25.06.2014 · Erledigtes Verfahren · GrEStG § 8 Abs 2 · II R 22/11
Bedarfsbewertung, Grundstück, Grunderwerbsteuer, Erbbaurecht, Übermaßverbot, Verfassungsmäßigkeit
Letzte Änderung: 25. Juni 2014, 13:52 Uhr, Aufgenommen: 23. Mai 2011, 10:35 Uhr
Bedarfsbewertung eines mit Erbbaurecht belasteten Grundstücks für Zwecke der Grunderwerbsteuer:
Verfassungsmäßigkeit des Grunderwerbsteuergesetzes im Hinblick auf die Vereinbarkeit des § 8 Abs. 2 GrEStG i.V.m. § 148 Abs. 1 Satz 1 BewG mit der Vorschrift des § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 GrEStG
Wie ermittelt sich die grunderwerbsteuerliche Bemessungsgrundlage unter Anwendung der Vorschriften des Bewertungsgesetzes im Falle der unentgeltlichen Übertragung eines Erbbaurechtsgrundstücks?
Ist der Anspruch auf Erbbauzins bei der Verkehrswertermittlung des Grundstücks auszuscheiden, da er bei der Grunderwerbsteuerfestsetzung i.S.d. § 2 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 GrEStG außer Ansatz bliebe?
Gericht: Bundesfinanzhof
Aktenzeichen: II R 22/11
Vorinstanz: Finanzgericht Münster 27.1.2011 3 K 3464/07 F
Normen: GrEStG § 8 Abs 2, BewG § 148 Abs 1 S 1, GrEStG § 2 Abs 1 S 2 Nr 3, BewG § 138 Abs 3, GG Art 3 Abs 1
Erledigt durch: Urteil vom 11.12.2013, durcherkannt.
Rechtsmittelführer: Steuerpflichtiger