Praxiswissen auf den Punkt gebracht.
logo
  • Meine Produkte
    Bitte melden Sie sich an, um Ihre Produkte zu sehen.
Menu Menu
MyIww MyIww
  • · Fachbeitrag · Level Up Klinikführung Episode 13

    Transkript: Physician Assistants als Effizienz-Booster in der Krankenhausabteilung

    In Zeiten von Fachkräftemangel und steigendem Kostendruck müssen Kliniken innovative Lösungen finden. Die aktuelle Episode von „Level Up Klinikführung“ mit Dr. Benedict Carstensen bringt frischen Wind in die Debatte um die effiziente Nutzung von Personalressourcen im Krankenhaus. Zu Gast ist Hendrik Bollen, ein erfahrener Physician Assistant, der über seine spannende Reise in diesen noch jungen Beruf berichtet und aufzeigt, wie Physician Assistants die Zukunft der stationären und ambulanten Versorgung mitgestalten können.

     

    Das Wichtigste in Kürze

    Unter dem wachsenden Druck durch Fachkräftemangel und steigende Gesundheitskosten suchen Krankenhäuser zunehmend nach innovativen Lösungen zur Effizienzsteigerung. In diesem Kontext rücken Physician Assistants (PAs) in den Fokus. Dr. Benedicts Carstensen hat Hendrik Bollen, einen erfahrenen Physician Assistant, eingeladen, um über die Chancen und Herausforderungen dieses aufstrebenden Berufsbildes zu sprechen.

     

    Hendrik Bollen beschreibt seinen Werdegang zum Physician Assistant. Analog zum Medizinstudium, jedoch kompakter, vermittelt das Studium PAs grundlegende medizinische Kenntnisse und spezialisiertes Wissen, das durch praktische Tätigkeiten ergänzt wird. Diese Fachkräfte sind in der Lage, delegierbare ärztliche Aufgaben zu übernehmen, ohne in rechtliche Konflikte zu geraten, solange diese Tätigkeiten unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

     

    Die Einsatzmöglichkeiten von Physician Assistants sind vielfältig und reichen von der Durchführung erster Anamnesen und Diagnosen bis zur Assistenz bei Operationen und der Erstellung von Arztbriefen. Die Stärke der PAs liegt in ihrer breiten Einsetzbarkeit – sei es auf Regularstationen, in Funktionsabteilungen oder auch in Notaufnahmen. Bollen hebt hervor, dass PAs besonders in Bereichen mit hoher Fluktuation oder in strukturschwachen Regionen von großem Nutzen sein können, da sie Kontinuität und prozessuale Stabilität bieten.

     

    Eine wesentliche Herausforderung stellt aktuell die fehlende tarifliche Eingruppierung dar, weshalb die Gehaltsverhandlungen individuell mit den Klinikleitungen geführt werden müssen. Trotzdem ziehen immer mehr Krankenhäuser die Einstellung von PAs in Betracht, um damit auch finanzielle Einsparungen im Personalsektor zu erzielen.

    Kliniken, die über den Einsatz von Physician Assistants nachdenken, gibt Bollen wertvolle Tipps: Ein klar umrissenes Tätigkeitsprofil und eine klare Kommunikation mit allen beteiligten Abteilungen sind entscheidend für die erfolgreiche Integration dieser Fachkräfte. Die Nutzung von White Papers und Best Practices kann hierbei hilfreich sein.

     

    Die Akzeptanz von Physician Assistants bei Patienten, fällt in der Regel positiv aus, insbesondere wenn der Mehrwert klar kommuniziert wird. Die Episode bietet Chefärztinnen und Chefärzten entscheidende Einblicke, wie sie durch den sinnvollen Einsatz von Physician Assistants die Effizienz und Qualität der Patientenversorgung steigern können.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, ich heiße Sie herzlich willkommen und freue mich, dass Sie auch wieder heute mit dabei sind. Im Rahmen von Kostendruck und Fachkräftemangel müssen Kliniken immer häufiger neue Wege gehen. In diesem Zusammenhang stellen sich auch einige die Frage, ob nicht die relativ junge Berufsgruppe Physician Assistance interessant sein könnte. Heute möchte ich genau darüber sprechen und habe dafür den perfekten Gesprächspartner eingeladen. Hendrik Wollen, schön, dass du da bist!

     

    Hendrik Bollen: Ja, vielen lieben Dank für die Einladung.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Hendrik, du bist selbst studierter Physician Assistance und hast schon ein Vermittlungsportal von Physician Assistance aufgebaut und berätst auch Arbeitgeber zur Implementierung von Physician Assistance. Wie bist du denn selbst auf die Idee gekommen, Physician Assistant zu werden?

