01.10.2006 · Fachbeitrag aus EE · Berliner Testament
Beim Berliner Testament mit Verwirkungsklausel (Pflichtteilsklausel) kann der Eintritt der auflösenden Bedingung grundsätzlich auch nach dem Tod des längstlebenden Ehegatten, nach Annahme der Schlusserbschaft und nach Verjährung des Pflichtteilsanspruchs nach dem Erstverstorbenen herbeigeführt werden (BGH 12.7.06, IV ZR 298/03, n.v., Abruf-Nr.
062563
).
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01.09.2006 · Fachbeitrag aus EE · Der praktische Fall
Eltern möchten oft mit den Abkömmlingen Regelungen über den künftigen Nachlass treffen, um dies für sich selbst erledigt zu haben, und um künftigen Streit der Kinder untereinander zu vermeiden. Der folgende Beitrag zeigt anhand eines typischen Falls, wie der Berater klassische Regelungen optimal umsetzen kann und worauf er dabei achten muss.
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01.09.2006 · Fachbeitrag aus EE · Erbengemeinschaft
Nicht immer ist die „Entschärfung“ der Miterbengemeinschaft durch Anordnung einer Testamentsvollstreckung, verbunden mit der Weisung zur Aufteilung des Nachlasses nach billigem Ermessen, möglich oder sinnvoll (zu den Nachteilen von Erbengemeinschaften vgl. Möller, EE 06, 122 und 138). Der folgende Beitrag zeigt, wie durch richtige Gestaltung Erbengemeinschaften vermieden und gerechte Ergebnisse für die Erben erzielt werden können.
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01.09.2006 · Fachbeitrag aus EE · Pflichtteil
§ 2314 Abs. 1 S. 1 BGB gebietet die einschränkende Auslegung, dass Auskunftsrechte nur dem enterbten pflichtteilsberechtigten Nichterben zustehen, nicht aber dem Miterben, der durch Ausschlagung die Stellung eines pflichtteilsergänzungsberechtigten Nichtmehrerben wählt (OLG Celle 6.7.06, 6 U 53/06, n.v., Abruf-Nr.
062448
).
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01.09.2006 · Fachbeitrag aus EE · Unternehmensnachfolge
Die Notwendigkeit einer rechtzeitigen lebzeitigen Unternehmensnachfolge hat sich bereits herum gesprochen. Der Beitrag zeigt die Risiken auf, die sich ergeben, wenn kein Unternehmertestament errichtet wird und wie Sie diese Risiken durch Gestaltung vermeiden können.
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01.09.2006 · Fachbeitrag aus EE · Pflichtteil
Nach § 2314 BGB hat der Pflichtteilsberechtigte, der kein Erbe ist, einen Anspruch gegen den Erben auf Auskunft über den Bestand des Nachlasses. Die Auskunft umfasst nach dessen Abs. 1 S. 2 auch einen Wertermittlungsanspruch. In der Praxis steht die Ermittlung der Werte von Unternehmen und Grundstücken im Mittelpunkt. Der Pflichtteilsberechtigte hat ein Interesse an zügiger Wertermittlung, um seinen Anspruch schnell realisieren zu können. Der folgende Fall zeigt, wie bei der Wertermittlung ...
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01.09.2006 · Fachbeitrag aus EE · Beeinträchtigende Schenkungen
Der Erblasser war in erster Ehe mit der Mutter der Kläger verheiratet. Mit dieser hatte er ein gemeinschaftliches Testament errichtet in dem geregelt war, dass den Klägern nach dem Tod des jeweils überlebenden Ehegatten das gemeinsame Vermögen zustehen sollte. Nach dem Tod der Mutter der Kläger heiratete der Erblasser erneut. Zu Gunsten seiner zweiten Ehefrau - der Beklagten - bestellte er ein lebenslanges Nießbrauchsrecht an einem Hausgrundstück. Nach dem Tod des Erblassers verlangen ...
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus EE · Annahme und Ausschlagung
Grundsätzlich ist die Darlegung eines Erben, vor einem bestimmten Zeitpunkt keine Kenntnis vom Erbfall gehabt zu haben, für die Annahme des Beginns der Ausschlagungsfrist gemäß § 1944 BGB ausreichend (OLG Naumburg 11.4.06, 10 Wx 1/06, n.v., Abruf-Nr.
062073
).
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus EE · Berufsrecht
Die (mögliche) anwaltliche Vertretung mehrerer Mandanten kann im Erbrecht bei widerstreitenden Interessen nicht nur berufsrechtliche Probleme hervorrufen, sondern wird zwangsläufig auch den Verlust sämtlicher Mandate in derselben Rechtssache zur Folge haben. Der folgende Beitrag zeigt daher anhand eines Beispiels eine typische Situation der Interessenkollision und deren Konsequenzen auf.
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus EE · Familienrecht
Ein Elternteil ist nicht unterhaltsbedürftig, so lange er eigenes Vermögen in Form der Teilhabe an einer ungeteilten Erbengemeinschaft hat und dieses als Kreditunterlage nutzen kann, um seinen Pflegebedarf kreditieren zu lassen (BGH 23.11.05, XII ZR 155/03, FamRZ 06, 935 m. Anm. Hauß, Abruf-Nr.
061609
).
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