01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · Wirtschaftlichkeitsprüfung
Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen hat in einem aktuellen Beschluss vom 8. August 2007 die Berufung eines Arztes zurückgewiesen, der sich gegen Honorarkürzungen wegen unwirtschaftlicher Behandlungsweise gewandt hatte. Das Gericht ist der Auffassung, dass der Arzt die Indikation für den Ansatz der Beratungsziffer 17 EBM-alt (Intensive ärztliche Beratung bei nachhaltig lebensverändernder oder lebensbedrohender Erkrankung) zu großzügig gestellt hatte (Az: L 11 KA 17/07). Die ...
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · Neues Fallbeispiel
Etwa 4 bis 6 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Osteoporose. Frauen sind mit einem Anteil von etwa 80 Prozent deutlich häufiger betroffen als Männer. Etwa 30 Prozent der Frauen erkranken nach dem Klimakterium an primärer Osteoporose. Mit derselben Quote kommt die Osteoporose bei Männern erst ab dem 70. Lebensjahr vor (Altersosteoporose). Die Osteoporose ist eine zunächst unmerklich verlaufende Erkrankung. Typische Merkmale sind eine Abnahme der Knochenmasse und Verschlechterung ...
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnung
Gegen einen Arzt, der ein Arzneimittel in Mengen deutlich über der empfohlenen Höchstdosierung verordnet, kann ein Regress wegen unwirtschaftlicher Verordnungsweise festgesetzt werden. Dieser Schluss ist aus einem Urteil des Bundessozialgericht (BSG) vom 27. Juni 2007 (Az: B 6 KA 44/06 R) zu ziehen, in dem das BSG einen vom Beschwerdeausschuss gegen eine Gemeinschaftspraxis festgesetzten Regress in Höhe von 1.407 Euro bestätigt hat. Die Gemeinschaftspraxis hatte bei einem Patienten ...
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Überraschend haben sich KBV und Krankenkassen im Bewertungsausschuss am 10. September 2007 weitgehend über die Struktur und die Leistungsinhalte des neuen EBM 2008 verständigt. Noch offen sind die Leistungsbewertungen. Hier liegen die Vorstellungen von KBV und Krankenkassen noch weit auseinander. Wir informieren nachfolgend über die konsentierte Struktur der hausärztlichen sowie kinder- und jugendmedizinischen Leistungen.
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Nach Regelungen des Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes können Vertragsärzte jetzt auch in verschiedenen Arztpraxen tätig sein. Es kann daher vorkommen, dass ein Patient im Laufe desselben Quartals in zwei Arztpraxen von demselben Arzt behandelt wird. Nach § 28 Abs. 4 SGB V ist jedoch die Praxisgebühr in diesen Fällen nur einmal zu zahlen.
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Seit 2002 ist die Soziotherapie Bestandteil des Leistungskataloges der GKV. Sie soll psychisch Kranke dazu befähigen, in möglichst kurzer Zeit von fremder Hilfe unabhängig zu werden. Soziotherapie wird auf ärztliche Verordnung von Soziotherapeuten erbracht.
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · Privatliquidation
Die Gesundheitsuntersuchung ist eine ureigene hausärztliche Leistung. Sie ist - ganz abgesehen von der präventiven Bedeutung für den Patienten - besonders interessant dadurch, dass sie nur einen relativ eng begrenzten Untersuchungs- und Beratungsumfang erfordert und in vielen Fällen weiteren Klärungsbedarf ergibt, der dann gesondert berechenbare Leistungen hervorruft. Durch die verstärkte Kostenkontrolle auch bei Privatversicherungen und Beihilfen häufen sich jetzt jedoch die Nachfragen ...
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2000plus
Immer wieder erhält „Abrechnung aktuell“ Anfragen von Lesern zur korrekten Berechnung der Portopauschalen. Grund genug, die Grundsätze zusammenzufassen und darzustellen, in welchen Fällen und in welcher Höhe Porto für den Versand von Arztbriefen, Befunden etc. berechnet werden kann.
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · Privatliquidation
Weitgehend unbemerkt sind zum 1. Juli 2007 neue Sätze für den Standardtarif der PKV eingeführt worden. Die Änderung erfolgte nicht etwa über den § 5b der GOÄ (Gebühren bei Versicherten des Standardtarifs), sondern im Zuge des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes (GKV-WSG) über den neuen Absatz 3a von § 75 SGB V (Sicherstellungsauftrag der KVen). Eine Anpassung des § 5b GOÄ durch den Gesetzgeber an die neue Rechtslage ist jedoch nicht erfolgt.
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01.10.2007 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2000plus
Im Rahmen der hausärztlichen Betreuung werden regelmäßig auch chronische, schlecht heilende Wunden behandelt. Die Behandlung von Ulcera cruris, von Decubitalulcera und anderen sekundär heilenden Wunden zieht sich häufig über Wochen und Monate und damit über mehrere Quartale hin. Daher ist es für den Hausarzt wichtig zu wissen, wie die aufwendige Betreuung von Patienten mit schlecht heilenden Wunden nach dem EBM abgerechnet werden kann.
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