     

    Hendrik Bollen: Ich habe 2015 mein Abitur gemacht und stand dann vor der Wahl, was für einen Gesundheitsberuf ich ergreife. Ich habe mir verschiedene Gesundheitsberufe angeschaut. Bei mir war der Beruf des operationstechnischen Assistenten ziemlich hoch im Rennen. Ich habe dann da einige Praktika auch in Kliniken zugemacht und fand diesen Beruf wie gesagt sehr spannend. Es gab aber auch Punkte, wo ich gesagt habe, man hat danach eine Ausbildung, wo man im Gegensatz zu der Pflege nicht viel weiter darauf aufbauen konnte. Das heißt, es gab nicht so die klassischen Fort- und Weiterbildungen für den Beruf. Auch dass man nur in Anführungszeichen im OP eingeteilt war, war so, dass ich sagte, ich weiß, dass ich es jetzt spannend finde, aber wie ist das in mehreren Jahren?

     

    Dann habe ich noch weiter recherchiert und da bin ich dann mehr oder weniger per Zufall auf das Berufsbild des Physician Assistant gestoßen. Es gab auch eine Hochschule unweit meines Wohnortes. Dann habe ich gesagt, gehe ich da mal zu einem Infoabend hin und es hörte sich ganz spannend an und gerade der Punkt, dass man ein neuartiges Berufsbild erlernt, mit einem Bachelorabschluss abschließt, wo man danach auch ganz breite Möglichkeiten hat, auf eine akademische Laufbahn anzutreten und auch fachabteilungsfrei ist. Also man kann sowohl in der Chirurgie als auch in der Inneren arbeiten. Das hat mich sehr gereizt und schlussendlich auch bewogen, genau dieses Studium anzutreten.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Was lernt ihr da im Studium?

     

    Hendrik Bollen: Das Studium ist ähnlich wie ein Medizinstudium vom Aufbau her, natürlich deutlich reduzierter. Das heißt, gerade am Anfang des Studiums beschäftigt man sich mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen, also Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie. Dann geht es sehr schnell zu den ganzen klinischen Fächern über und da eigentlich durch die Breite und gerade auch an den Rändern von den kleinen Fächern werden dann entweder Abstriche gemacht oder die werden dann auch zusammengefasst. Also gerade so etwas wie Dermatologie, Augenheilkunde, HNO – das wird dann ein bisschen konsolidiert und zusammengefasst. Andere Sachen, wie Umweltmedizin, das fällt dann gegebenenfalls ganz weg. So kann man sich das Ganze vorstellen. Das dauert sieben bis acht Semester und dann kann man das abschließen.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Wie muss ich mir das vorstellen: Du bist Bachelor und dann suchst du nach Stellen? Jetzt hast du natürlich eine Vermittlungsplattform, das heißt man könnte sich beispielsweise auch an dich wenden. Aber unabhängig davon – als du sozusagen noch selbst auf der Stellensuche warst – wie ging das da?

     

    Hendrik Bollen: Dazu kann man noch mal ganz grundsätzlich sagen: Es gibt zwei Wege, den Physician Assistant zu studieren, entweder man baut das Ganze auf einem Gesundheitsberuf auf, das heißt, man ist vielleicht schon MFA, Pflegekraft, Sanitäter und macht dann ein dreijähriges Berufsbegleitstudium. Hier haben wir ja oft Leute, die schon mit einer festen Klinik oder auch Praxis kooperieren oder dort schon angestellt sind und dann das quasi dual studieren, berufsbegleitend, und die werden danach dann logischerweise übernommen. Die anderen, das sind dann meistens die Primärqualifizierenden, also wie ich, die das nach dem Abitur dann direkt gemacht haben und die lernen auch sehr häufig durch Praktika, die man jedes Semester absolvieren muss, schon ihren späteren Arbeitgeber kennen und haben dann da auch gute Chancen direkt übernommen zu werden. Man kann natürlich frei auf dem Arbeitsmarkt schauen. Da gibt es aktuell viele Kliniken als auch Praxen, die nach Physician Assistants suchen.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Wie ist denn das Gehaltsniveau?

     

    Hendrik Bollen: Das Gehaltsniveau ist in Deutschland vor allem in Bewegung, das heißt, es gibt aktuell noch keinen Tarifvertrag und die Physician Assistants werden dann je nach Tätigkeiten in die entsprechenden Stufen und Gruppen eingruppiert. Das ist auch deswegen so in Bewegung, weil sich dieses Berufsbild aktuell ja nicht nur in Kliniken neu einfindet, sondern auch noch weiter entwickelt und deswegen sehen wir auch gerade, dass da die Eingruppierungen auch teilweise Jahr für Jahr immer noch wieder neu vorgenommen werden anhand von neuen Arbeitsplatzbeschreibungen.

