01.02.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Gläubigertaktik
Macht der Schuldner im Rahmen des Restschuldbefreiungsverfahrens unvollständige Angaben, stellt sich die Frage, ob nur der von diesen Angaben betroffene Gläubiger hierauf einen Versagungsantrag stützen kann oder jeder Gläubiger. Diese Frage war umstritten:
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Leserforum
Ein Leser schildert uns folgendes Problem: Rechtsanwalt A. hat ein Inkassounternehmen übernommen. Er beantragte dann verschiedentlich Mahnbescheide und brachte dafür RVG-Gebühren in Ansatz. Der Vorbesitzer des Inkassounternehmens hat dies ebenso gehandhabt und mit dieser Verfahrensweise keine Probleme gehabt. Nun trug A. in einem Mahnbescheid 185,10 EUR als Inkassokosten ein (Geschäftsgebühr, Verfahrensgebühr für Mahnbescheid aus einem Geschäftswert von 954,46 EUR). Das AG moniert die ...
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Telefoninkasso
Die Effizienz telefonischen Mahnens wird in der Praxis häufig unterschätzt. Dabei gibt es kaum eine Methode, mit der der Gläubiger schneller an sein Geld kommt. Der Schuldner darf sich allerdings nicht „erwischt“ fühlen. Sie müssen seine Situation daher richtig einschätzen. Die größte Herausforderung ist, das telefonische Mahnen so durchzuführen, dass bei einer bestehenden Kundenbeziehung diese erhalten bleibt und Sie gleichzeitig die Liquidität des Gläubigers sichern.
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Mahnverfahren
Die Grenzen innerhalb und außerhalb Europas werden offener und die Geschäftsbeziehungen über die Grenzen hinweg nehmen zu. Daher gewinnen ausländische Mahnverfahren immer mehr an Bedeutung. Außerdem kommen auch ausländische Rechtsformen, z.B. „Limited“ oder „B.V.“, häufiger vor. Auch dies sind im Prinzip Unternehmen mit Sitz (und Firmeneintragung) im Ausland, bei denen Sie Besonderheiten beachten müssen. Im Folgenden erläutern wir zunächst die wichtigsten Fragen zur ...
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01.02.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Forderungssicherung
In der Praxis tritt immer wieder folgender Fall auf: Der Bauträger befindet sich in der Insolvenz. Der Bauherr als Gläubiger hat gegen den Insolvenz-schuldner wegen fehlerhafter Bauleistungen Schadenersatzansprüche. Es stellt sich die Frage, wie der Gläubiger den Deckungsanspruch der Versicherung des Schuldners erlangen kann, ohne auf die - regelmäßig geringe - Insolvenzquote verwiesen zu werden.
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01.01.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Arbeitshilfen
Um den Verlust berechtigter Zinsen und zeitaufwändige Zwischenverfügungen zu vermeiden, ist es erforderlich, dass der Gläubiger im gesamten Forderungsmanagement, d.h. von der Rechnungsstellung über die Mahnung bis zur späteren Geltendmachung der Haupt-, Neben- und Kostenforderungen darauf achtet, dass die vom Basiszins abhängigen Zinsansprüche zutreffend und bestimmt bezeichnet sind. Im Folgenden werden daher die Basiszinssätze seit deren Einführung und die Auswirkungen auf den ...
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01.01.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Inkassokosten
Inkassokosten sind im Umfang der vorgerichtlichen Anwaltskosten erstattungsfähig (AG Arnsberg 17.4.07, 3 C 519/06, Abruf-Nr.
072551
).
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01.01.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Fehlervermeidung
Geht beim Gläubiger eines vertraglichen Zahlungsanspruchs ein vom Schuldner erfüllungshalber übersandter Scheck ein, ergeben sich für den Gläubiger Obhutspflichten, in Bezug auf die die am Geschäftssitz des Gläubigers mit dem Posteingang befassten Mitarbeiter desselben Erfüllungsgehilfen sein können (BGH 29.3.07, III ZR 68/06, Abruf-Nr.
071502
).
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01.01.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Vertragsgestaltung
Verpflichtet sich der Schuldner in einem schriftlichen Vertrag zur Zahlung binnen einer Frist von acht Wochen nach „Vertragsunterzeichnung“ gerät er erst in Verzug, wenn seit dem Zugang des von ihm unterschriebenen Vertragsexemplars acht Wochen vergangen sind (KG 12.1.07, 7 U 53/06, Abruf-Nr.
072552
).
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01.01.2007 · Fachbeitrag aus FMP · Praxistipp
Wer eine Inkassoerlaubnis erwerben möchte, muss nach Art. 1 § 1 Abs. 2 RBerG (künftig § 11 Abs. 1 RDG) die entsprechende Sachkunde erwerben. Diese wird in einer theoretischen Ausbildung vermittelt und durch zusätzliche praktische Tätigkeiten nachgewiesen. Die theoretische Ausbildung vermittelt der Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen (BDIU) als Berufsverband des Inkassogewerbes in einem Sachkundelehrgang. Der Sachkundelehrgang teilt sich dabei in zwei Abschnitte: Im ...
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