01.02.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Güterstand
Im Vorfeld einer Heirat machen sich die künftigen Eheleute häufig keine Gedanken über die Wahl des Güterstandes. Wird der Güterstand nicht ausdrücklich geregelt, gilt für die Ehe automatisch der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Um es vorweg zu nehmen - aus erbschaftsteuerlicher Sicht ist dies positiv. Hat sich allerdings bei einem der künftigen Ehegatten Vermögen konzentriert oder ist eine solche Vermögenskonzentration bei einem der Ehegatten im Verlaufe der ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Testament
Grundsätzlich ist ein Testament zum Nachweis des Erbrechts in Urschrift vorzulegen. Ist dies ausnahmsweise nicht möglich, ist der Nachweis der Errichtung eines solchen Testaments mit allen zulässigen Beweismitteln zu erbringen. An den Nachweis sind jedoch wegen der für die Errichtung eines Testaments geltenden Formstrenge hohe Anforderungen zu stellen (BayObLG 1.1.04, 1Z BR 013/04, Abruf-Nr.
041530
).
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nießbrauch
Die Revisionsbeklagte (K) erhielt von ihrem Vater V im Streitjahr einen lebenslänglichen Nießbrauch an einem im selben Jahr von V erworbenen und neu bebauten Grundstück. K sollte abweichend von §§ 1041, 1047 BGB auch diejenigen Kosten und Lasten tragen, die dem Eigentümer obliegen würden. Im Folgejahr übertrug V das Eigentum an dem Grundstück auf K, die eine darauf lastende Restschuld tilgte. K hatte das Haus bereits im Streitjahr bezogen. Der Antrag der K auf EigZul wurde mit der ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Schenkungsteuer
Die schenkungsteuerliche Relevanz von Zuwendungen zwischen Ehegatten ist immer wieder Gegenstand gerichtlicher Entscheidungen. Zwar ist nicht jede Vermögensverschiebung mit einer schenkungsteuerpflichtigen Bereicherung gleichzusetzen, andererseits sind aber Zuwendungen zwischen Ehegatten, die im Güterstand der Zugewinngemeinschaft stehen, nicht ohne weiteres steuerfrei (R 56 ErbStR). Zunehmend interessiert sich die Finanzverwaltung für die schenkungsteuerlichen Folgen, die durch die ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Bedarfsbewertung
X hatte auf zwei benachbarten Grundstücken (A und B) ein Ladengeschäft betrieben. Später hatte er dieses Geschäft auf das Grundstück A beschränkt und den Laden auf dem Grundstück B vermietet. Das Grundstück B hatte er weiterhin bilanziert. Die Einkünfte aus der Vermietung hatte er seinem Gewerbebetrieb zugeordnet. Als A im Jahre 1997 starb, stand der auf dem Grundstück B befindliche Lagerraum leer. Das FA stellte den Wert des Grundstücks B auf den Todestag gesondert und einheitlich ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Bundesfinanzhof
Bereits mehrfach war der BFH in jüngster Zeit mit der Frage beschäftigt, ob der einkommensteuerrechtliche Verlustabzug des Erblassers beim Erben fortgeführt werden kann. In dieser Sache hat der XI. Senat nun den Großen Senat (GrS) angerufen (BFH 28.7.04, XI R 54/99, Abruf-Nr.
043224
).
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vollmacht
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Rentenerlass III
Der BMF hat mit Schreiben vom 16.9.04 (BStBl I, 922, Abruf-Nr.
042790
) die steuerliche Behandlung von Vermögensübertragungen gegen Versorgungsleistungen neu geregelt (vgl. ErbBstg 04, 283 ff.; ErbBstg 05, 20 ff.). Im Folgenden wird besprochen, unter welchen Voraussetzungen die nachträgliche Umschichtung des übertragenen Vermögens unschädlich im Sinne der Abzugsfähigkeit der Versorgungsleistungen ist (Fall 1), und der Personenkreis vorgestellt, der als Empfänger von ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vorweggenommene Erbfolge
Beteiligt sich eine vermögensverwaltende Personengesellschaft (Obergesellschaft) mit Einkünften aus Vermietung und Verpachtung an einer gewerblich tätigen anderen Personengesellschaft (Untergesellschaft), so hat das entgegen R 138 Abs. 5 S. 4 EStR nicht zur Folge, dass die gesamten Einkünfte der Obergesellschaft als Einkünfte aus Gewerbebetrieb gelten (BFH 6.10.04, IX R 53/01, Abruf-Nr.
042953
).
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Erbbaurecht
Kauft der Erbbauberechtigte, der in Ausübung des Erbbaurechts ein Gebäude auf dem Grundstück errichtet hat, später das Grundstück ganz oder teilweise dazu und wird von ihm in dem notariellen Kaufvertrag zugleich die Löschung des Erbbaurechts bewilligt, so bemisst sich nach § 19 Abs. 2 KostO der Geschäftswert für die Löschung des Erbbaurechts grundsätzlich allein nach dem Wert des errichteten Bauwerks (OLG Celle 5.5.04, 8 W 119/04, Abruf-Nr.
042606
).
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