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·Fachbeitrag ·Rechnungslegung

Kapitalflussrechnung: Neue Regeln in DRS 21

von WP StB Dipl.-Kfm. Lukas Graf, Heidelberg

| Am 8.4.14 wurde der neue DRS 21 zur Kapitalflussrechnung im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der neue Rechnungslegungs Standard enthält im Vergleich zum DRS 2 zwar eindeutigere Regelungen. Einige Neuerungen sind jedoch alles andere als unproblematisch. Die wesentlichen Inhalte des DRS 21 werden nachfolgend dargestellt. |

1. Persönliche, sachliche und zeitliche Anwendung

Eine Kapitalflussrechnung ist Bestandteil des Konzernabschlusses (§ 297 Abs. 1 HGB). Der DRS 21 gilt für alle Mutterunternehmen, die nach § 290 HGB einen Konzernabschluss aufstellen müssen. Der Standard ist darüber hinaus anzuwenden, wenn für einen Konzernabschluss nach § 11 PublG eine Kapitalflussrechnung aufzustellen ist (DRS 21.3).

 

Ist ein kapitalmarktorientiertes Unternehmen nicht konzernrechnungslegungspflichtig, ist eine Kapitalflussrechnung nach § 264 Abs. 1 S. 2 HGB Pflichtbestandteil des Jahresabschlusses. Die Anwendung des DRS 21 wird hier - überraschenderweise - nur empfohlen, ist also nicht verpflichtend (DRS 21.6).