21.01.2019 · Erledigtes Verfahren · KStG § 8 Abs 4 S 2 · I R 13/16
Verlustabzug, Wirtschaftliche Identität, Anteilsübertragung, Sanierung
Letzte Änderung: 21. Januar 2019, 18:22 Uhr, Aufgenommen: 25. Mai 2016, 17:39 Uhr
1. Ist in Fällen, in denen die Übertragung von mehr als der Hälfte der Anteile an einer Kapitalgesellschaft durch mehrere Übertragungsakte verwirklicht wird, Voraussetzung für ein Eingreifen des § 8 Abs. 4 Satz 2 KStG 2002 i.d.F. bis zur Änderung durch das UntStRefG 2008 (KStG 2002 a.F.) das Vorliegen eines sachlichen Zusammenhangs zwischen den einzelnen Übertragungsakten?
2. Ist der Begriff der "Sanierung" in § 8 Abs. 4 Satz 3 KStG 2002 a.F. ebenso zu verstehen wie in § 3 Nr. 66 EStG (zuletzt i.d.F. der Bekanntmachung vom 16. April 1997) und kann im Rahmen des § 8 Abs. 4 Satz 3 KStG 2002 a.F. auch bereits eine drohende Sanierungsbedürftigkeit zur Anwendung der Sanierungsklausel führen?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: I R 13/16
Vorinstanz: Thüringer Finanzgericht 16.09.2015 3 K 450/12
Normen: KStG § 8 Abs 4 S 2, KStG § 8 Abs 4 S 3, EStG § 10d, GewStG § 10a
Erledigt durch: Verfahren ist erledigt durch: Urteil vom 27.06.2018, zurückverwiesen
Rechtsmittelführer: Verwaltung