     

    Jetzt beantworte ich deine Frage aber noch ganz genau. Physician Assistants, die ins Berufsleben starten, starten aktuell mit rund 3.900 Euro im Median als Arbeitnehmer brutto und das steigert sich dann im Laufe der Berufsjahre. Man nimmt an, so nach fünf Jahren verdient man circa 4.600 Euro Arbeitnehmer brutto im Monat ohne Zuschläge. Wir führen jedes Jahr über unser Portal eine Arbeitgeberumfrage durch, wo wir alle Physician Assistants in Deutschland befragen. Dann nimmt so jeder zweite Physician Assistant in der Regel teil und wir verifizieren auch die Gehälter und da zeigen sich diese Daten.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Du hast es schon gesagt: Man wird eingruppiert in Tätigkeiten. Kannst du darauf noch kurz eingehen, weil vorher hattest du gesagt, es gibt keinen Tarifvertrag. Also in was wird man da eingruppiert oder was meintest du damit?

     

    Hendrik Bollen: Also für das ärztliche Personal oder auch für die Pflege gibt es ja eigene Tariftabellen, wo dann ziemlich klar ist, wer in welche Entgeldgruppe kommt. Für die Physician Assistants gibt es das eben noch nicht und das heißt, das läuft dann im Endeffekt wie bei anderen Mitarbeitern im Krankenhaus – sei es der Diabetesberater oder der Koch in der Kantine –, dass eine Arbeitsplatzbeschreibung erstellt wird mit einem spezifischen Tätigkeitsprofil und man dann schaut, wie hochwertig sind die Tätigkeiten, was für einen Abschluss hat derjenige und anhand dessen erfolgt dann die Eingruppierung.

     

    Hier zeigt sich auch so ein bisschen die Komplexität und das Schwierige, weil diese Kliniken, die meistens noch gar keinen Physician Assistant haben, die müssen an diesem Punkt schon wissen, was der Physician Assistant eigentlich darf und was er auch später ausüben darf, um eine korrekte Arbeitsplatzbeschreibung zu erstellen und dann auch eben die korrekte Eingruppierung zu finden. Das ist gar nicht immer so ganz leicht für die Einrichtungen.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Vielleicht kommen wir nochmal vorher ganz kurz zu den typischen Aufgaben oder Tätigkeiten, die klassischerweise übernommen werden können durch Physician Assistants. Also ich glaube im ärztlichen Bereich, was da gang und gäbe ist, logischerweise wissen wir das, im pflegerischen Bereich wissen wir auch, wo sind da Physician Assistants klassischerweise einzugruppieren oder einzusortieren?

     

    Hendrik Bollen: Ja, also Physician Assistants können delegationsfähige, ärztliche Tätigkeiten übernehmen, das heißt Tätigkeiten, die aufgrund der Qualifizierung des Physician Assistant durchführbar sind und auf der anderen Seite nicht ärztlich geschützt sind, wie zum Beispiel Diagnose, Therapieentscheidung oder eine OP durchführen. Der Physician Assistant kann anhand seines Qualifikationsrahmens sehr breite Tätigkeiten ausführen. Vielleicht machen wir ein paar Beispiele.

     

    Das kann vorgehen mit einer ersten Anamnese, einer körperlichen Untersuchung, Durchführung von erster Diagnostik, sprich EKG, Blutgasanalyse, Auswertung. Das geht dann weiter über Sonografie von Abdomen, Thorax, Echo. Es geht aber auch weiter über Anlage von Kathetern, Drainagen, Assistenz bei Operationen. Also man sieht schon, das Ganze ist sehr breit. Natürlich auch der ganze Dokumentationspart, wie Arztbriefe, Aufnahme, Entlassmanagement. Das sind alles Tätigkeiten, die ein Physician Assistant grundlegend übernehmen kann und dabei ist immer ganz wichtig, dass der Physician Assistant dafür qualifiziert ist.

     

    Die Bundesärztekammer hat sich bereits in drei Papieren mit den Tätigkeiten von Physician Assistants und dem Einsatz des Berufsbildes beschäftigt, zuletzt 2025 im Mai. Da sind rund 90 Tätigkeiten beschrieben, die PAs durchführen können, wenn sie dafür qualifiziert sind. Das geht wirklich bis zur endothrachialen Intubation oder auch der Durchführung von ÖGDs, also von Endoskopien. Das ist rein theoretisch delegationsfähig. Hier immer ganz wichtig: Delegation heißt in Beauftragung einer ärztlichen Person und unter der ärztlichen Verantwortung. Das heißt, die ärztliche Person behält immer die Letztverantwortung, dass sie natürlich kontrolliert, ist das alles korrekt durchgeführt worden und das, was der Physician Assistant da erhoben hat, stimmt. Aber er kann diese Tätigkeiten selbstständig erbringen. Das heißt, die ärztliche Person muss jetzt nicht daneben stehen.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Das ist jetzt spannend. Zum Beispiel das Thema ÖGD, also Gastroskopie, das würde ich gern kurz aufgreifen. Wenn das delegiert wird und es einen Notfall gibt, wie ist es da im Praktischen, also heißt, ich darf nur delegieren, wenn PA auch Notfälle managen kann? Das setzt schon ganz schön viel Qualifikation und Kompetenz voraus!

