01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Abrechnungstipp EBM 2000plus
Einige hausärztliche Leistungen sind nur dann berechnungsfähig, wenn im Behandlungsfall (Quartal) eine bestimmte Anzahl von Arzt-Patienten-Kontakten erfolgt ist, so zum Beispiel bei den Nrn. 02310, 02360, 03001, 03002 und 03210. Ob die erforderliche Anzahl von Arzt-Patienten-Kontakten vorliegt oder nicht, erkennt die KV aus dem Ansatz des Ordinationskomplexes und des Konsultationskomplexes.
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Wirtschaftlichkeitsprüfung
Auch nach In-Kraft-Treten des EBM 2000plus wird die Wirtschaftlichkeit der abgerechneten Leistungen von den Prüfungs- und Beschwerdeausschüssen überprüft. Zwar sollte nach dem GKV-Modernisierungsgesetz die in nahezu allen KV-Bereichen praktizierte statistische Vergleichsprüfung nach Durchschnittswerten in den Hintergrund treten und durch die Stichprobenprüfung (Zufälligkeitsprüfung) als „Regelprüfmethode“ abgelöst werden. Gleichwohl wird die Prüfmethode nach Durchschnittswerten ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Arztrecht
Angesichts der Bedrohung durch Richtgrößenregresse im Bereich Arznei- und Heilmittel stellt sich für viele Ärzte die Frage, wie sie den Konflikt zwischen Wirtschaftlichkeitsgebot und der Verpflichtung zur Therapie nach dem anerkannten Stand der Medizin lösen können. Was gilt, wenn ein Arzt sein Richtgrößenvolumen überschritten hat, aber nachweisen kann, dass er wirtschaftlich verordnet hat? Und können Ärzte Patienten mit dem Hinweis auf Budget- oder Richtgrößenüberschreitungen ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum EBM 2000plus
Frage:
„In unserer Hausarztpraxis erbringen wir trotz der niedrigen Bewertung (noch immer) elektrotherapeutische Leistungen, so zum Beispiel Reizstrombehandlungen, Iontophoresen usw. Die dafür berechnungsfähige Nr. 02511 EBM kann bei einem Patienten höchstens bis zu achtmal im Quartal berechnet werden. Bei einigen Patienten sind aber mehr als acht Reizstrombehandlungen im Quartal erforderlich. Auf einem Seminar wurde vorgetragen, dass darüber hinausgehende Reizstrombehandlungen auch bei ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Selbstzahlerleistungen
Stress kann gesund sein. Bei Dauerstress aber und bei nicht als normal empfundenen Ursachen ist dies nicht der Fall: Dann ist Stress ungesund - und kann Erkrankungen wie Schlafstörungen, Kopf- und Magenschmerzen oder etwa Magen-Darmbeschwerden auslösen. Die Behandlung des Stresses - und nicht nur die der stressbedingten Erkrankungen - kann Aufgabe des Hausarztes sein.
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2000plus
Gemeinschaftspraxen, medizinische Versorgungszentren und Praxen mit angestellten Ärzten erhalten gemäß 5.1 der Allgemeinen Bestimmungen des neuen EBM einen Aufschlag von 60 Punkten auf den Ordinationskomplex bzw. von 15 Punkten bei Gemeinschaftspraxen zwischen verschiedenen Fachgruppen, dann allerdings ebenfalls mindestens 60 Punkte je Fall und höchstens 105 Punkte. Die bisherigen Formulierungen unter 5.1 der Allgemeinen Bestimmungen, mit denen festgelegt ist, welche Arten von ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2000plus
Die Vertreterversammlung der KBV hat sich am 28. Juli 2006 mit der Zukunft der Abrechnung von Laborleistungen befasst und einstimmig einen Beschluss gefasst, dessen Inhalt nach Bekanntwerden für erhebliche Unruhe bei den niedergelassenen Vertragsärzten gesorgt hat. Der Grund dafür sind Berichte in der Standespresse, das Ende der Laborgemeinschaften sei besiegelt.
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · IGeL-Studie
Im Jahre 2006 wurde in Zusammenarbeit zwischen dem PVS Verband, dem Praxisberatungsunternehmen Frielingsdorf Consult aus Köln und der Universität Köln eine Studie über die Größe des IGeL-Marktes in Deutschland durchgeführt, die am 2. September auf dem IGeL-Kongress in Köln vorgestellt wurde. Aufgrund des geringen Rücklaufs von nur 186 Fragebögen über alle Fachgruppen sind die Ergebnisse zwar nicht repräsentativ, sie lassen jedoch einige interessante Rückschlüsse zu und Tendenzen ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Off-Label-Use
Bis Ende der 1990er Jahre war der Off-Label-Use von Fertigarzneimitteln eine weitgehend nicht hinterfragte Selbstverständlichkeit im Verordnungsalltag. Danach aber begannen einzelne Krankenkassen mit Regressanträgen gegen off-label verordnende Vertrags ärzte. Die dadurch hervorgerufene Rechtsunsicherheit wurde durch die grundlegende Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) vom 19. März 2002 (Az: B 1 KR 37/00 R) reduziert und führte zu einer restriktiven Verordnungspraxis. Am ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Fallbeispiele
Die Grippe-Impfung im Herbst ist eine medizinisch sinnvolle Präventionsmaßnahme. Das ist inzwischen bekannt und in den meisten Hausarztpraxen werden Grippe-Impfungen auch regelmäßig durchgeführt. Dennoch gibt es in vielen Praxen ungenutzte Möglichkeiten, mehr Impfungen als bisher durchzuführen und mithin den Impfschutz der Bevölkerung zu steigern. Die Lockerungen beim Werbeverbot für Ärzte machen es möglich, Patienten noch gezielter auf Impfungen aufmerksam zu machen und sie zur ...
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