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10.05.2016 · Fachbeitrag · Gesetzgebung

Bail-in oder „wer hat, dem wird genommen": Die künftige Enteignung des Bankkunden

| Als im Zuge der Finanzkrise 2008 viele Großbanken aufgrund von „too big to fail“ mit Steuergeldern gestützt werden mussten (= Bail-out), erhitzten sich die Gemüter. Daraufhin entwarf die Politik einen Plan, Steuerzahler zu schonen: vom Bail-out zum Bail-in. Nicht der Steuerzahler, sondern der Bankkunde soll zukünftig in die Pflicht genommen werden, wenn eine Bank insolvent zu werden droht. Der Begriff „Bankkunde“ umfasst in diesem Fall neben Anteilseignern und Anleihengläubigern auch Einleger (d. h. Inhaber von Giro-, Spar- und Festgeldkonten). |