    Kaufpreis netto

    70.000 EUR

    65.000 EUR

    zzgl. Umsatzsteuer (19 %)

    13.300 EUR

    12.350 EUR

    Kaufpreis brutto

    83.300 EUR

    77.350 EUR

    Nachträglicher Einbau fehlender Sonderausstattung

    5.500 EUR*

    zzgl. Umsatzsteuer (19 %)

    1.045 EUR

    Gesamtkaufpreis

    83.895 EUR