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  • ·Fachbeitrag ·Palliativmedizin

    „Bei der Frage nach assistiertem Suizid kann ein Chefarzt sich nicht nicht verhalten!“

    | Sterbenskranke Menschen wenden sich zunehmend mit dem Wunsch nach assistiertem Suizid an Ärzte und Pflegepersonal. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) begegnet dem mit Empfehlungen zum Umgang mit dem Wunsch nach Suizidassistenz (online unter iww.de/s5732). Der Internist Dr. Bernd Oliver Maier ist stellvertretender DGP-Vorsitzender und Chefarzt der Palliativmedizin und interdisziplinäre Onkologie am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden. Mit ihm sprach Ursula Katthöfer (textwiese.com). |

     

    Frage: Herr Dr. Maier, wie sollte ein Chefarzt einem Patienten begegnen, der um Hilfe beim Suizid bittet?

     

    Antwort: Das Wichtigste ist, dem Wunsch respektvoll zu begegnen. Es geht nicht darum zu urteilen, ob der Wunsch gerechtfertigt ist. Vielmehr ist es immer sehr berührend, wenn jemand an den Punkt gekommen ist, sich das Leben nehmen zu wollen und mit mir als Chefarzt darüber sprechen möchte. Als Führungsverantwortlicher kann ich vorleben, dass es eine Frage der Kultur ist, dem Thema offen zu begegnen.