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·Fachbeitrag ·Fördermittelberatung

Die Energiewende im Förderrecht

von Dipl.-Bw. Christel Spielmann, Arnsberg

| Wohl kaum einem Thema wird im Förderrecht so viel Aufmerksamkeit gewidmet wie der Energiewende. Davon zeugen nicht nur die Vielzahl der Förderprogramme, sondern auch die Vielschichtigkeit der Förderlandschaft. Die ständige Anpassung von Förderschwerpunkten und -konditionen lassen erahnen, dass auch zukünftig die „Energiewende“ ein beherrschendes Thema im Förderrecht bleiben wird. Doch was konkret verbirgt sich hinter dem Begriff „Energiewende“? Was wird gefördert und wer kann davon profitieren? Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über den Status quo. |

1. Die Energiewende im Förderrecht

Unter dem Begriff „Energiewende“ werden all jene Maßnahmen erfasst, die in irgendeiner Weise um die Stichworte

  • Energieeinsparung
  • Energieeffizienz (= verbesserter Ausnutzungsgrad von Energieträgern) oder
  • dem Einsatz erneuerbarer Energien (sämtliche Energieträger, die unbegrenzt zur Verfügung stehen wie z.B. Solar-, Wind- oder Wasserkraft) kreisen.

 

Da konventioneller Energieverbrauch mit einer Belastung der Umwelt einhergeht und diese Belastung bei Energieeinsparung, verstärkter Energieeffizienz und dem Einsatz erneuerbarer Energien deutlich sinkt, werden Schlagworte wie „Klimaschutz“ und „CO2-Minderung“ in die Nähe der „Energiewende“ gerückt. Dies sollte man bei der Recherche bedenken, denn Suchläufe im Internet zum Stichwort „Energiewende“ zeigen nur mäßigen Erfolg! Die meisten Förderprogramme laufen unter den beiden anderen Labeln.

2. Wer fördert was?

Insgesamt präsentiert sich die Förderszene sehr vielschichtig - einerseits, da Energietechnologien ein weites Feld darstellen, andererseits, da sowohl der Bund als auch die Länder Förderprogramme anbieten. Dennoch lassen sich bei den Förderprogrammen bestimmte Schwerpunkte ausmachen: