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  • · Fachbeitrag · Krankenhausreform

    WIdO-Krankenhausreport 2026: Reformen – was sie bringen, wo sie fehlen, wer sie trägt

    von Alexandra Buba M. A., Wirtschaftsjournalistin, Fuchsmühl

    Der „Krankenhausreport 2026“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) stellt ein zentrales Anliegen für den andauernden Reformprozess innerhalb des deutschen Gesundheitswesens in den Mittelpunkt seiner Analyse: das sogenannte Ambulantisierungspotenzial von derzeit stationär Behandelten. Abgebildet ist dieser Aspekt in den aktuellen Vorschlägen für das Krankenhausreformanpassungsgesetz aber nicht.

    Regionaler Wettbewerb angedacht

    Das Damoklesschwert der Rationierung von Leistungen benennt der Krankenhausreport 2026 des WIdO gleich zu Beginn als zentrales Argument für eine Beschleunigung aller Reformvorhaben. Zwar ist die große Krankenhausreform seit Anfang 2025 Realität, doch beinahe ebenso lang arbeitet die neue Regierungskoalition schon an der Reform der Reform, sowohl in technischer als auch in inhaltlicher Hinsicht.

     

    So soll die Entscheidungskompetenz der Bundesländer hinsichtlich der Leistungsgruppen gestärkt werden, insbesondere im Hinblick auf Ausnahmemöglichkeiten – ein Aspekt, den der Report eher kritisch bewertet und auf das Beispiel Schweiz verweist. Aufgrund der nicht nachhaltig finanzierten Sozialsysteme dürfte es dann zu budgetorientierten Lösungen kommen, so die Prognose, die bundesweit zur Verfügung stehenden Mittel für die Gesundheitsversorgung könnten auf Regionen heruntergebrochen werden, die einerseits feste Budgets, andererseits mehr Gestaltungsfreiheit und Zielvorgaben erhielten.