· Fachbeitrag · Refresher
Unterkieferprotrusionsschienen richtig abrechnen: Die Abrechnung im BEMA
von Birgit Brunn, ZMV und Praxismanagerin, Oldenburg von Birgit Brunn, ZMV und Praxismanagerin, Oldenburg
Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) leiden etwa 30 Prozent der Männer und 13 Prozent der Frauen in Deutschland an obstruktiver Schlafapnoe (OSA). Eine Behandlungoption ist die Unterkieferprotrusionsschiene (UKPS/UPS). Seit dem 01.01.2022 die Behandlung Erwachsener mittels UKPS zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im BEMA abgebildet (AAZ 12/2021, Seite 2 ff.). Dieser Beitrag erläutert, wie eine UKPS nach BEMA abzurechnen ist, zwei AAZ-Folgebeiträge widmen sich privaten Zusatzleistungen für GKV-Versicherte und der Privatabrechnung einer UKPS
Voraussetzungen für die Kostenübernahme durch die GKV
Eine Schienentherapie kann eingeleitet wrden, ohne, dass eine Kostenübernahmeerklärung oder Genehmigung der Krankenkasse notwendig ist. Allerdings müssen die folgende Kriterien auf Grundlage der Behandlungsrichtlinie (VI., sonstige Behandlungsmaßnahmen, Absatz 3) erfüllt sein:
- Intoleranz oder bisherige Erfolglosigkeit einer Überdrucktherapie (CPAP – Continuous Positive Airway Pressure = „Schlafmaske“) und
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