     

    Hendrik Bollen: Korrekt und grundsätzlich kann man dazu sagen, das ist, wie bei allen Sachen im Krankenhaus. Alle Sachen im Krankenhaus sollte man nicht nur machen, wenn man sie beherrschen kann, sondern wenn man auch die etwaigen Risiken und Komplikationen im Rahmen dessen managen kann. Selbst wenn das heißt, dass man erst mal den Notfall managt, solange bis Notfallpersonal mit zur Stelle ist. Genau das muss man können.

     

    Deswegen sprichst du da einen wunden Punkt an, dass diese Qualifikation natürlich erst mal aufgebaut werden muss. Das ist nichts, was PAs direkt nach dem Studium haben, sondern nach jahrelanger Erfahrung in einer Abteilung, teilweise hunderten Durchführungen und Assistenzen dabei, was sie schrittweise erlernen. Aber wenn dieser Punkt dann gekommen ist, dann können sie das auch so übernehmen.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Gibt es bei Physician Assistants so etwas wie Fachrichtungen? Also ich bin Physician Assistant spezialisiert auf XY, also vordefiniert. Klar hat jeder seine eigene Vita und eigene Erfahrungen, aber gibt es das so, dass ich als Arbeitgeber sage, zum Beispiel in der Endoskopie: Ich hätte gern einen Endoskopie Physician Assistant?

     

    Hendrik Bollen: Stand jetzt gibt es so etwas noch nicht regelhaft in Deutschland. Das Bachelorstudium ist vor allem breit angelegt, damit man auch aus der Versorgungsperspektive heraus ein Berufsbild hat, das breit individuell eingesetzt werden kann.

     

    Diese Spezialisierung findet gerade in Deutschland durch die Masterstudiengänge Einzug. Die gibt es seit 2021 und da gibt es auch Hochschulen, die spezielle Masterstudiengänge für zum Beispiel Notfallmedizin, Kardiologie, Intensivmedizin anbieten, wo dann schon sehr erfahrene Physician Assistants, die schon seit mehreren Jahren in einer Abteilung arbeiten, mit noch mehr zusätzlichem Wissen und vor allem auch Skills ausrüstet an einer Hochschule, damit sie dann eben diese weiterführenden Aufgaben übernehmen können.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Ich stelle mir das gerade vor, als Physician Assistant im Krankenhaus. Ich möchte jetzt eine Tätigkeit am Patienten vollbringen. Jetzt kennen natürlich einige Kolleginnen und Kollegen das Prinzip Physician Assistant gar nicht selbst aus der eigenen Klinik. Patientinnen und Patienten wird es ähnlich gehen. Wie ist denn so der Erkläraufwand oder ist der gar nicht da? Also akzeptieren Patienten einfach einen weiteren Behandler oder eine weitere Behandlungsgruppe?

     

    Hendrik Bollen: Tatsächlich ja. Es gibt dazu auch schon erste Studiendaten aus Deutschland und das ist oft, wo sich auch Einrichtungen Gedanken darüber machen, wie nehmen unsere Patienten das auf. Tatsächlich folgt da sehr wenig Nachfrage und nicht, weil die Physician Assistants sich unklar vorstellen. Das kann man wunderbar machen, dass man sagt, ich bin Physician Assistant hier, das ist ein recht neuartiges Berufsbild, ich bin Teil des ärztlichen Teams und ich kümmere mich jetzt bei Ihnen um XYZ. Und das ist dann ziemlich schnell wahrnehmbar für die Patienten. Ich sage immer, Patienten sind klinische Laien. Und das Einzige, woran sie jemanden beurteilen und fachlich messen, ist tatsächlich, wie empathisch ist derjenige und wie kompetent ist sein Auftreten. Und das ist tatsächlich auch das Einzige, was sie wahrnehmen können. Und da kommt der Physician Assistant extrem gut an.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Du hast gerade gesagt, ihr seid Teil des ärztlichen Teams. Ist es das Selbstverständnis oder ist es eine allgemein gültige Definition?

