11.01.2014 · Nachricht aus AStW · § 13b UStG
Werklieferungen von Fotovoltaikanlagen, die auf oder an einem Gebäude oder Bauwerk installiert werden – wie etwa dachintegrierte Anlagen, Auf-Dach-Anlagen oder Fassadenmontagen – stellen stets eine Bauleistung gemäß § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG dar. Somit kommt es zur Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bauleistungen. Entsprechend wird Abschn. 13b.2 Abs. 5 Nr. 11 angefügt.
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10.01.2014 · Nachricht aus AStW · § 2 UStG
Soweit am vermeintlichen Organkreis beteiligte Unternehmer vor 2013 unter Berufung auf Abschn. 2.8 Abs. 7 UStAE in der bis dahin geltenden Fassung übereinstimmend von einer organisatorischen Eingliederung ausgegangen waren, wird für bis Ende 2014 ausgeführte Umsätze nicht beanstandet, wenn diese weiterhin unter Berufung auf den alten Abschnitt eine organisatorische Eingliederung annehmen.
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11.12.2013 · Nachricht aus AStW · Angehörigenverträge
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 22.10.13 (X R 26/11) erneut klargestellt, dass bei der steuerrechtlich erforderlichen Prüfung der Fremdüblichkeit von zwischen nahen Angehörigen vereinbarten Vertragsbedingungen großzügigere Maßstäbe anzulegen sind, wenn der Vertragsschluss (hier ein Darlehen) unmittelbar durch die Erzielung von Einkünften veranlasst ist (vgl. bereits Pressemitteilung Nr. 74 vom 23. Oktober 2013 zu einem Arbeitsverhältnis).
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10.12.2013 · Nachricht aus AStW · Steuerstrafrecht
Mit der Abberufung als Geschäftsführer der GmbH endet auch dessen Pflicht zur Abgabe der Jahressteuererklärungen für die Gesellschaft. Hat er kurz zuvor noch das Mandat des Steuerberaters fristlos gekündigt, ohne einen neuen zu beauftragen, wirkt die für steuerberatende Berufe pauschal gewährte Verlängerung der Abgabefrist zum 31.12. weiter und die an einen Fristablauf geknüpften strafrechtlichen Folgen werden hinausgeschoben.
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09.12.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 378 AO
Reicht jemand gleichzeitig zwei Steuererklärungen ein, die den Gewinn desselben Jahres betreffen, von denen aber eine den Gewinn nur zum Teil wiedergibt, so kann darin nach dem Urteil des BFH eine Ordnungswidrigkeit in Form einer leichtfertigen Steuerverkürzung liegen. Das hat dann zur Folge, dass sich die Verjährungsfrist von vier Jahren gemäß § 169 Abs. 2 AO um weitere zwölf Monate auf 5 Jahre verlängert.
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09.12.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 8 AO
Nach § 8 AO hat eine natürliche Person einen Wohnsitz dort, wo sie eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf schließen lassen, dass sie die Wohnung beibehalten und benutzen kann. In rechtlicher Hinsicht reicht es aus, wenn die Wohnung mit einfachsten Mitteln ausgestattet ist. Es kommt nicht darauf an, ob die Ausstattungsgegenstände vom Vermieter gestellt oder vom Mieter selbst beschafft worden sind. Ebenso ist es nach Meinung des BFH in einer aktuellen Entscheidung nicht ...
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09.12.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 8 EStG
Überlässt der Arbeitgeber dem Angestellten mehr als ein Kfz auch zur Privatnutzung, so sind für den geldwerten Vorteil für jedes Fahrzeug 1 % des Listenpreises anzusetzen. Nach Ansicht des BFH bieten §§ 8 Abs. 2 und 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass in solchen Fällen die Ein-Prozent-Regel nur für ein Auto gelten soll. Es gibt auch keinen Grund, dies einschränkend auszulegen, weil dem Arbeitnehmer arbeitsvertraglich zwei Fahrzeuge zur privaten Nutzung und ...
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09.12.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Top-Tipp des Monats
Die OFD Niedersachsen hat sich aktuell zum Zeitpunkt einer Rückstellungsbildung für künftige Steuernachforderungen aufgrund einer Steuer- fahndung geäußert.
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