01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Die Devise „soviel ambulant wie möglich, nur soviel stationär wie nötig“ wurde den Vertragsärzten jahrelang gepredigt. Zu Zeiten, als die Abrechnung ärztlicher Leistungen noch nicht budgetiert war, gab es kaum Probleme, die im Vorfeld stationärer Behandlungen erbrachten Leistungen abzurechnen. Die Krankenhäuser ihrerseits hatten zu Zeiten, als Krankenhausleistungen ausschließlich nach Tages-Pflegesätzen vergütet wurden, wenig Interesse, die Patienten möglichst frühzeitig zu ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Wirtschaftlichkeitsgebot
Bis zum 31. Dezember 2003 hatten die GKV-Versicherte gegenüber ihrer Krankenkasse Anspruch auf nahezu alle apothekenpflichtigen Arzneimittel. Dementsprechend konnten Vertragsärzte auch alle diese Arzneimittel auf Kassenrezept verordnen. Dies hat sich zum 1. Januar 2004 mit dem In-Kraft-Treten des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) geändert: Seitdem sind gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 SGB V nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel von der Versorgung der gesetzlich Versicherten ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Fallbeispiele
Sehr viele Menschen sind mit Herpes-Viren infiziert. Wer als Kind oder Jugendlicher eine Varizella-zoster-Virus-Infektion hatte, der kann als Erwachsener an einem Herpes zoster erkranken. Das Varizella-zoster-Virus setzt sich in den Dorsalganglien fest und überlebt dort inaktiv. Stress, Infektionen, psychische Belastungssituationen, generell eine - durch welche Faktoren auch immer - reduzierte Immunabwehr, können zum Ausbruch der Erkrankung führen.
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Es passiert selten, aber es kommt vor: Kassenpatienten fordern von ihrem Arzt eine Zusammenstellung der erbrachten und abgerechneten Leistungen - genannt auch „Patientenquittung“. Da der Praxisablauf auf solche Wünsche oft nicht ausgerichtet ist, löst das Ausstellen der Patientenquittung durchaus nennenswerten Arbeitsaufwand aus. So mancher Arzt ist geneigt, derartige Wünsche „abzuwimmeln“. Doch darf er das überhaupt? Und wenn er diesem Wunsch entspricht, wie sieht es mit der ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus AAA · Arztrecht
Frage:
„Soweit uns bekannt ist, gibt es einschlägige Vorschriften, dass die Dokumentationen über die Behandlungen der Patienten mindestens zehn Jahre aufbewahrt werden müssen. Kürzlich wurde in einer Kollegenrunde erwähnt, dass unter bestimmten Voraussetzungen auch nach noch längerer Zeit, nämlich bis zu einem Zeitraum von bis zu 30 Jahren, die Dokumentationen von Bedeutung sein können. Ist dies zutreffend?“
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Fallbeispie
Winterzeit ist Erkältungszeit: Gerade in den Wintermonaten erscheinen viele Patienten mit einfacher Erkältung und nicht purulenter Bronchitis in der Praxis des Hausarztes, um ihre Beschwerden zu lindern oder einer möglichen Verschlimmerung vorzubeugen. Allerdings ist festzustellen, dass - wohl als Folge der Praxisgebühr - vor allem jüngere Menschen mit Erkältungssymptomen weniger oft als in den vergangenen Jahren die Arztpraxen aufsuchen.
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus AAA · IGeL
Frage: "Im Rahmen der Vorsorge bei Kindern führen wir das Neuroblastom-Screening durch. Wie können wir das berechnen?"
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Privatliquidation
Frage: "Bei Heimspielen unseres lokalen Fußballvereins übernehme ich die ärztliche Betreuung der Spieler. Natürlich sind nicht alle Spieler meine Patienten. Kann ich die erbrachten Leistungen - zum Beispiel Wundversorgung, Tapeverbände - dennoch abrechnen? Kann ich privat liquidieren? Wie verfahre ich mit Privatpatienten?"
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Analogabrechnung
Frage: "Bei Gelenkbeschwerden, Rückenproblemen und Migräne setze ich die WaDit(R)-Hochton-Therapie ein. Die Ärztekammer empfiehlt für deren Abrechnung die Nr. 554 GOÄ analog (Stanger-Bad, 1,8fach, 9,55 Euro). Das ist aber nicht kostendeckend. Wie soll ich mich verhalten? Gibt es Möglichkeiten einer angemessenen Honorierung?"
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01.12.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Steigerungsfaktoren
Frage: "Bei Hausbesuchen habe ich bisher die durchgeführten Leistungen wie Untersuchungen, Beratungen von Bezugspersonen, Injektionen, Katheterisierungen und Verbände mit den entsprechenden GOÄ-Höchstwerten (3,5 bzw. 2,5fach) berechnet. Als Begründung habe ich in den Rechnungen geschrieben: Â?Erhöhte Schwierigkeit bei Leistungserbringung außerhalb der Praxis.' Nun bekommen Patienten von einer privaten Krankenversicherung diese Höchstwerte nicht mehr erstattet und erwarten von mir ...
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