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  • 21.06.2016 · Erledigtes Verfahren · KStG § 8a Abs 1 S 1 Nr 2 · I R 70/14

    Gesellschafter-Fremdfinanzierung, Darlehen, Nahestehende Person, Dritter, Tochtergesellschaft

    Letzte Änderung: 21. Juni 2016, 10:15 Uhr, Aufgenommen: 23. März 2015, 10:00 Uhr

    Steht der Klägerin, einer GmbH, entgegen der im BMF-Schreiben vom 15. Dezember 1994 (BStBl I 1995, 25) vertretenen Auffassung, nach der eine Verrechnung von Darlehen zwingend streng nach ihrer zeitlichen Entstehung vorzunehmen ist, ein Wahlrecht zu, welche Darlehen sie gemäß § 8a Abs. 1 KStG 2002 (i.d.F. vom 22. Dezember 2003) mit dem sog. safe haven --Eineinhalbfaches des anteiligen Eigenkapitals des wesentlich beteiligten Anteilseigners-- verrechnet? Können Tochter- und Enkelgesellschaften als "Dritte" i.S. des § 8a Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 2 KStG 2002 angesehen werden?

    Gericht: Bundesfinanzhof

    Aktenzeichen: I R 70/14

    Vorinstanz: Finanzgericht Münster 29.8.2014 9 K 1828/11 K,G EFG 2015, 328

    Normen: KStG § 8a Abs 1 S 1 Nr 2

    Erledigt durch: Urteil vom 28.01.2016, unbegründet.

    Rechtsmittelführer: Verwaltung