· Fachbeitrag · Ausbildung
So gelingt die Zusammenarbeit mit PJlern in der Abteilung
von Dr. med. Lina Welz, Clinician Scientist, Universitätsklinkum Schleswig-Holstein, uksh.de
Das Praktische Jahr (PJ) stellt den Übergang von der universitären Ausbildung in die ärztliche Tätigkeit dar. PJler sollen lernen, unter Aufsicht ärztliche Tätigkeiten auszuüben, Verantwortung zu übernehmen, klinische Abläufe zu verstehen und sich in ein multiprofessionelles Team einzufügen. Lehre findet dabei überwiegend im alltäglichen Arbeitsprozess statt – im direkten Kontakt mit Patienten, im Austausch mit ärztlichen Kollegen und im Mitwirken auf Station. ob dieses Lernpotenzial tatsächlich ausgeschöpft wird, hängt maßgeblich von der Qualität der Zusammenarbeit ab.
Die Ausbildungsqualität im PJ variiert häufig
Untersuchungen zeigen, dass die Ausbildungsqualität im PJ in Deutschland variiert und häufig keine klar definierten Strukturen existieren [1, 2, online unter Abruf-Nr. 50801296]. Dies spiegelt sich in zahlreichen Erfahrungsberichten auf etablierten Plattformen sowie in den Medien wider: PJ-Studierende berichten wiederholt davon, im klinischen Alltag primär als kostengünstige Arbeitskraft eingesetzt zu werden. Ihr Aufgabenprofil ist häufig von delegierbaren Routinetätigkeiten und Tätigkeiten mit geringem Bezug zur ärztlichen Ausbildung geprägt. Gleichzeitig werden Defizite in der ärztlichen Supervision, unklare Zuständigkeiten sowie eine mangelnde Feedbackkultur beschrieben.
So lässt sich die Zusammenarbeit verbessern
Hieraus lassen sich zentrale Ansatzpunkte ableiten, an denen Zusammenarbeit konkret verbessert werden kann:
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