29.04.2026 · Fachbeitrag aus VVP · Agenturrecht
Der Versicherer muss dem Versicherungsvertreter die zur Ausübung seiner Tätigkeit erforderlichen Unterlagen unentgeltlich zur Verfügung stellen. In der Praxis stellt sich dabei die Frage, was das für Computer, EDV und sonstige Hard- und Software bedeutet. Und was gilt für Büroausstattung, Werbeartikel, Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen? Maßgeblich für die Antwort ist hier § 86a HGB (i. V. m. § 84 ff. HGB) sowie die dazu entwickelte Rechtsprechung.
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16.04.2026 · Nachricht aus VVP · Versicherungsrecht
Privat erlangtes Wissen eines Versicherungsvertreters während seines Urlaubs wird dem Versicherer nicht zugerechnet. Das hat das OLG Celle im Kontext des § 70 S. 2 VVG klargestellt.
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16.04.2026 · Nachricht aus VVP · Künstliche Intelligenz
Zum 02.08.2026 greift der EU-AI-Act auch in Deutschland. Damit die Regeln vollzogen werden können, hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt. Kern des Entwurfs ist das neue KI‑Marktüberwachungs- und Innovationsförderungs‑Gesetz (KI‑MIG). Er legt fest, welche Behörden zuständig sind, wie sie zusammenarbeiten und wie Verstöße verfolgt werden.
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16.04.2026 · Fachbeitrag aus VVP · Haftpflichtversicherung
Handelt jemand im rechtlichen Sinne fahrlässig, wenn er ein E-Bike nach einem leichten Sturz nicht von einer Fachwerkstatt auf Beschädigungen an den Lithium-Ionen-Akkus überprüfen lässt, sondern einfach weiternutzt? Diese Frage hat das OLG Oldenburg verneint.
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15.04.2026 · Fachbeitrag aus VVP · Bewirtungskosten
Bewirtungskosten sind für Versicherungsvermittler ein Dauerbrenner in der Betriebsprüfung – und eine riskante Steuerfalle. Denn in der Praxis führen formale Mängel und Dokumentationslücken oft zum vollständigen Verlust des Abzugs oder zur ungewollten Lohnversteuerung. VVP analysiert die entscheidenden Differenzen bei der Bewirtung von Geschäftspartnern, Kunden und Angestellten. Dabei werden die typischen Steuerfallen aufgedeckt und konkrete Handlungsempfehlungen geliefert, mit denen ...
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09.04.2026 · Nachricht aus VVP · Gesetzliche Unfallversicherung
Ein Arbeitnehmer unterbricht den versicherten Weg zum Ort seiner Tätigkeit mit dem eigenen Pkw, wenn er die Straße verlässt, in einen Waldweg einbiegt und dort aussteigt, um seine Notdurft zu verrichten. Denn auch die Notdurft gehört zu den privatnützigen Verrichtungen, die grundsätzlich dem unversicherten persönlichen Lebensbereich zuzurechnen sind. Das entschied das BSG und bestätigt damit das Urteil des LSG Baden-Württemberg.
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09.04.2026 · Nachricht aus VVP · Gesetzliche Unfallversicherung
Sprechen die objektiven Umstände deutlich dafür, dass der Versicherte seine versicherte Tätigkeit im Arbeitszimmer spätestens mit dem Durchschreiten der Tür beendet hat, stellt das anschließende Herabsteigen einer Treppe keinen (versicherten) Betriebsweg dar, sondern ist als unversicherte Wegzurücklegung zu werten. Der Sturz auf der Treppe vom Home-Office zum privaten Wohnbereich ist daher nicht als Arbeitsunfall anzuerkennen. Das hat das SG Hamburg entschieden.
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02.04.2026 · Nachricht aus VVP · Versicherungsrecht
Dem Versicherer steht nach § 39 Abs. 1 S. 2 Alt. 2 VVG im Fall der Beendigung des Versicherungsverhältnisses durch eine von ihm erklärte Anfechtung nur die tatsächlich vereinbarte Prämie bis zum Wirksamwerden der Anfechtungserklärung zu. Der Versicherer kann hingegen nicht die Prämie verlangen, die er ohne die zur Anfechtung berechtigende Täuschung des Versicherungsnehmers bei zutreffender Kalkulation verlangt hätte. Diesen Schluss zieht der BGH durch Auslegung des § 39 Abs. 1 S. 2 ...
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31.03.2026 · Nachricht aus VVP · Vermittlerrecht/Fernabsatz
Ein VVP-Leser fragt: Ich habe den Beitrag über den Widerrufsbutton gelesen. Wie ist es, wenn ich über meine Webseite den Kunden auf die Webseite des Versicherers weiterleite bzw. verlinke, damit er letztlich dort den Vertrag online abschließen kann?
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