     

    Hendrik Bollen: Grundsätzlich ist die Frage auch: Wollen wir das überhaupt so fortführen? Oder denken wir vielleicht bald viel mehr in einer komplementären Teamsichtweise, dass wir sagen, diese harten Teams und diese Schnittstellen weichen wir mal ein bisschen mehr auf? Grundsätzlich führt der Physician ist es natürlich schon ärztliche Tätigkeiten durch, arbeitet ja auch in Delegation, also in Beauftragung einer ärztlichen Person. Und damit ist es natürlich klar, dass er von seinen Tätigkeiten und von den Absprachemechanismen her dem ärztlichen Team zugehörig ist. Deswegen ist das mehr eine Mischung aus Prozessen und Tätigkeiten anstatt ein Selbstverständnis.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Wenn du jetzt Chefarzt in der Kardiologie oder Anästhesie wärst und jetzt hast du selbst natürlich schon einige Kliniken gesehen und geholfen, Physician Assistants dort erfolgreich starten zu lassen. Was sind denn die klassischen Aufgabenfelder, wo du davon ausgehst, dass da einige Kliniken von profitieren könnten, wenn Physician Assistants einen Teil der Aufgaben übernehmen?

     

    Hendrik Bollen: Das kommt natürlich darauf an, wie die Klinik personell aufgestellt ist und auch, wo die medizinische Zielrichtung ist. Grundsätzlich profitieren viele Kliniken davon, wenn sie Physician Assistants auf peripheren Stationen, also auf der Regelstation einsetzen. Hier haben sie meistens eine sehr große Anzahl an Patienten. Gleichzeitig haben wir mit vielen Assistenzärztinnen und Assistenzärzten eine sehr fluktuierende Personalsituation. Das heißt, sie sind in Früh-, Spät-, Nacht-, Wochenenddienste und Notarztdienste gebunden, wechseln dann teilweise noch, wie z. B. in der Kardiologie, in den Funktionsdienst und sind auch noch im Rahmen ihrer Weiterbildung in anderen Abteilungen eingesetzt.

     

    Wenn wir zum Beispiel auf einer großen Station ein, zwei Physician Assistants haben, die jeden Tagdienst da sind, bei jeder Visite, dann bekommen sie jede Intervention mit, sie bekommen jede Aufnahme, jede Entlassung mit und rotieren nicht weg. Sie sind nach kürzester Zeit und besonders nach ein, nach zwei Jahren so tief eingearbeitet in die Fachabteilung, in die Abläufe als auch in die Krankheitsbilder, dass sie enorm wertvoll sind. Nicht nur, weil sie eine sehr spezifische medizinische Expertise mitbringen, sondern auch, weil sie eben eine sehr starke Kontinuität in der Abteilung schaffen und damit auch als Ansprechpartner und Schnittstelle dienen für Pflegepersonal, ärztliches Personal, Physiotherapie etc, weil diejenigen wissen, da gibt es jemanden, der kennt sich hier sehr gut aus, der ist quasi immer da und den spreche ich an.

     

    Und noch als letzter Punkt, den man auch in unseren Krankenhausstrukturen berücksichtigen muss: Das ist ein sehr niederschwelliger Ansprechpartner. Vielleicht sprechen wir auch noch über Rollenkonflikte. Eine junge Assistenzärztin fragt den erfahrenen Physician Assistant dann vielleicht viel lieber, ob sie bei dem Patienten noch das oder das machen soll oder wie das nochmal war mit der Anmeldung für die Verlegung, als dass sie das bei einem Facharzt macht, der gerade in einer Intervention gebunden ist. Das sind alles schon kleine Benefits, die dann für eine große Abteilung einen enormen Mehrwert liefern.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Muss ich mir das dann so vorstellen, wie eine Mischung aus Stationsorganisationsassistent und Stationsarzt, Stationsärztin?

     

    Hendrik Bollen: Ein kontinuierlicher Stationsarzt plus, möchte ich mal sagen. Das kann man in diesem Szenario sehr gut beschreiten. Man kann sich auch noch vorstellen, wenn man eine Abteilung hat, die viel operiert, ist das auch ein ganz großer Punkt.

     

    Man hat einfach ein sehr stark eingespieltes medizinisches Assistenzpersonal, das bei fast jeder OP dabei ist. Wir müssen auch bedenken, dass es Abteilungen oder Einrichtungen gibt, die kaum Assistenzärzte haben, weil sie entweder in einer strukturschwachen Region liegen oder auch, weil sie gar nicht über die entsprechende Weiterbildung verfügen. Das können zum Beispiel ambulante Operationszentren sein, das können Belegärzte sein, das können auch Notaufnahmen sein, die eingeschränkt sind, weil sie keinen eigenen Facharzttitel haben. Und wenn man da jemanden einsetzen kann, der da kontinuierlich immer mit dabei ist und in diese klassischen Assistenzarzttätigkeiten reinspielt, ist das natürlich enorm.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Aber ihr habt schon Urlaubstage, oder?

