29.09.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum
Frage: Wie die meisten anderen Hausärzte auch, haben wir eine Genehmigung zur Abrechnung der Psychosomatikpositionen 35100 und 35110. Die psychosomatischen Interventionen nach EBM-Nr. 35110 dauern regelmäßig länger als 15 Minuten, häufig 20 Minuten und mehr. Laut Leistungsbeschreibung setzt die 35110 eine Mindestdauer der Intervention von 15 Minuten voraus, andererseits ist die 35110 aber bis zu dreimal an einem Tag berechnungsfähig. Wir erwägen für die Fälle, in denen die Intervention ...
> lesen
29.09.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Heilmittelwerberecht
Wieder einmal hat die Rechtsprechung bestätigt, dass (Zahn-)Ärzte keine kostenlosen Leistungen erbringen bzw. nicht damit werben dürfen. So untersagte das Landgericht (LG) Stade einer Zahnarztpraxis, „50+ Patienten“ anhand abgeformter Zähne kostenlos einen exklusiven „Vitalitätsplan“ zu erstellen und damit zu werben (Urteil vom 25.6.2015, Az. 8 O 37/15). Und das LG Stuttgart verurteilte einen Zahnarzt dazu, die Werbung für eine kostenlose Zahnreinigung zu unterlassen (Urteil vom ...
> lesen
29.09.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Mit seinem (merkwürdigen) Interpretationsbeschluss 73 (mit Wirkung zum 1.10.2015) hat der Arbeitsausschuss des Bewertungsausschusses klargestellt, dass bei Selbstbehandlungen ein (GKV-versicherter) Vertragsarzt die EBM-Nr. 01430 – für Selbstverordnungen – abrechnen kann.
> lesen
29.09.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum
Frage: Wir betreuen mehrere ältere, teilweise demente Patienten, die nicht jedes Quartal in die Praxis kommen können. Häufig kommt es vor, dass in einem Folgequartal ausschließlich Bezugspersonen dieser Patienten in die Praxis kommen, manchmal auch mehrfach in einem Quartal. Da wir die betreffenden Patienten in dem Quartal nicht persönlich sehen und somit kein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt (APK) stattfindet, ist keine Versichertenpauschale berechnungsfähig, sondern lediglich die ...
> lesen
29.09.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Honorarverhandlungen 2016
Zwar hatten sich KBV und Krankenkassen bereits am 12. August 2015 über die Veränderungsraten der Morbiditätsstruktur für das Jahr 2016 verständigt (siehe dazu AAA 09/2015, Seite 3). Eine Einigung über die Anpassung des Orientierungswerts konnte jedoch in den weiteren Verhandlungen nicht erzielt werden. Daher musste erneut der um unparteiische Mitglieder ergänzte Erweiterte Bewertungsausschuss entscheiden.
> lesen
29.09.2015 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2015
Inzwischen liegen die ersten Abrechnungsergebnisse für die neuen EBM-Nrn. 03060, 03062 und 03063 vor. Danach wurde in vielen KVen das von den Krankenkassen für diese Leistungen zur Verfügung gestellte Honorarkontingent nicht ausgeschöpft. Zum Teil ist dies erklärbar durch die Berücksichtigung von Selektivvertragsfällen bei der Vergütung der Zuschlagsposition Nr. 03060, zum Teil auch durch den Engpass bei der Fortbildung des Praxispersonals. Viele Hausärzte haben sich aber offenbar noch ...
> lesen
23.09.2015 · Nachricht aus AAA · Honorarverhandlungen
Reinhardt: „Die Krankenkassen sehen sich offenbar auch weiterhin als reine Sachverwalter von Beitragseinnahmen. Damit erweisen sie sich als stoische Bremser in einem System, das eigentlich geradezu prädestiniert ist, nationaler Innovationsmotor zu sein.“ Heinrich: „Angesichts steigender Personalkosten und einer kontinuierlich zunehmenden Investitionslücke steigt der Druck auf die Praxen. Wie das System der ambulanten Versorgung durch arztgeführte Einzel- und Gemeinschaftspraxen unter ...
> lesen
17.09.2015 · Nachricht aus AAA · Glaube an GOÄ-Reform schwindet
Die Vorgänge um den Verhandlungsstand zur Reform der Gebührenordnung für Ärzte sind beispielhaft für das Versagen der alten Strukturen der Körperschaften. Mehr Basisdemokratie, Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen, die Zuweisung von Verantwortlichkeit, das sind die Kernpunkte einer Reform, die der Bundesverband der niedergelassenen Fachärzte (BVNF) zur Rettung anstoßen will.
> lesen
08.09.2015 · Nachricht aus AAA · Abrechnungsprüfung
Wie bereits in AAA 08/2015, Seite 5 berichtet, schockte die KV Nordrhein Anfang Juli (fast) alle Hausärzte: Per Bescheid wurden 60 Prozent des Honorars von der KV zurückgefordert, das in den Quartalen 01/2011 bis 03/2013 für die Abrechnung der EBM-Nr. 03212 vergütet wurde (der damalige Chronikerzuschlag) – Beträge von zum Teil mehr als 20.000 Euro! Jetzt rudert die KVNO zurück und stoppt den Pauschalregress der früheren Chronikerpauschale.
> lesen
07.09.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Bürokratie
Insbesondere haus- und kinderärztliche Praxen verzeichnen derzeit einen zunehmenden Zulauf von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Bei der Abrechnung der medizinischen Behandlung dieser Patientengruppe sind Besonderheiten zu beachten, die von KV zu KV unterschiedlich sind. Mithilfe einiger Beispiele wollen wir Sie dafür sensibilisieren, vor (!) der Behandlung die Regelungen in Ihrem KV-Bezirk zu erfragen, um nicht bei der Abrechnung auf den entstandenen Kosten sitzen zu bleiben.
> lesen