12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wirtschaftsgüter, die weder notwendiges Betriebsvermögen noch notwendiges Privatvermögen sind, können als gewillkürtes Betriebsvermögen berücksichtigt werden, wenn sie objektiv geeignet und vom Betriebsinhaber erkennbar dazu bestimmt sind, den Betrieb zu fördern. Erkennbar einen Nutzen bringt ein Wirtschaftsgut, wenn es aufgrund von Beschaffenheit und Zweckbestimmung dauernd und uneingeschränkt dem Betrieb dienen kann und die Anschaffungsgründe nicht im privaten Bereich liegen.
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12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wer eine Solaranlage auf dem Dach installiert, hat eine Menge Schreibarbeit zu erledigen. Unter anderem ist die Umsatzsteuervoranmeldung zu erstellen. Aber auch die Überschussrechnung oder die Gewerbesteuererklärung müssen bearbeitet werden. Dies erweckt die Hoffnung, die Kosten für das Arbeitszimmer steuerlich geltend machen zu können. Das FG Nürnberg erfüllt diese Hoffnung jedoch nicht. Es mag noch so viel Verwaltungsarbeit anfallen: Ein Arbeitszimmer allein wegen einer Solaranlage auf ...
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12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der Begriff des ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs ist gesetzlich genauso wenig definiert wie die Frage, für welchen Zeitraum es geführt werden muss, damit es noch als ordnungsgemäß gilt. In der Literatur wird entweder die Auffassung vertreten, dass ein Fahrtenbuch wenigstens über den gesamten Veranlagungszeitraum oder sogar für den gesamten Nutzungszeitraum des Kfz geführt werden muss, um die Pauschalregelung auszuschließen.
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12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Viele Einkommensteuerbescheide der Jahre 2006 bis 2011 waren hinsichtlich der Frage der Verfassungsmäßigkeit der Kinderbetreuungskosten bisher vorläufig. Der BFH hat nunmehr entschieden, dass die Beschränkung des Abzugs erwerbsbedingter Kinderbetreuungskosten auf zwei Drittel der Aufwendungen und einen Höchstbetrag von 4.000 EUR je Kind nicht gegen das Grundgesetz verstößt. Damit kommt eine Aussetzung des Verfahrens nicht mehr Betracht.
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12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der BFH und das FG Niedersachsen haben in unterschiedlichen Fällen zur Problematik der Rückstellung für Verbindlichkeiten nach § 249 HGB entschieden. Es handelt sich dabei um Verbindlichkeiten, die dem Betrag nach zwar ungewiss, dem Grunde nach aber schon bestehen und einen wirtschaftlichen Bezug vor dem jeweiligen Bilanzstichtag aufweisen.
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12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Ab 1.1.2013 müssen buchführungspflichtige Unternehmen, Steuerpflichtige, die freiwillig Bücher führen und beschränkt Steuerpflichtige die Vorgaben der E-Bilanz in ihrer Buchhaltung berücksichtigen. Mit dem endgültigen Anwendungsschreiben vom September 2011 hat das Projekt E-Bilanz nunmehr einen Stand erreicht, der verbindliche Grundlage für die erstmalige Übermittlung von Jahresabschlussdaten sein wird. In diesem Zusammenhang hat das BMF ein aktualisiertes Datenschema der Taxonomien ...
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12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das Gesetz selbst enthält keine Obergrenze für die Zusage von Versorgungsbezügen. Daher kommt es immer wieder zu Streitigkeiten, wann eine Überversorgung vorliegt. Aktuell hat sich der BFH zu den Voraussetzungen und den Folgen einer Überversorgung geäußert und dabei seine bisherige Rechtsprechung bestätigt.
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12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Zum 1.1. 2012 wurde die Familienpflegezeit eingeführt. Das Familienpflegezeitgesetz bietet Beschäftigten, die ihre Angehörigen pflegen, die Möglichkeit, ihre Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren auf bis zu 15 Stunden zu senken. Das Gehalt wird während der reduzierten Arbeitszeit jedoch nur prozentual gesenkt. Die Beschäftigten erhalten eine Art Lohnvorschuss, der nach Beendigung der Familienpflegezeit durch weiterhin reduziertes Gehalt bei voller Arbeitszeit ...
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12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bereits im gesamten Jahr müssen sich Sparer mit den extrem niedrigen Zinssätzen beschäftigen. Für eine zehnjährige Bundesanleihe gibt es noch nicht einmal zwei Prozent Zinsen. Die Entwicklung in Frankreich sowie in Griechenland und generell beim EUR beunruhigte die Anleger. Sie schichteten auf den sicheren Hafen der Bundesanleihen um und entsprechend fielen die Renditen, die sich entgegengesetzt zu den Kursen von Rententiteln bewegen. Im Mai 2012 kam es zum Rekordtief um rund 1,4 %. Die ...
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12.07.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Dividendenzahlungen fallen im laufenden Jahr 2012 üppig aus. Alleine die DAX-Konzerne überweisen rund 27 Mrd. EUR, was eine durchschnittliche Dividendenrendite von 3,5 % ergibt. Dies liegt deutlich über der Rendite von Bundesanleihen, die es bei zehnjähriger Laufzeit noch nicht einmal auf 2 % bringen. Einzelne Aktien werfen sogar mehr als 6 % ab. Durchschnittliche höhere Ausschüttungen bieten die im Stoxx 50 vertretenen europäischen Unternehmen, die im Gegensatz zum EuroStoxx 50 auch ...
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