     

    Hendrik Bollen: Urlaub machen sie dann auch ab und zu, ja.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Dimension Station und Funktionsbereiche, das sind dann sozusagen umschriebene Dinge, die ihr machen könnt. Ich meine, in anderen Ländern ist es gang und gäbe, dass beispielsweise Echokardiografien nicht primär von Ärztinnen und Ärzten gemacht werden. Das heißt, auch da würde die Möglichkeit bestehen, dass ihr euch sozusagen echokardiografisch fort- und weiterbildet, bis ihr irgendwann sozusagen nach Delegation diese Untersuchung selbst machen könnt?

     

    Hendrik Bollen: Ja, korrekt. Auch Sonografie ist ein großes Thema und das ist auch, warum die Funktion allgemein auch für Physician Assistants wahrscheinlich perspektivisch noch interessanter wird. Weil man gerade bei der Funktion – man wird ja umso besser, umso öfter man die Dinge macht. Mit dem Physician Assistant haben wir hier einfach keinen Kompetenzverlust nach x Jahren oder nach x Monaten. Im Vergleich, wenn wir zum Beispiel einen Assistenzarzt in solchen Dingen anlernen, dann ist es da so, dass es irgendwann zu diesem Kompetenzverlust kommt, wenn er nicht als Facharzt übernommen wird. Und das ist beim Physician Assistant anders.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Ja gut, bei Assistenzarztpersonal hat man natürlich immer den Ausbildungsgedanken. Also der bedeutet natürlich auch, dass nach einer gewissen Zeit sozusagen das Personal woanders hin rotiert oder weg geht. Gehen wir mal davon aus, ich habe als Chefarzt eine Idee, wie ich umschriebene Aufgaben an jemanden als Physician Assistant delegieren könnte. Wie gehe ich denn da weiter vorwärts? Wie komme ich von der Idee, ein Physician Assistant in meinerAbteilung wäre eine gute Sache, weiter voran?

     

    Hendrik Bollen: Schritt eins: Einen Schritt weiter denken. Wenn der Physician Assistant optimal eingesetzt wäre in der Abteilung, was ändert sich? Also wo soll der entsprechende Mehrwert entstehen? Gibt es da irgendeinen konkreten Outcome? Wo ist das? Ist das im OP? Ist das auf der Station? Das ist für zwei Dinge wichtig. Einmal um ein ganz transparentes, ganz klares und auch scharfes Tätigkeitsprofil abzustimmen und nicht: Der könnte von bis und dann schauen wir mal. Das kann man dann umso besser auch der Geschäftsführung gegenüber kommunizieren. Wir setzen jetzt hier einen neuen Mitarbeitenden mit diesen ganz spezifischen Tätigkeiten ein, um zum Beispiel ein besseres Aufnahme- und Entlassmanagement zu erreichen. Der kann aber auch das und das übernehmen. Dann schauen wir uns an, was kann ein Physician Assistant dort übernehmen. Daraus formen wir ein Tätigkeitsprofil. Dann müssen wir natürlich – wie bei jedem anderen, auch bei den ärztlichen Mitarbeitenden – sehen: Um dahin zu kommen, was muss der erlernen? Und erstellt dann am besten ein Kompetenzprofil mit einem Einarbeitungskonzept. Und dann schaut man eben im Recruiting ganz genau, welcher PA, welcher Bewerber passt da am besten zum Profil und wo befinden die sich vielleicht schon im Skillset und entwickelt die dann dahin.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Von den Tätigkeitsbereichen oder Aufgaben her, ich glaube, da besteht jetzt inhaltlich eine gewisse Schwierigkeit, das möglichst präzise zu machen. Aber ich glaube, das kann man sich gut vorstellen. Was kommt darüber hinaus? Du hattest initial schon das Thema Gehalt bzw. Eingruppierung festlegen, angesprochen. Woran ich denke, wäre auch das Thema Recht, IT-Rechte. Welche Rechte werden übertragen?

     

    Das heißt aber auch, Prozesse müssen in der Klinik geändert werden, gerade wenn man jetzt Schnittstellen neu mit Physician Assistants besetzt. Das hat ja eine riesen Implikation, eine Riesenauswirkung auf ziemlich viele Menschen. Wie geht ihr damit um? Also ich kenne schon andere Implementierungen von kleineren Sachen, die sehr ruckeln und zucken.

