01.08.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Postbeamten-Krankenkasse
Grundsätzlich kann ein Arzt gemäß § 5 Abs. 2 GOÄ die Gebühren nach „billigem Ermessen“ unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwandes der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung bestimmen. Darüber hinaus kann die Schwierigkeit des Krankheitsfalles eine Erhöhung des Steigerungssatzes begründen, allerdings nicht für Leistungen der Abschnitte A, E und O.
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01.08.2006 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2000plus
Insbesondere in ländlichen Regionen werden Hausärzte im Laufe eines Quartals häufiger von demselben Patienten nicht nur zu den üblichen Praxiszeiten, sondern auch im organisierten Notfalldienst in Anspruch genommen. In diesen Fällen mussten die Patienten die Praxisgebühr in Höhe von 10 Euro zweimal entrichten. Mit dieser nicht gerechtfertigten Doppelzahlung ist jetzt Schluss: Seit dem 1. Juli 2006 müssen Patienten bundeseinheitlich nur noch einmal die 10 Euro zahlen, wenn sie in ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Neue BSG-Rechtsprechung
Die Tätigkeit von Assistenten in Vertragsarztpraxen wird seit jeher von den Kassenärztlichen Vereinigungen kritisch geprüft. Besonderes Augenmerk richten die KVen dabei auf die Beschäftigung von Weiterbildungsassistenten. In jüngerer Zeit kommt dabei der Frage, in welchem Maße der Assistent neben dem Praxisinhaber mehr oder minder eigenständig tätig werden darf, besondere Relevanz zu - insbesondere vor dem Hintergrund der so genannten Plausibilitätsverfahren nach Zeitprofilen und einem ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Arzneimittelregresse
Trotz aller Proteste: Am 1. Mai 2006 ist das Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung (AVWG) in Kraft getreten. Aus rztlicher Sicht steht die umstrittene Bonus-Malus-Regelung im Mittelpunkt. Obwohl in den Medien - und auch in Heft 4/2006 dieser Zeitschrift - schon viel ber die Bonus-Malus-Regelung geschrieben wurde, begegnen wir in der anwaltlichen Beratungspraxis immer wieder wichtigen Missverstndnissen ber die Regelung.
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Selbstzahlerleistungen
Häufig haben körperliche Beschwerden, die Patienten ihrem Hausarzt vortragen, auch psychische Ursachen oder es liegen psychosomatische Überlagerungen vor. Beispiele hierfür können Luftnot, Herzschmerzen, Magenbeschwerden oder Rückenschmerzen sein. Der Hausarzt ist oft auch der erste Arzt, der bei psychischen Erkrankungen wie Depression oder Ängsten aufgesucht wird. Selbst überwiegend als rein somatisch verstandene Erkrankungen erfordern im Laufe der Behandlung eventuell auch eine ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Darmkrebsfrüherkennung
Als Maßnahmen zur Früherkennung des kolorektalen Karzinoms sehen die Krebsfrüherkennungs-Richtlinien den Schnelltest auf occultes Blut im Stuhl und die Früherkennungs-Koloskopie vor. Bisher wurde die Auffassung vertreten, dass bei denjenigen Versicherten, die sich für eine Koloskopie entschieden haben, zusätzlich in zweijährlichen Abständen auch der Schnelltest auf occultes Blut durchgeführt und nach der Nr. 01734 abgerechnet werden kann. Gestützt wurde diese Auffassung auf den ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2000plus
Die Beratung von Patienten gehört ohne Zweifel zum Kernbereich hausärztlicher Tätigkeit. Leseranfragen und die Auswertung der ersten Abrechnungen nach dem neuen EBM zeigen, dass es auch bei den hausärztlichen Basisleistungen, nämlich den Gesprächsleistungen, noch Unklarheiten und auch Stolpersteine gibt. Grund genug, in dem nachfolgenden Beitrag auf die wichtigsten Abrechnungsmodalitäten und -besonderheiten einzugehen.
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Alternative Heilmethoden
In Ausgabe 5/2006 hatten wir über den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses informiert, dass die Akupunktur bei chronischen Rücken- oder Knieschmerzen künftig Kassenleistung wird. Inzwischen sind die Details der vorgesehenen Regelungen bekannt.
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Honorarverteilung
Seit dem Jahr 2000 gilt eine feste Trennung der Gesamtvergütung in einen hausärztlichen und einen fachärztlichen Vergütungsanteil. Diese Trennung führt dazu, dass Punktwertstützungen beispielsweise von radiologischen Leistungen allein von den Fachärzten aus ihrem Vergütungsanteil finanziert werden. Die Rechtmäßigkeit einer solchen in vielen Honorarverteilungsmaßstäben (HVM) enthaltenen Regelung hat das Bundessozialgericht (BSG) in einem aktuellen Urteil vom 22. März 2006 (Az: B 6 ...
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01.06.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Fallbeispiel
Polyneuropathien (PNP) sind Erkrankungen, bei denen aus unterschiedlichsten Ursachen Nerven des peripheren Nervensystems geschädigt werden. Die Betroffenen sind durch das Krankheitsbild deutlich beeinträchtigt und stehen unter einem hohen Leidensdruck.
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