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  • ·Fachbeitrag ·Betriebsprüfung

    Von der Verprobungs- zur Schätzungsmethode: Die Bedeutung der §§ 158 und 162 AO in der BP

    von Markus Nowotzin, Münster, OFD NRW ‒ Betriebsprüfungsreferat ‒ und Tobias Teutemacher, Greven

    | „Die Finanzbehörden haben die Steuern nach Maßgabe der Gesetze gleichmäßig festzusetzen und zu erheben.“ Dieser Grundsatz der Gleichmäßigkeit der Besteuerung (§ 85 AO) erfordert im ersten Schritt eine risikoorientierte Fallauswahl und im zweiten eine risikoorientierte Fallerledigung. Auf www.firma.de erfährt man, dass Großbetriebe ungefähr alle fünf Jahre, Kleinbetriebe alle 20 ‒ 30 Jahre und Kleinstbetriebe im Schnitt sogar nur alle 50 ‒ 100 Jahre geprüft werden. Die Gleichmäßigkeit der Besteuerung wird somit allein durch die Durchführung von Betriebsprüfungen nicht hergestellt. |

    1. Einleitung

    Die rasante Veränderung der Arbeitswelt durch die Digitalisierung von Arbeitsprozessen führt dazu, dass nicht nur bei der Prüfung von Konzern- und Großbetrieben Massendaten geprüft werden müssen, sondern auch im Rahmen von steuerlichen Betriebsprüfungen bei Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben. Auch bei diesen Prüfungen können die Betriebsprüfer und die Betriebsprüferinnen auf eine Vielzahl von digitalen Daten zurückgreifen.

     

    § 147 Abs. 6 der AO regelt, dass Unterlagen im Sinne des § 147 Abs. 1 AO, die mithilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellt worden sind, im Rahmen einer Außenprüfung in einem von der Finanzverwaltung auswertbaren Format (Ergänzende Informationen zur Datenträgerüberlassung, Stand 14.11.14; BMF) zur Verfügung gestellt werden müssen.

           

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