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  • · Fachbeitrag · Prävention

    So kalkulieren Sie die Mineralisierung mit SDF korrekt und wirtschaftlich

    von Yvonne Lindner, ZMV, Hundhaupten, dentalcheck-thueringen.de

    Die Behandlung mit Silberdiaminfluorid (SDF) ist eine effektive Option zur Vorbeugung und Behandlung von Karies und anderer Erkrankungen der Zahnhartsubstanz. SDF fördert u. a. die Remineralisierung von kariösem und demineralisiertem Schmelz und Dentin. Durch die einfache und schmerzlose Anwendung ist die Mineralisierung bei vulnerablen (Angst-)Patienten, aber vor allem bei Kindern eine wirkungsvolle Ergänzung bzw. Alternative zur klassischen Füllungstherapie. SDF-Behandlungen gehören nicht zum Sachleistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Daher kommt es besonders auf eine sorgfältige Kalkulation an.

    Einfache Anwendung – zweifache Wirkung

    SDF ist eine farblose, leicht gelbliche Flüssigkeit mit einer hohen Konzentration an Fluorid- und Silberionen. Diese verhindern den Demineralisierungsprozess und den Abbau von Dentin-Kollagen. Zusätzlich fördern sie die Remineralisierung von kariösem, demineralisiertem Schmelz und Dentin. Die Lösung wird einfach mit einem Wattestäbchen oder Pinsel auf die betroffenen Zähne aufgetragen. Das Silber tötet durch seine antibakterielle Eigenschaft kariesverursachende Bakterien ab, während das Fluorid den Zahnschmelz remineralisiert und stärkt – eine maximal wirkende Zweifachwirkung.

    Hier kommt die SDF-Anwendung infrage

    SDF kann für verschiedene Zwecke angewandt werden. Dabei sind die Kinderzahnheilkunde, die Alterszahnheilkunde und die Therapie von Personen mit besonderem Betreuungsbedarf besonders hervorzuheben. Oftmals wird SDF ergänzend oder alternativ zur Füllungstherapie angewendet, wenn die konventionelle Kariestherapie (noch) nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Mögliche Anwendungsgebiete von SDF sind: