29.10.2013 · Fachbeitrag aus AAA · Sozialrecht
Alle Kassenärztlichen Vereinigungen führen Plausibilitätsprüfungen durch. Bei einem Verstoß gegen die Pflicht des Vertragsarztes zur peinlich genauen Abrechnung ist die KV berechtigt, disziplinarische Maßnahmen zu ergreifen, wie zum Beispiel die Verwarnung, den Verweis oder eine Geldbuße. Die am schwersten wiegende und selten angewandte Disziplinarmaßnahme ist die Anordnung des Ruhens der Zulassung, mit allen wirtschaftlichen Konsequenzen. In einem aktuellen Urteil wurde diese ...
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29.10.2013 · Fachbeitrag aus AAA · Sozialrecht
Die Rüge von Datenfehlern (zum Beispiel beim Vergleich der Einzelverordnungsstatistik mit der praxiseigenen Dokumentation bzw. Praxis-EDV) kann für den betroffenen Arzt ein scharfes Schwert sein, um sich im Verfahren gegen einen Regress nach Richtgrößenprüfung zur Wehr zu setzen. Wenn die Rüge durchgreift, kommt es auf die – häufig schwierige – Diskussion um Praxisbesonderheiten und Mehrbedarf gar nicht mehr an. Aus dem jetzt veröffentlichten Urteil des Sozialgerichts (SG) Hannover ...
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29.10.2013 · Fachbeitrag aus AAA · Wirtschaftlichkeitsprüfung
Kassenärzte können die Überschreitung üblicher Verordnungsbeträge nicht mit dem generellen Argument begründen, dass durch hochbetagte Patienten besonders hohe Kosten entstünden. Sie müssen den Prüfgremien der KVen individuelle Auswertungen vorlegen (Bundessozialgericht [BSG], Entscheidung vom 5.6.2013, Az. B 6 KA 40/12 R, Abruf-Nr. 132026 ).
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29.10.2013 · Fachbeitrag aus AAA · ABC der Abrechnung
Der eingewachsene Zehennagel gehört neben Mykosen, Panaritien, Clavi und Plantarwarzen mit zu den häufigsten Beratungsursachen wegen Fußbeschwerden in der Allgemeinarztpraxis. In den meisten Fällen ist der laterale oder der mediale Nagelwall der Großzehe betroffen, selten sind es gleichzeitig beide Seiten. Die operative Behandlung ist die Emmert-Plastik.
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29.10.2013 · Fachbeitrag aus AAA · G-BA
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 1. Oktober 2013 beschlossen, die Impfung gegen Rota-Virus in die Schutzimpfungs-Richtlinie (SI-RL) aufzunehmen. Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit als der zuständigen Aufsicht vorgelegt und tritt vorbehaltlich seiner Nichtbeanstandung am Tag nach seiner Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.
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25.10.2013 · Nachricht aus AAA · Pressemitteilung
Während der Koalitionspoker um die künftige Bundesregierung auf Hochtouren läuft und Inhalte ausgelotet werden, dreht sich seit zwei Wochen bereits das Rad des neuen einheitlichen Bewertungsmaßstabes für ambulante ärztliche Leistungen, des EBM 2013. „Ohne Mehrwert, ohne Transparenz, widersprüchlich, selbst von Ärzten kaum zu verstehen – und weit entfernt von dem, was Schwarz-Gelb vor vier Jahren in den Koalitionsvertrag geschrieben hat“, urteilt Wieland Dietrich, Vorsitzender der ...
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01.10.2013 · Fachbeitrag aus AAA · Abrechnungshinweise
Manche private Krankenversicherung vertritt die Auffassung, die Nrn. 2008 GOÄ (Wund- oder Fistelspaltung) und 2006 GOÄ (Versorgung einer nicht primär heilenden Wunde) seien nicht nebeneinander berechenbar. Sie begründen dies damit, dass die Nr. 2008 nur als selbstständige Leistung berechenbar sei und dass bei der Versorgung sekundär heilender Wunden die Wundspaltung Bestandteil der Wundversorgung nach der Nr. 2006 GOÄ sei. Ist diese Auffassung korrekt?
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01.10.2013 · Fachbeitrag aus AAA · Abrechnungshinweise
Immer wieder schreiben uns Kinder- und Jugendärzte, die den Pricktest nach dem EBM, nicht aber nach der GOÄ korrekt abrechnen können. Der vorliegende Beitrag erläutert die Abrechnung ausführlich.
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