     

    Hendrik Bollen: Dazu kann man zwei Sachen sagen. Einmal Veränderungen immer frühzeitig und proaktiv kommunizieren, die Leute mitnehmen, alle Beteiligten, nicht nur auf der Station. Transformation funktioniert nur, indem man einen ganz klaren Mehrwert vorzeigen kann. Ich glaube, deswegen ist auch Digitalisierung in vielen Kliniken gar nicht so ganz beliebt, weil sie nicht den wirklichen Mehrwert gebracht hat zu Kugelschreiber und Papier, weil es dann doch irgendwie mehr Klickaufwand war. Und deswegen ist es da ganz wichtig, das Team frühzeitig mit aufnehmen, vielleicht im Rahmen einer Morgenbesprechung und dann immer peu a peu erweitern.

     

    Wir wollen jetzt hier ein neues Berufsbild einführen, das ist der Physician Assistant, hat vielleicht der eine oder andere schon mal von gehört. Davon versprechen wir uns, dass wir die und die Abläufe stabiler gestalten, davon profitieren gerade auch zum Beispiel unsere jungen Assistenzärzte, die dann aus den freien Nachnächten kommen, waren sechs Tage nicht auf der Station. Die finden aber nicht eine verwaiste Station vor, sondern die ist organisiert. Sie haben da einen festen Ansprechpartner. Genauso haben sie aber auch mehr freie Ressourcen, um stärker in die Funktionen mit eingebunden zu werden, was auch ihrer Weiterbildung zugute kommt. Genauso auch die Pflege hat einen festen Ansprechpartner primär, der schon viele Fragen für sie lösen kann und und und.

     

    Ich glaube, so kann man den Leuten sehr schnell einen Mehrwert aufzeigen. Und da auch sehr gut oft nochmal das Feedback einholen. Naja, was glauben Sie denn, was müsste derjenige mitbringen oder an was müssen wir denken, damit das Ganze auch so funktionieren kann? Was da auch tatsächlich dann auch schon ab und zu durchkommt, ist, dass jemand vielleicht ein bisschen Unbehagen hat. Das ist es auch gut, frühzeitig zu wissen, wer hat da vielleicht gewisse Ressentiments, aus welcher Perspektive kommt das? Das Ganze frühzeitig auf dem Schirm zu haben, hilft vor allem. Das merken wir auch immer, es ist ganz wichtig, da einfach frühzeitig die Leute mitzunehmen und den Mehrwert zu kommunizieren.

     

    Das ist tatsächlich auch ein Punkt, wo wir dann noch auf die Patienten übergehen. Ja, also auch bei denen ist es wichtig, genau wie ich das gerade sagte, sie ehrlich und frühzeitig zu informieren. Natürlich von vornherein zu sagen, hier das ist unser PA, der macht jetzt folgendes... Nicht: Das hat unser PA gemacht, das war der Mensch, der heute Morgen bei Ihnen war. Den Patienten auch einen Mehrwert aufzeigen. Gerade auch zum Beispiel in der Hausarztpraxis: Dadurch bekommen sie jetzt schneller einen Termin etc. Das wird enorm gut angenommen und da zeigen sogar schon ausländische Studien: Die Patienten fühlen sich sogar besser aufgehoben und sind da zufriedener, wenn da Physischen Assistants eingebunden sind.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Was du gerade beschrieben hast, ist letztlich sinnstiftende Kommunikation im Wandel oder im Change. Dass es dazu gehört, klar! Dass es mit ein Erfolgsfaktor ist, auf jeden Fall. Ich würde gerne einen Schritt davor gehen, also zwischen Idee und Kommunikation. Also wir haben gesagt, wir machen dieses umschriebene Bild, wie die Tätigkeiten aussehen sollen, ein Kompetenzprofil und so weiter, das kriegen wir alles noch hin. So und gehe ich dann damit zur Personalabteilung und sage: So jetzt klären wir mal das Rechtliche. Oder wie funktioniert dieser Schritt? Oder ist es immer unterschiedlich? Das sind ja wirklich die Probleme im Alltag.

     

    Hendrik Bollen: Wenn man das Tätigkeitsprofil hat, die Personalabteilung proaktiv ansprechen und sagen, dass man dieses Berufsbild implementieren möchte oder einstellen möchte. Wichtig ist da, sich wahrscheinlich schon mal selber zu informieren, dass man nicht einfach nur sagt, hier das ist die Tätigkeitsbeschreibung und dann schauen wir mal, wo man landet. Sondern dass man schon proaktiv sagt, der Physician Assistant soll in der Gehaltsspanne von bis eingestuft werden. Das ist in unserem Tarifsystem wahrscheinlich eine E11, könnt ihr einmal über das Tätigkeitsprofil drüber schauen, ob wir damit in eine Entgeltstufe 11 kommen, damit wir hier auch passende Bewerber finden. Das ist ganz wichtig, dass man der Personalabteilung proaktiv kommuniziert, in welcher Eingruppierung das Ganze denn stattfinden soll. Dann ist es meistens noch sinnvoll, das beim Haftpflichtversicherer anzumelden. Ist aber tatsächlich gar kein Problem, da gab es noch nie irgendwelche Ablehnungen oder gar große Nachfragen, die kennen das auch alle.

