24.06.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Betriebsvermögen
Wird ein Kommanditanteil unter Nießbrauchsvorbehalt übertragen und der Schenker bevollmächtigt, die Stimmrechte für den Erwerber auszuüben, kann der Erwerber dennoch als Mitunternehmer anzusehen sein. Dies gilt jedenfalls dann, wenn er nicht gehindert ist, die ihm als Kommanditisten zustehenden Stimmrechte selbst wahrzunehmen (BFH 6.11.19, II R 34/16).
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24.06.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Steuerberater in eigener Sache
Die BStBK ermutigt Steuerberater seit Jahren dazu, die sog. vereinbaren Tätigkeiten verstärkt als Dienstleistung anzubieten, um sich neue Geschäftsfelder zu erschließen. Und was läge da näher, als sich als Testamentsvollstrecker (TV) in Stellung zu bringen, wenn man eh schon in erbschaftsteuerlichen Angelegenheiten berät? Doch auch wenn die Honorare durchaus auskömmlich sind, sollte man die Haftungsrisiken in diesem Bereich nicht unterschätzen.
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27.05.2020 · Nachricht aus ErbBstg · IWW-Webinare
Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.iww.de/webinare .
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27.05.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Amtliche Hinweise zu den ErbStR 2019 – Teil II
Mit gleichlautenden Erlassen der Länder vom 16.12.19 hat die Finanzverwaltung wichtige Hinweise zur Ergänzung der ErbStR 2019 sowie zur aktuellen BFH-Rechtsprechung in diesem Bereich gegeben. Die Neuerungen sind auf alle Erwerbsfälle anzuwenden, für die die Steuer nach dem 21.8.19 entstanden ist oder entsteht. Nachdem in Teil I auf neue Aussagen zur Ermittlung der Bereicherung bei Erwerben von Todes wegen und bei Schenkungen unter Lebenden eingegangen wurde, werden in Teil II nun ...
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27.05.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vorweggenommene Erbfolge
Die Corona-Pandemie wirkt sich, ob wir wollen oder nicht, auch auf die Erbschaftsbesteuerung aus. Nachfolgend geht es nicht um Erbfälle, sondern um Fälle der vorweggenommenen Erbfolge. Dort stellt sich für den Berater die Frage, was er in Bezug auf das Kurzarbeitergeld bei der Lohnsummenregelung zu beachten hat, ob die Insolvenz eines von den Eltern übernommenen Unternehmens zu einer Nachversteuerung bei dem Erwerber führt und wie sich die Ertragsrückgänge steuerlich bei der Bewertung ...
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27.05.2020 · Nachricht aus ErbBstg · Kraftfahrzeugsteuer
War der Erblasser Halter eines Kfz und fiel unter den Personenkreis nach § 3a KraftStG – war also schwerbehindert mit Merkzeichen „H“, „BI“ oder „aG“ – geht das Antragsrecht für eine Kfz-Steuerbefreiung auf den Rechtsnachfolger über (FG Baden-Württemberg 18.10.19, 13 K 1012/18, Rev. BFH: IV R 38/19).
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27.05.2020 · Nachricht aus ErbBstg · Erbschein
Der Erblasser war in zweiter Ehe mit einer russischen Staatsangehörigen verheiratet. Nach dem Tod des Erblassers beantragten die Ehefrau und die beiden Kinder des Erblassers aus erster Ehe einen Erbschein. Die Notarin entwarf zunächst einen Erbscheinsantrag, in dem die Erbquoten ausgewiesen waren. Im Beurkundungstermin stellte sich allerdings heraus, dass die Eheleute möglicherweise in einem ausländischen Güterstand verheiratet gewesen waren, was Auswirkungen auf die Erbquote hätte. Da ...
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27.05.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Betreuungsrecht
Der BGH hatte sich in seinem Beschluss vom 8.1.20 mit der Frage zu beschäftigen, unter welchen Voraussetzungen bei bestehender Vorsorgevollmacht eine Kontrollbetreuung eingerichtet werden kann.
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27.05.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Musterfall
Bei Schenkungen unter lebenslangem Nießbrauchsvorbehalt kommt es häufig vor, dass das belastete Grundstück später – entgegen den ursprünglichen Vorstellungen – veräußert werden soll. Im Regelfall kann dann am Nießbrauch in der bisher vereinbarten Form nicht mehr festgehalten werden, denn der Erwerber wird diese Belastung nicht übernehmen wollen. Wird auf das Nießbrauchsrecht unentgeltlich verzichtet, löst dies eine Schenkung in Höhe des Restkapitalwertes des Nießbrauchsrechts ...
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27.05.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Einkommensteuer
Die Übertragung eines Gewerbebetriebs unter Zurückbehaltung eines Vorbehaltsnießbrauchs führt nicht zu einer unentgeltlichen Betriebsübertragung im Ganzen, sondern zu einer unentgeltlichen Übertragung der Einzelwirtschaftsgüter – so das FG Münster in seinem Urteil vom 20.9.19.
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