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02.04.2020 · Fachbeitrag · Verwaltungsrecht

Anerkennung der Approbation eines ausländischen Arztes: Zu formalistisches Vorgehen ist angreifbar!

| Der allseits bestehende Personalmangel in deutschen Krankenhäusern sollte auch in den Approbationsbehörden der Bundesländer bekannt sein. Und auch wenn bei der Gleichwertigkeitsprüfung kein „Auge zugedrückt“ werden darf, ist mit einer zu formalistischen Vorgehensweise bei der Überprüfung der Gleichwertigkeit niemandem geholfen. In diesem Sinne entschied das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG NRW) im Fall eines Facharztes für Orthopädie aus Südkorea mit zwanzigjähriger Erfahrung, dem die Approbation fast nicht erteilt wurde, weil er keine ausreichenden Kenntnisse in psychosomatischer Medizin und Psychotherapie nachweisen konnte (Urteil vom 05.02.2020, Az. 13 A 1115/17). |