     

    Und was man dann noch grundsätzlich machen kann, wenn man wirklich weiß, man hat Bewerber, ist, dass man in einer kleinen Delegationsvereinbarung ganz klar die Grenzen festhält. Auch das kann man dann mit den entsprechenden Tätigkeiten machen, dann wissen nämlich auch alle beteiligten Personen – also sowohl die Klinik, die delegierenden Ärzte als auch der Delegationsempfänger, also der Physician Assistant – was darf der PA nicht machen und was darf er machen. So arbeiten alle in einem klaren Verhältnis.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Das betont tatsächlich auch noch mal die Zusammenarbeit mit der Personalabteilung und auch letztlich die Unterstützung von Krankenhausleitungen. Um den Mehrwert noch mal darzustellen, nur eine letzte Frage: Kann man denn so etwas sagen, wie Physician Assistants verdienen in etwa 10 oder 15 Prozent weniger als entsprechend erfahrene Kollegen im ärztlichen Bereich? Kann man da grob was sagen? Es geht ja schon um Effizienzsteigerung oder auch Kosteneinsparnis.

     

    Hendrik Bollen: Grundsätzlich kann man sagen, ein Physician Assistants mit einem medialen Gehalt verdient etwa 4.400 Euro. Wenn man das mit einem Assistenzarzt im zweiten Jahr vergleicht, sind das so knapp 1.000 Euro weniger. Das heißt, der PA verdient so 70 bis 80 Prozent von dem Gehalt eines Assistenzarztes und hat dadurch auch deutlich geringere Zuschläge. Der Mehrwert soll aber nicht nur entstehen durch eine direkte finanzielle Kosteneinsparung, sondern durch eine Mehrwertschaffung. Es ist eben nicht nur einfach ein günstigeres Assistenzpersonal. Da sollten dann auch andere Punkte sein. Diese können natürlich auch genauso ökonomischen Impact haben.

     

    Wenn wir über Liegedauer sprechen, wenn wir über glattere Abläufe sprechen, genauso auch über Personalkosten. Viele Kooperationspartner und Kunden von uns haben das Thema Leiharbeit, Leasing. Das sind auch alles Sachen mit ökonomischen Impact, wo wir sagen können, das kann man auch als Mehrwert der Geschäftsführung gegenüber kommunizieren.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Also so erlebe ich das häufig, dass es schön ist, dass wirklich ganz klar umschrieben ist, mittelbar bzw. unmittelbar die Kostenersparnis durch direkte Kosten, die eingespart werden. Das ist manchmal einfach überzeugender oder zumindest klarer fassbar. Aber natürlich geht es sicherlich um das komplette Paket und letztlich ist es total legitim unterschiedliche Motivationen für eine Verbesserung der Patientenversorgung oder Effizienzsteigerung zu haben.

     

    Ich fand es super spannend mit dir über das Thema Physician Assistant zu sprechen. Ich habe vieles mitgenommen, verschiedene Einsatzgebiete, Tätigkeiten, definierte Tätigkeits- und Kompetenzprofile. So zum Start, wenn man die Idee hat, dass man relativ zügig mit der Personalabteilung in Kontakt geht zur weiteren Konzeptionierung, gibt es von dir aus noch etwas, was Chefärztinnen und Chefärzten helfen kann bei ihrer Alltagsarbeit mit und ohne Physician Assistants?

     

    Hendrik Bollen: Also auf jeden Fall gerne mal darüber Gedanken machen, wie man die Abteilung weiter gestalten möchte. Dazu kann man sich auch bei uns auf der Website unter pa-jobs.de ein White Paper herunterladen, zum Thema stationären Bereich. Da gibt es Tätigkeitsprofile für Notaufnahme, Chirurgie, innere Station, aber auch für den ambulanten Bereich, wo man mehr Ideen zugespielt bekommt. Ich glaube, das ist ganz interessant, sich das mal durchzulesen.

     

    Dr. Benedict Carstensen: Super Hendrik, dann danke ich dir herzlich. Ich wünsche allen noch einen schönen Tag. Ich hoffe, für viele war viel Neues dabei und vielleicht macht sich der ein oder andere oder die ein oder andere nochmal Gedanken darüber, wie man Physician Assistants gut einbinden kann. Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Tag. Tschüss.

    Quelle: ID 50711378