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  • ·Fachbeitrag ·Notfallmedizin

    Interview: Telefontriage als Erfolgsmodell

    | Angesichts der dramatischen Belastung der Notaufnahmen (CB 07/2017, Seite 6) wird auch in der Fachpresse diskutiert, ob eine Telefontriage für Entlastung sorgen kann. Als Vorbild werden unsere Schweizer Nachbarn angeführt (online unter https://tinyurl.com/y95qho4z). Die Medizinische Notrufzentrale Basel (MNZ) triagiert rund 80.000 Anrufe pro Jahr und entlastet dadurch Grundversorger und Notfallambulanzen. Ein wesentlicher Aspekt ist die medizinische Beratung in Bagatellfällen. Mit dem Geschäftsführer der MNZ, Dr. Stephan Burla, sprach Medizinjournalistin Dr. med. Martina Frei. |

     

    Redaktion: Herr Dr. Burla, die MNZ ist die älteste Notfall-Telefontriage der Schweiz. Was muss man sich darunter vorstellen?

     

    Dr. rer. pol. Stephan Burla: Unser Einzugsgebiet umfasst 1,3 Mio. Einwohner. Wir vermitteln ratsuchende Patienten ‒ wenn nötig ‒ an diensthabende Notfallärzte aus der Region, an Notfallpraxen, -apotheken, -zahnärzte und Spitäler. Zudem organisieren wir Ärzte für Hausbesuche, Transporte sowie Einsätze von Hauspflegediensten. Handelt es sich um eine Bagatelle, geben wir Tipps zur Selbsthilfe. Für lebensbedrohliche Fälle sind wir nicht zuständig, dafür gibt es die nationale Notfallnummer. Liegt dennoch ein solcher Fall vor, verständigen wir die Rettungssanitäter.