23.02.2015 · Erledigtes Verfahren · EStG § 11 Abs 1 S 2 · VIII R 34/12
Einnahmeüberschussrechnung, Umsatzsteuervorauszahlung, Betriebsausgabe, Verfassung
Letzte Änderung: 23. Februar 2015, 09:30 Uhr, Aufgenommen: 21. August 2012, 14:34 Uhr
Zahlung einer Umsatzsteuervorauszahlung für das IV. Quartal 2009 am 11. Januar 2010 (Montag):
Ist die Regelung des § 108 AO i.V.m. § 193 BGB anwendbar auf die Fälle der vom Zu- und Abflussprinzip abweichenden zeitlichen Zurechnung regelmäßig wiederkehrender Einnahmen oder Ausgaben in § 11 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 2 EStG?
Stellt die Zurechnung vereinnahmter (und abzuführender) Umsatzsteuerbeträge als Betriebseinnahme bei der Einkünfteermittlung im Rahmen einer Einnahmenüberschussrechnung eine rechtswidrige Doppelbesteuerung und einen unzulässigen Eingriff in die Grundrechte nach Art. 12 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 GG dar?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: VIII R 34/12
Vorinstanz: Niedersächsisches Finanzgericht 24.2.2012 3 K 468/11
Normen: EStG § 11 Abs 1 S 2, EStG § 11 Abs 2 S 2, BGB § 193, AO § 108 Abs 1, UStG § 18 Abs 1, GG Art 12 Abs 1, GG Art 14 Abs 1
Erledigt durch: Urteil vom 11.11.2014, unbegründet.
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger