09.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Zivilrecht
Ärztliche Ausgaben zur Eintreibung von Zahlungen auf offene Patientenrechnungen stellen einen ersatzfähigen Schaden dar. Auch Gläubiger aus dem ärztlichen Bereich dürfen ein Inkassoinstitut einschalten, um offene Forderungen geltend zu machen. Dies hat das Landgericht (LG) Berlin entschieden. Die Kosten dürfen anschließend vom Patienten zurückverlangt werden (Urteil vom 7.4.2015, Az. 57 S 107/14).
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09.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Die KVen und auch die Sozialgerichte gehen davon aus, dass Vertragsärzte die Kooperationsform der Praxisgemeinschaft missbräuchlich nutzen, wenn sie einen großen Anteil an Patienten gemeinschaftlich behandeln. In einem aktuellen Fall ließen die Ärzte sogar die Chipkarten der Patienten beim ersten Praxisbesuch im Quartal regelmäßig in beide Praxiscomputer einlesen – ein eindeutiger Missbrauch, wie das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg mit Urteil vom 25. März 2015 befand (Az.
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09.11.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum
Frage: Als Ärzte für Kinder-und Jugendmedizin sind wir berechtigt, Testverfahren nach den EBM-Nrn. 35300 und 35301 abzurechnen. Bei einigen Kindern haben wir Früherkennungsuntersuchungen erbracht und abgerechnet und die Kinder zusätzlich wegen weiterer Erkrankungen behandelt. Jetzt teilt uns die KV mit, dass in bestimmten Fällen zusätzlich abgerechnete Testverfahren nach den Nrn. 35300 und 35301 nicht vergütet werden, weil die angegebenen Diagnosen (ICD-10 Kodierungen) keine Indikation ...
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30.10.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum
Frage: „In jedem Quartal überweisen wir einige Patienten zur Durchführung ambulanter Operationen. Die präoperativen Untersuchungen berechnen wir altersabhängig mit den EBM-Nrn. 31010 bis 31013. Zur postoperativen Behandlung kommen die Patienten mit einer Überweisung des Operateurs wieder in unsere Praxis. Muss bei Patienten, die in demselben Quartal schon in der Praxis waren, die Überweisung des Operateurs als Schein angelegt werden?“
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30.10.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Leserservice
Im Praxisalltag tauchen immer wieder Fragen zur Kassenabrechnung und Privatliquidation auf. Bevor Sie sich lange den Kopf zerbrechen, richten Sie Ihre Fragen an uns – die Beantwortung ist selbstverständlich im Preis Ihres Abonnements enthalten.
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30.10.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Patientenversorgung
Im Rahmen eines Zufallsbefunds können sich bei veranlassten Laboruntersuchungen kritische Werte ergeben. Jeder Arzt, der regelmäßig Laboruntersuchungen veranlasst, sollte daher für die beauftragte Laborgemeinschaft bzw. den Laborarzt auch außerhalb der Praxisöffnungszeiten erreichbar sein. Einige KVen haben sich mit den Laboren darauf verständigt, dass bei kritischen Laborwerten, die eine dringende Behandlung des Patienten notwendig machen, der ärztliche Notfalldienst alarmiert werden ...
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30.10.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Psychotherapie-Richtlinie
In der tiefenpsychologisch fundierten und in der analytischen Psychotherapie können künftig Einzel- und Gruppentherapie kombiniert werden. Eine vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) im Juli 2015 beschlossene entsprechende Änderung der Psychotherapie-Richtlinie ist am 16. Oktober 2015 in Kraft getreten. Nachfolgend informiert Sie AAA über die wesentlichen Inhalte dieser Änderung.
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30.10.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnungen
Pflegeheime und Pflegedienste bitten häufig darum, zusammen mit Infusionen sogenannte stichsichere System- bzw. Sicherheitskanülen zu verordnen, um bei der Entsorgung Nadelstichverletzungen möglichst zu vermeiden. Sie verweisen in diesem Zusammenhang auf die „Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe 250“ (TRBA 250). Sicherheitskanülen sind jedoch nicht von der Leistungspflicht der GKV erfasst, weshalb die Krankenkassen keinen Anlass zur Übernahme der Kosten sehen.
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30.10.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnungen
GKV-Versicherte haben gemäß § 27a SGB V Anspruch auf empfängnisverhütende, apothekenpflichtige Mittel, soweit diese ärztlich verordnet werden. Dieser Anspruch besteht auch für die „Pille danach“. Bis zum vollendeten 20. Lebensjahr sind diese Mittel per Kassenrezept zu verschreiben. Versicherte ab dem vollendeten 18. Lebensjahr müssen bei der Verordnung der Pille danach auf Kassenrezept die Zuzahlung leisten. Ältere Patientinnen erhalten auf Wunsch ein Privatrezept, was nach dem ...
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30.10.2015 · Fachbeitrag aus AAA · Refresher
„Außerhalb der Sprechstunde...“ was bedeutet das eigentlich genau? Und wie werden Inanspruchnahmen außerhalb der Sprechstunde honoriert?
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