28.06.2018 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2018
Bei Abrechnungsprüfungen werden offensichtlich zunehmend auch die Dokumentationen zu den abgerechneten Gebührenordnungspositionen (GOP) einbezogen. Das gilt nicht mehr nur für die Chronikerpauschalen, sondern auch bei anderen GOP, vor allem Quartalspauschalen. Geprüft wird, ob jeweils alle obligaten Leistungsinhalte dokumentiert sind. Fehlt die Dokumentation auch nur eines Leistungsinhalts, wird die GOP gestrichen.
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26.06.2018 · Fachbeitrag aus AAA · EBM 2018
Seit 01.07.2016 können Vertragsärzte Gebührenordnungspositionen (GOP) aus Kapitel 37 des EBM für Kooperations- und Koordinationsleistungen in Pflegeheimen abrechnen. Voraussetzung hierfür ist der Abschluss eines speziellen Kooperationsvertrags mit der stationären Pflegeeinrichtung. Hausärzte, die Patienten in stationären Pflegeheimen betreuen, erhalten für diese Betreuung eine zusätzliche Vergütung, die – je nach Zahl der betreuten Patienten – durchaus mehrere tausend Euro ...
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26.06.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Telematik
Die KBV und die Krankenkassen haben sich über eine Erhöhung der Erstattungsbeträge für die technische Erstausstattung zum Anschluss von Arztpraxen an die Telematikinfrastruktur (TI) verständigt. Gerade noch rechtzeitig wurde so verhindert, dass diese Erstattungspauschalen ab dem 01.07.2018 deutlich absinken.
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25.06.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnung
Private Krankenversicherungen (PKVen) dürfen die Kostenerstattung für Heilbehandlungen nicht pauschal auf die Sätze der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) begrenzen. Das hat das Landgericht (LG) Frankfurt/M. entschieden (Urteil vom 17.11.2016, Az. 2-23 O 71/16).
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22.06.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Laborleistungen
Während sich schon früher Hausärzte darüber beklagt haben, dass Patienten vom Facharzt mit dem Wunsch nach Laboruntersuchungen kamen, hat dieses Verhalten seit dem 01.04.2018 noch zugenommen. Dabei kommen die Patienten mit z. T. flugblattähnlich aufgemachten Handzetteln in die Praxis. Hausärzte sollten in diesen Fällen differenziert vorgehen.
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22.06.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Leserservice
Fragen zur Kassenabrechnung beantwortet Dr. med. Heinrich Weichmann, langjähriger Referent bei der KBV in Berlin. Bei Fragen zu Privatliquidation und IGeL hilft Ihnen Dr. med. Bernhard Kleinken, u. a. Herausgeber und Autor des GOÄ-Kommentars des Kohlhammer-Verlags.
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22.06.2018 · Nachricht aus AAA · BSG-Urteil
Damit ein zugelassenes Krankenhaus eine erforderliche und wirtschaftliche teilstationäre Behandlung eines versicherten Patienten von der Krankenkasse auch vergütet bekommt, ist eine Krankenhaus-Einweisung durch einen Vertragsarzt nicht zwingend erforderlich. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) am 19.06.2018 entschieden (Az. B 1 KR 26/17 R).
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22.06.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Verletzt ein an der hausarztzentrierten Versorgung teilnehmender Arzt seine Pflichten, kann er gegenüber der Krankenkasse zum Schadenersatz verpflichtet sein. Werden Vertragsänderungen während der Geltungsdauer eines Hausarztvertrags vorgenommen, sind diese für den teilnehmenden Hausarzt nur dann verbindlich, wenn die Vertragspartner ihrer Informationspflicht in ausreichendem Umfang nachgekommen sind (Sozialgericht [SG] München, Urteil vom 12.12.2017, Az. S 38 KA 2001/14).
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22.06.2018 · Fachbeitrag aus AAA · Vertragsarztrecht
Ein Facharzt für Pathologie muss für die Kassenabrechnung bei der Untersuchung von Präparaten die Beurteilung und die ärztliche Befundung selbst vornehmen. Es genügt nicht, wenn er die Befunde nachgeordneter Ärzte kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert. Weil die KV das Verfahren gegen einen Pathologen zu spät eingeleitet hatte, war der an sich gerechtfertigte Regress im vorliegenden Fall aber nicht mehr durchsetzbar. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden (Urteil vom ...
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22.06.2018 · Fachbeitrag aus PFB · Medizinisches Versorgungszentrum
Ein Facharzt für Allgemeinmedizin ist mit dem Vorhaben gescheitert, zusammen mit weiteren Familienmitgliedern ein medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) als GmbH in der vertrags(zahn)ärztlichen Versorgung zu betreiben. Aufgrund der Ausgestaltung der Verträge des Arztes und einer Zahnärztin mit der Gesellschaft sah zuletzt auch das BSG (29.11.17, B 6 KA 31/16 R) die Anforderungen an die ärztliche Tätigkeit in der Form einer juristischen Person des Privatrechts nicht erfüllt.
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