25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Kongressbericht
Etwa 20 bis 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen erleiden bis zum 16. Lebensjahr einen Zahnunfall, wobei überwiegend obere Frontzähne betroffen sind. Die Folgen reichen von äußerlich nicht sichtbaren Erschütterungen, Schmelzsprüngen, Kronen- oder Wurzelfrakturen bis zur vollständigen Luxation eines oder mehrerer Zähne. Oft sind sehr komplexe Behandlungen erforderlich. Dies versteht man heute als interdisziplinäre Aufgabe. Auch die Frage, ob die Primärversorgung durch konservative ...
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25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Forensik
Bei Körperverletzungshandlungen in Form von Schlägereien und Rangeleien stehen insbesondere Verletzungen des Gesichts und hier insbesondere der Mundregion im Vordergrund. Zur zweifelsfreien Klärung des Geschehensablaufs sind die Gerichte auf valide Befundtatsachen angewiesen. Hierbei ist eine schriftliche und fotografische Dokumentation wichtig, betont Prof. Dr. Markus A. Rothschild, Köln.
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25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · KFO-Implantate
Die Häufigkeit der in einer Berliner Studie auftretenden Wurzelverletzungen durch orthodontische Mini-Implantate übertraf die in der Literatur angegebenen Misserfolgsraten von Mini-Implantaten um ein Vielfaches. Als mögliche Ursachen können die tatsächlich vorhandenen Platzverhältnisse und die eingeschränkten Sichtverhältnisse im Insertionsgebiet angeführt werden. Panoramaschichtdarstellungen haben sich nicht als zuverlässiges prognostisches Mittel für das Vermeiden von Kontakten ...
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25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Kariesprophylaxe
Für die aktualisierte Leitlinie „Fluoridierungsmaßnahmen zur Kariesprophylaxe“ konnten sich die beteiligten Fachgesellschaften und Verbände nicht auf eine Empfehlung zur Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta bei Kleinstkindern einigen.
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25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Craniomandibuläre Dysfunktionen
Für die erfolgreiche Behandlung craniomandibulärer Dysfunktionen (CMD) sowie vor definitiver prothetisch-restaurativer Therapie ist aus medizinischen Gründen und aufgrund höchstrichterlicher Urteile eine abgesicherte Diagnose eine wesentliche Voraussetzung. Hier fungiert die Funktionsanalyse mit einem standardisierten Befundbogen (zum Beispiel Funktionsstatus der DGFDT) häufig als „Regiezentrale“: Diese kann in einfacheren Fällen allein ausreichen und bei einem komplexen ...
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25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Körpermodifikationen
Aus religiös-rituellen Gründen, aber auch als schönheitschirurgische Maßnahme werden Nadeln (sogenannte Susuks) oder Goldfäden auch im Gesichtsbereich inseriert. Bei der klinischen Untersuchung lassen sich Susuks oder Goldfäden nicht nachweisen. Aufgrund der röntgendichten Struktur reduzieren sie aber die Qualität der Röntgenbilder und können bei Unwissenheit fehlinterpretiert werden, berichten Zahnmediziner der Universität Heidelberg.
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25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Fehldeutungen
Die Fehldeutung des tatsächlichen ortsständigen Knochenangebots in der konventionellen Radiologie bzw. in der Panoramaschichtaufnahme kann zu Implantatdislokationen in die Kieferhöhle führen. Gerade an Grenzzonen, wie beim Übergang des Oberkiefers zur Kieferhöhle oder auch zur Nasenhöhle, können aus projektionsbedingten Summationseffekten und Artefakten Fehlinterpretationen erwachsen, warnen Zahnmediziner der Universität Halle-Wittenberg.
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25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Arzthaftungsverfahren
Auseinandersetzungen wegen vermeintlicher Behandlungsfehler bei implantat-prothetischen Versorgungen häufen sich. In nicht wenigen Fällen sind fahrlässige Äußerungen von Kollegen über Vorbehandler Auslöser für die Verfahren, beschreiben Dr. Lutz Tischendorf und Prof. Dr. Wilhelm Niedermeier auf dem 63. Kongress der DGMKG in Essen ihre Erfahrungen.
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25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Implantat-Alternativen
Eine Studie um Davó et al. konnte sofort belasteten zygomatischen Implantaten in Verbindung mit konventionellen Implantaten bei Patienten mit stark atrophiertem Oberkiefer eine positive Fünf-Jahres-Bilanz belegen.
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25.06.2013 · Fachbeitrag aus ZR · Prototyp
Die Behandlung mit dem CO 2 -Laser allein oder in Kombination mit Fluorid-Gel kann die Widerstandsfähigkeit von Zahnschmelz gegenüber Erosionen und Abrasionen erhöhen und bereits durch Säure erweichten Schmelz wieder erhärten. Leider ist der in dieser Studie der RWTH Aachen verwendete CO 2 Laser nur ein Prototyp – es gibt zurzeit keinen solchen CO 2 Laser, der für den klinischen Gebrauch eingesetzt werden könnte.
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