04.07.2012 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausmanagement
Im Jahr 2010 hat sich die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser gegenüber 2009 leicht verbessert: Laut dem im Juni herausgegebenen „Krankenhaus Rating Report 2012“ des RWI befanden sich 10 Prozent der Krankenhäuser in 2010 im „roten Bereich“ mit erhöhter Insolvenzgefahr (2009: 12 Prozent), 80 Prozent lagen im „grünen Bereich“ und die restlichen 10 Prozent dazwischen. Allerdings rechnet das RWI für 2011 mit schlechteren Daten und in 2012 mit einer weiteren Verschlechterung: ...
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04.07.2012 · Fachbeitrag aus CB · Vergütungsrecht
Das Bundesverfassungsgericht hat der Verfassungsbeschwerde eines Chefarztes stattgegeben, weil das vorbefasste Landgericht im Liquidationsrechtsstreit mehrere vorgelegte Privatgutachten ignorierte und dadurch das Grundrecht auf rechtliches Gehör verletzt hat (Beschluss vom 15.5.2012, Az: 1 BvR 1999/09, Abruf-Nr. 121883 ). Die Entscheidung ist ein Lichtblick für die stetig zunehmenden Auseinandersetzungen um (Chef-)Arzthonorare.
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04.07.2012 · Fachbeitrag aus CB · Ambulante Versorgung
Chefarztermächtigungen geraten nicht nur in zulassungsrechtlicher Hinsicht zunehmend in die Kritik, sondern auch, was deren Ausübung durch den ermächtigten Chefarzt selbst betrifft. Hier findet sich immer noch und immer wieder das weit verbreitete Missverständnis, dass es genügt, wenn der Chefarzt die wesentlichen Behandlungsmaßnahmen überwacht und die abschließende Befundung und Therapieplanung vornimmt.
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04.07.2012 · Fachbeitrag aus CB · Sektorübergreifende Versorgung
Der Gesetzgeber hat in dem am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Versorgungsstrukturgesetz (VStG) unter anderem Änderungen am § 115b SGB V (Ambulantes Operieren im Krankenhaus) vorgenommen, um die in der Praxis weit verbreitete, rechtlich indes bislang problematische Einbindung von Vertragsärzten in diesem Bereich zu legalisieren. Dazu bedurfte es einer Anpassung des sogenannten „AOP-Vertrags“, die nunmehr zum 1. Juni erfolgt ist.
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04.07.2012 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg hat der Klage eines Chefarztes auf Erhöhung seines Grundgehalts entsprochen. Es war eine Klausel vereinbart worden, wonach das Grundgehalt regelmäßig nach Ablauf von drei Jahren überprüft und gegebenenfalls erhöht werden sollte. Daraus ergibt sich – so das LAG – eine Verpflichtung, die auch umgesetzt bzw. „gelebt“ werden muss (Urteil vom 23.3.2012, Az: 6 Sa 40/12, Abruf-Nr. 121891 ). Die Revision ist anhängig (Az: 5 AZV ...
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04.07.2012 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
In welchen Bereichen und in welchem Umfang können schwangere Krankenhausärztinnen ihre ärztliche Tätigkeit während ihrer Schwangerschaft am Krankenhaus fortsetzen? Diese Frage ist nicht nur für die Ärztin selbst, sondern auch für ihre Vorgesetzten, ihre Kollegen und ihren Arbeitgeber wichtig. Manchmal gibt es auch Konflikte, etwa wenn die werdende Mutter weiterhin Tätigkeiten nachgehen will, die der Betriebsarzt als gefährlich einstuft. Wie hier die Gemengelage zwischen Rechten und ...
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04.07.2012 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausrecht
Zu dem Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 15. März 2012 (Az: B 3 KR 13/11 R, Abruf-Nr. 120980 , siehe CB Nr. 4/2012, S. 14) im Streit über die ambulante Versorgung nach § 116b SGB V wurden kürzlich die ausführlichen Entscheidungsgründe veröffentlich. Anhand dieser können Krankenhäuser, die über eine Bestimmung zur Teilnahme ihres Hauses an der ambulanten ärztlichen Versorgung nach § 116b SGB V verfügen, verlässlich einschätzen, welche Aussichten sie haben, sich in ...
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04.07.2012 · Fachbeitrag aus CB · Nuklearmedizin/Kardiologie
Myokardszintigraphien erfordern generell eine enge Zusammenarbeit zwischen Nuklearmedizinern und Kardiologen. Nicht nur, aber insbesondere bei klinisch instabilen Patienten erfolgt die Myokardszintigraphie sogar in Anwesenheit des Kardiologen. Da ist nur allzu verständlich, dass der Kardiologe dann von ihm erbrachte EKG-Leistungen berechnen möchte. Dies ist jedoch nicht möglich.
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04.07.2012 · Fachbeitrag aus CB · Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie
Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) München hat wie folgt entschieden: „Bei einer Dysgnathieoperation am Unterkiefer, der eine Neurolyse mit Nervenverlagerung und Neueinbettung des nervus alveolaris vorausgeht, um Sensibilitätsstörungen in der Unterlippe vorzubeugen, kann neben der Position Nr. 2642 (Dysgnathieoperation am Unterkiefer) der Anlage zur GOÄ auch die Position Nr. 2584 (Neurolyse, mit Nervenverlagerung/Neueinbettung) der Anlage zur GOÄ angesetzt werden. Keine besonderen ...
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15.06.2012 · Fachbeitrag aus CB · Vergütung
Chefärzte, denen der Krankenhausträger das Liquidationsrecht gewährt hat, haben einige Möglichkeiten, wie sie die privatärztliche Abrechnung vornehmen können. Eine davon ist die Einschaltung einer privatärztlichen Verrechnungsstelle. Aber Vorsicht: Nicht immer ist die vermeintlich „ertragreichste“ Verrechnungsstelle die beste Wahl. Worauf bei der Wahl zu achten ist, wird nachfolgend erläutert.
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